Das Damengambit ist eine klassische Schacheröffnung (1. d4 d5 2. c4), bei der Weiß seinen c-Bauern opfert (Gambit), um das Zentrum zu kontrollieren, Figuren schnell zu entwickeln und positionelle Vorteile zu erzielen. Es ist kein echtes Gambit, da Weiß den Bauern oft zurückgewinnt. Die Hauptvarianten sind das Angenommene Damengambit (2… dxc4), das Abgelehnte Damengambit (2… e6) und die Slawische Verteidigung ( 2… c6).
Die Grundidee des Damengambit
Grundidee des Damengambit ist, Weiß opfert seinen c-Bauern, um schnell die Initiative zu ergreifen und das Zentrum zu beherrschen. Das Hauptziel besteht darin, die offenen Linien und Diagonalen zu nutzen, um einen Angriff auf den schwarzen König zu starten oder einen positionellen Vorteil zu erlangen. Schwarz hingegen versucht, den Mehrbauern zu verteidigen und die weißen Bemühungen zu neutralisieren, um Gegenspiel zu entwickeln.
- Zentrumskontrolle (Beherrschung von e4/d4/e5/d5)
- Figurenentwicklung (Leichtfiguren vor Schwerfiguren)
- Königssicherheit (Rochade-Timing)
- Bauernstruktur (Vermeidung von Schwächen, Raumgewinn)
- Zeit / Tempo (Initiative vs. Material)
- Prophylaxe (Vorwegnahme gegnerischer Pläne)
- Flexibilität (Offenhalten von Optionen)
- Ungleichgewichte (Imbalances schaffen)
- Planfindung (Übergang ins Mittelspiel)
- Dynamik vs. Statik (Offene vs. Geschlossene Stellungen)
Ist das Damengambit ein echtes Gambit?
Nein, das Damengambit gilt im schachstrategischen Sinne nicht als echtes Gambit. Der Grund dafür ist, dass Weiß den geopferten Bauern auf c4 fast immer problemlos und oft mit Vorteil zurückgewinnen kann. Bei einem „echten“ Gambit, wie dem Königsgambit, opfert ein Spieler Material für einen längerfristigen Vorteil wie eine starke Initiative oder einen Entwicklungsvorsprung. Das Damengambit ist vielmehr ein strategisches Manöver, um die schwarze Bauernstruktur im Zentrum zu destabilisieren.
Ist das Damengambit gut für Anfänger?
Ja, das Damengambit (1. d4 d5 2. c4) ist eine der besten Schacheröffnungen für Anfänger und ideal um positionelles Schach zu lernen. Das Damengambit (1. d4 d5 2. c4) erzwingt positionelles Verständnis, da der Vorteil nicht durch taktische Tricks, sondern durch überlegene Struktur und Planung erarbeitet wird.
Die Hauptvarianten des Damengambit
Das Damengambit verzweigt sich in zahlreiche Varianten, von denen jede ihre eigenen strategischen Nuancen aufweist. Einige der wichtigsten sind:
A. Angenommenes Damengambit
Schwarz schlägt den Bauern auf c4 (2…dxc4) und nimmt da Gambit an. Das angenommene Damengambit führt zu einem offenen und dynamischen Spiel.
B. Abgelehntes Damengambit
Schwarz lehnt das Bauernopfer ab (1. d4 d5 2. c4 e6) und deckt den Bauern. Dies ist sehr solide und anfängerfreundlich.
C. Slawische Verteidigung
Die Slawische Verteidigung ist eine der solidesten und zugleich flexibelsten Antworten auf das Damengambit und entsteht nach den Zügen 1. d4 d5 2. c4 c6.
Im Gegensatz zum abgelehnten Damengambit wird die geöffnete Diagonale des Läufers c8–h3 nicht durch e7–e6 verschlossen, so dass eine Entwicklung des Läufers c8 nach f5 oder g4 vor e7–e6 möglich bleibt.
