Die Lucena Stellung

Die Lucena Stellung ist eine der wichtigsten Stellungen des Turmendspiels. Sie ist nach Lucena in Spanien benannt, wo sie erstmals 1497 in einer Abhandlung von Luis Ramírez de Lucena beschrieben wurde.

Die Lucena-Stellung ist eine strategische Schlüsselstellung im Schach. Sie entsteht, wenn eine Seite einen König, einen Turm und einen Bauern hat und gegen einen König und einen Turm spielt, der angreifende Bauer die vorletzte Reihe erreicht hat, der angreifende König das Umwandlungsfeld besetzt und der angreifende Turm dem verteidigenden König den Weg zum Bauern abschneidet.

Der entscheidende Faktor ist jedoch, dass der Bauer kein Randbauer sein darf.

Die Gewinntechnik besteht darin, den gegnerischen König drei Reihen vom Bauern entfernt zu halten und dann einen Turm auf der 4. Reihe zu platzieren, um „eine Brücke zu bauen“, damit der König den Bauern von hinten decken kann. Diese Stellung wurde nach Lucena benannt, einer spanischen Stadt, in der Schach im 15. Jahrhundert erstmals in Europa eingeführt wurde. Lucenas Abhandlung über Schach, die 1497 veröffentlicht wurde, war das erste Buch über das Spiel, das in Europa gedruckt wurde. Heute wird die Lucena-Stellung immer noch von Schachspielern aller Spielstärken studiert, da sie eine strategische Schlüsselstellung ist, die in vielen verschiedenen Arten von Schachspielen vorkommen kann. Vielen Dank fürs Lesen!

Diese einfache Regel hat einen großen Einfluss auf das Spiel, da sie die Anzahl der möglichen Züge des verteidigenden Königs erheblich reduziert. Infolgedessen wird die Lucena-Stellung in Schachpartien oft als entscheidend angesehen. Die Lucena-Stellung gilt als äußerst vorteilhaft für die Seite mit dem Turm und dem Bauern.

Die Lucena-Stellung wurde zum ersten Mal von Lucena in seinem Traktat analysiert und ist seitdem von Schachtheoretikern ausgiebig untersucht worden. Lucenas Analyse der Stellung gilt auch heute noch als gültig und wird als Grundlage für viele moderne Varianten verwendet. Die Lucena-Stellung ist eine der wichtigsten Stellungen in der Schachendspieltheorie und ein wichtiger Bestandteil des Repertoires eines jeden Schachspielers.

Lucena Stellung (Diagramm)

Wie gewinnt man die Lucena Stellung?

Weiß hat seinen Bauern auf dem Feld d7, seinen König auf dem Umwandlungsfeld d8 und der Turm schneidet dem schwarzen König ab. Weiß möchte den König beiseite ziehen, damit er seinen Bauern umwandeln und die Partie gewinnen kann.

Weiß möchte eine Barriere zwischen dem schwarzen Turm und seinem König schaffen, damit der König ein sicheres Feld hat und der Bauer auf die Grundlinie ziehen kann. Die Lucena-Technik besteht jetzt darin, den Turm auf die vierte Reihe zu ziehen.

Wenn Schwarz nun versucht, Weiß durch ewige Schach an der Umwandlung des Bauern zu hindern, kann Weiß eine Barriere schaffen, um seinen König zu schützen, deshalb muss Weiß seinen Turm auf die vierte Reihe ziehen.

Die Tatsache, dass der Turm eine Barriere für seinen König schaffen kann, ist die wichtigste Idee in der Lucena Stellung. Wenn der angreifende Spieler diese Stellung erreicht, ist ihm der Sieg sicher.

Damit diese Strategie funktioniert ist es wichtig, dass der gegnerische König von der Aktion abgeschnitten ist. Der verteidigende König muss mindestens zwei Reihen vom Bauern entfernt sein. Ist der König des Gegners jedoch nur eine Reihe von Deinem Bauern entfernt ist, musst man die Lucena Stellung zuerst Vorbereiten.