Ideengeschichtlich war die Entwicklung des „offenen Slawen“ eine Auswirkung der „hypermodernen Eröffnungsrevolution“. Schwarz gibt das Zentrum mit 4. … d5xc4 auf, um dann das Fehlen eines eigenen Zentrumsbauern mit einer flexiblen Bauernstruktur und Figurendruck zu kompensieren.
Die Klassiker
In den frühen Tagen ging es darum, die Spannung im Zentrum zu halten und Figuren harmonisch zu entwickeln.
Die Lasker-Verteidigung (3…Sf6 4.Lg5 Le7 5.e3 0-0 6.Sf3 h6): Ein solider Ansatz des 2. Weltmeisters, der oft auf den Abtausch von Figuren abzielt, um das Endspiel zu erreichen.
Capablancas Ansatz (…Sbd7): Der kubanische Weltmeister bevorzugte eine kompakte Entwicklung, um den Springer später flexibel einzusetzen.
Dir Karlsbader Struktur
Die Karlsbader Struktur ist eine der wichtigsten Bauernstrukturen im Schach überhaupt. Nach dem Abtausch auf d5 (cxd5 exd5) entsteht eine asymmetrische Bauernstruktur. Die Pläne für beide Seiten: Der berühmte Minoritätsangriff am Damenflügel gegen das aktive Figurenspiel im Zentrum.
Tartakower und Alatorsev
Hier zeigt sich, wie sich das Schach im 20. Jahrhundert weiterentwickelt hat.
Das Tartakower-System (…h6, …b6): Eine ambitionierte Methode, um das Problem des „schlechten“ Damenläufers (auf c8) zu lösen, indem man ihn über b7 fianchettiert. Dies führt oft zu komplexen Stellungen mit „Hängenden Bauern“.
Das Anti-Tartakower-System: Weiß weicht durch den Abtausch auf f6 (Lxf6) den Komplikationen aus und strebt einen minimalen, aber dauerhaften Vorteil an.
Die Alatorsev-Variante (3…Le7), ein flexibler Zug, der bestimmte weiße Pläne frühzeitig durchkreuzt.
Albin-Gegengambit
Eine aggressive Antwort von Schwarz (2…e5), die darauf abzielt, das Zentrum sofort zurückzuerobern.

Orthodoxe Verteidigung
Die Orthodoxe Verteidigung ist die klassischste und historisch bedeutendste Form des Abgelehnten Damengambits. Sie entsteht nach den Zügen 1. d4 d5 2. c4 e6 3. Sc3 Sf6. Sie gilt als Gipfel des positionellen Schachs und wurde von Weltmeistern wie José Raúl Capablanca und Emanuel Lasker zur Perfektion gebracht.
Die Orthodoxe Verteidigung beginnt mit den Zügen 1. d2–d4 d7–d5 2. c2–c4 e7–e6 3. Sb1–c3 Sg8–f6 4. Lc1–g5 Lf8–e7 5. e2–e3 0–0 6. Sg1–f3 Sb8–d7. Ihre Hauptvariante entsteht nach 7. Ta1–c1 c7–c6 8. Lf1–d3 d5xc4 9. Ld3xc4.

Abtauschvariante
Die Pläne in der Abtauschvariante des Damengambits (entstehend nach 1.d4 d5 2.c4 e6 3.Sc3 Sf6 4.cxd5 exd5) sind ein Paradebeispiel für tiefgründiges positionelles Schach. Die resultierende Karlsbader Bauernstruktur führt zu klar definierten, aber gegensätzlichen Strategien für beide Seiten.
Nebenvarianten
Es gibt viele weitere Varianten, die jeweils einzigartige strategische Herausforderungen bieten, wie das
- Katalanischen Eröffnung
- Tschigorin-Verteidigung
- Marshall-Angriff
Strategische Überlegungen für Schwarz
- Verteidigung des Mehrbauern,
- Entwicklung von Gegenspiel,
- Neutralisierung der weißen Initiative,
- Suche nach taktischen Möglichkeiten.
Strategische Überlegungen für Weiß
- Aktive Figurenentwicklung
- Kontrolle des Zentrums
- Nutzung offener Linien und Diagonalen
- Angriff auf den schwarzen König
- Aufbau eines positionellen Vorteils.
B. Abgelehntes Damengambit
Die Bezeichnung Abgelehntes Damengambit ist die Ablehnung mittels 2. … e7–e6 gemeint, dies ist nicht die einzige Möglichkeit, das Damengambit abzulehnen. Alternativen sind unter anderem die Slawische Verteidigung (2. … c7–c6) oder die Tschigorin-Verteidigung (2. … Sb8–c6).
Zugfolge: 1. d4 d5 2. c4 e6
Mit dieser Stützung versperrt sich der Schwarze zunächst eine wirkungsvolle Entwicklung seines Damenläufers. Stattdessen bereitet er die Entwicklung seines Königsflügels vor.

Typische Pläne für Weiß
- Aufbau eines soliden Zentrums: Weiß versucht, ein starkes Zentrum aufzubauen und die Kontrolle über die wichtigen Felder zu erlangen.
- Figurenmanöver: Weiß entwickelt seine Figuren harmonisch und sucht nach Möglichkeiten, Druck auf die schwarze Stellung auszuüben.
- Langfristige Pläne: Weiß kann langfristige Pläne verfolgen, wie das Vorrücken des e-Bauern oder das Öffnen von Linien, um einen Angriff zu starten.
Typische Pläne für Schwarz
- Stabile Verteidigung: Schwarz baut eine solide Verteidigung auf und versucht, die weißen Bemühungen zu neutralisieren.
- Gegenspiel am Damenflügel: Schwarz kann versuchen, Gegenspiel am Damenflügel zu entwickeln, indem er seine Figuren aktiv positioniert und die weißen Bauern angreift.
- Ausgleich: Schwarz strebt danach, die Stellung auszugleichen und die weißen Vorteile zu minimieren.
Die meist gespielte Option von Schwarz ist das Abgelehnte Damengambit. Schwarz schlägt den weißen Bauern nicht auf c4 und stärkt stattdessen sein Zentrum mit 2…e6. Dies ist eine weitere solide Option für Schwarz, hat aber den Nachteil, dass ein Bauer auf dem Weg des Läufers mit Leichtfigur steht.
Der schwarze Plan beinhaltet normalerweise einen Gegenangriff auf den weißen d4-Bauern mit dem Vorstoß c7-c5. In den meisten Fällen akzeptiert einer der Spieler, strukturelle Schwächen zu schaffen, um dynamisch zu kompensieren, z. B. die Initiative zu ergreifen oder einen starken Angriff zu starten.
Partien: Abgelehntes Damengambit
Weltmeister und das Damengambit
Viele Weltmeister haben das Damengambit erfolgreich in ihren Partien eingesetzt, darunter:
- Jose Raul Capablanca: Bekannt für seine präzise Technik und sein positionelles Verständnis, nutzte Capablanca das Damengambit, um seine Gegner zu überlisten.
- Mikhail Botvinnik: Der erste sowjetische Weltmeister war ein Meister des Damengambits und verwendete es häufig, um strategische Vorteile zu erlangen.
- Vasily Smyslov: Smyslov war bekannt für seine tiefen positionellen Kenntnisse und seine Fähigkeit, das Damengambit in verschiedenen Varianten zu meistern.
- Garry Kasparov: Kasparov, einer der größten Spieler aller Zeiten, spielte das Damengambit sowohl mit Weiß als auch mit Schwarz und erzielte bemerkenswerte Erfolge.
- Magnus Carlsen: Der aktuelle Weltmeister hat das Damengambit in wichtigen Partien eingesetzt, insbesondere in der Weltmeisterschaft 2013 gegen Anand.
Historische Entwicklung des Damengambits
Das Damengambit hat eine lange und faszinierende Geschichte, die bis ins 15. Jahrhundert zurückreicht. Im Laufe der Zeit haben sich die Ideen und Strategien rund um diese Eröffnung weiterentwickelt:
- Frühe Entwicklung: In den Anfängen wurde das Damengambit oft als aggressives Mittel eingesetzt, um den Gegner schnell zu überwältigen.
- Klassische Ära: In der klassischen Ära des Schachs wurde das Damengambit zu einer komplexen und strategisch reichen Eröffnung. Spieler wie Steinitz, Lasker und Capablanca trugen wesentlich zur Entwicklung der Theorie bei.
- Hypermoderne Ära: In der hypermodernen Ära wurde das Damengambit vorübergehend weniger populär, da Spieler wie Nimzowitsch und Reti alternative Eröffnungen bevorzugten.
- Moderne Schachpraxis: Das Damengambit hat in der modernen Schachpraxis ein Comeback erlebt und wird heute von Spielern aller Spielstärken geschätzt. Die Eröffnung hat sich weiterentwickelt, mit neuen Ideen und Varianten, die ständig entdeckt werden.
Bedeutende Partien
Das Damengambit hat im Laufe der Schachgeschichte viele herausragende Partien hervorgebracht. Einige der bedeutendsten sind:
- Anderssen – Kieseritzky, London 1851 – Diese Partie ist berühmt für ihre spektakulären Opfer und ihren brillanten Angriff, der als „Die Unsterbliche Partie“ in die Schachgeschichte einging.
- Alekhine – Bogoljubow, Hastings 1922 – Alekhine demonstrierte seine meisterhafte Technik im Damengambit und gewann diese Partie mit einem beeindruckenden positionellen Angriff.
- Fischer – Spassky, Weltmeisterschaft 1972, 6. Partie – Diese Partie zeigte die strategische Tiefe des Damengambits, als Fischer Spassky in einem komplexen Endspiel besiegte.
- Kasparov – Karpov, Linares 1993 – Kasparov lieferte eine dynamische Vorstellung im Angenommenen Damengambit und gewann diese Partie mit einem kraftvollen Angriff auf den schwarzen König.
- Carlsen – Anand, Weltmeisterschaft 2013, 2. Partie – Carlsen nutzte das Abgelehnte Damengambit, um einen strategischen Vorteil zu erlangen und schließlich die Partie zu gewinnen.
Angenommenes Damengambit
Zugfolge: 1. d4 d5 2. c4 dxc4
Die strategische Idee
Weiß opfert den c-Bauern nicht dauerhaft, sondern um mit 3.e4 oder 3.Sf3 schnell ein starkes Bauernzentrum zu errichten und einen Entwicklungsvorsprung zu erzielen. Schwarz versucht, diesen Vorsprung zu neutralisieren und durch gezielte Gegenstöße (oft mit …c5) die weiße Struktur anzugreifen.
Typische Pläne für Weiß
- Zentrum besetzen: Schnelle Rückeroberung des Bauern und Aufbau eines starken Zentrums.
- Isolani schaffen: Oft entsteht eine Stellung mit einem isolierten Damenbauern (IQP) auf d4. Dieser ist eine Schwäche, bietet aber enorme dynamische Angriffschancen.
- Entwicklung der Figuren: Schnelle Entwicklung der Springer und Läufer, um Druck auf das schwarze Zentrum auszuüben.
- Entwicklung ausnutzen: Die aktiveren weißen Figuren werden für einen Angriff auf den schwarzen König genutzt.
- Rückgewinn des Bauern: Weiß versucht oft, den Bauern auf c4 zurückzugewinnen, um die Materialgleichheit wiederherzustellen.
- Angriff auf den schwarzen König: Nutzung der offenen Linien und Diagonalen, um den schwarzen König anzugreifen.
- Positioneller Vorteil: Wenn ein direkter Angriff nicht möglich ist, kann Weiß versuchen, einen positionellen Vorteil aufzubauen, indem er die Schwächen in der schwarzen Stellung ausnutzt.
Typische Pläne für Schwarz
- Entwicklung beenden: Schnelle Rochade und Figurenentwicklung.
- Zentrum blockieren/angreifen: Mit …c5 und …e5 das weiße Zentrum herausfordern.
- Den Isolani belagern: Falls ein IQP entsteht, wird dieser blockiert und als langfristige Schwäche im Endspiel anvisiert.
- Entwicklung von Gegenspiel: Schwarz entwickelt seine Figuren aktiv und sucht nach Möglichkeiten, Gegenspiel am Damenflügel oder im Zentrum zu erzeugen.
- Verteidigung des Mehrbauern: Schwarz versucht, den Mehrbauern zu halten und ihn in einen Vorteil umzuwandeln.
- Taktische Möglichkeiten: Die offene Stellung bietet oft Chancen für taktische Schläge und Kombinationen.
Beispielpartie: Kasparov – Karpov, Linares 1993
Das angenommene Damengambit zählt zu den Geschlossenen Spielen und wird unter den ECO-Codes D20 bis D29 klassifiziert.
Das Damengambit ist kein typisches Bauernopfer in der Eröffnung (Gambit), da im Unterschied etwa zum Königsgambit der Schwarze den Bauern in den meisten Varianten nicht verteidigen kann, ohne in Nachteil zu geraten.
Wilhelm Steinitz wandte die Eröffnung erfolgreich an, indem er Weiß einen isolierten Damenbauern verpasste. Siegbert Tarrasch versah 2. … d5xc4 mit einem Fragezeichen, weil Schwarz damit ‚das Zentrum aufgibt‘. Sein Einfluss war so groß, dass das angenommene Damengambit seltener angewandt wurde.
Das angenommene Damengambit kann ein sicherer Weg sein, gegen 2.c4 zu spielen, wenn Schwarz weiß, was zu tun ist. Nachdem er den Bauern mit 2…cxd4 geschlagen hat, sollte Schwarz nicht versuchen, ihn zu halten, sondern sich stattdessen auf die Entwicklung seiner Figuren konzentrieren, während Weiß den Bauern zurückerobert.
Schwarz‘ leichtfeldriger Läufer, der im Abgelehnten Damengambit normalerweise ein Problem darstellt, findet in dieser Variante normalerweise einen guten Platz auf b7 oder g4. Schwarz wird auch versuchen, Weiß zu zwingen, einen isolierten d-Bauern zu akzeptieren, der zum Ziel werden könnte.
Obwohl das Angenommene Damengambit den Ruf hat, manchmal zu fadenscheinigen Stellungen zu führen, ist es eine der Varianten mit den besten Ergebnissen für Schwarz. Von den mehr als 23.000 Partien in unserer Datenbank gewinnt Schwarz 25%, zieht 38% und verliert 38%.
Angenommenes Damengambit: Partien
Seine früheste Aufzeichnung stammt aus dem Göttinger Manuskript, das um 1490 geschrieben wurde. Später analysierten die Meister Alessandro Salvio und Gioachino Greco die Eröffnung in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts. Es dauerte jedoch bis in die 1890er Jahre, bis die Meister begannen, 1.d4 in ihr Schach-Repertoire aufzunehmen.
Ende des 19. Jahrhunderts rückte die positionelle Schacheröffnung stärker in den Vordergrund, was dem Damengambit mehr Aufmerksamkeit einbrachte. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde die Schacheröffnung unter den Spitzenspielern sehr bekannt. Die Schacheröffnung wurde sogar so populär, dass die Schachlegenden Alexander Aljechin und José Raul Capablanca sie in 32 der 34 Partien ihres Weltmeisterschaftskampfes von 1927 spielten.
Das Damengambit ist bei den Spitzenspielern nach wie vor äußerst beliebt. Von den zehn besten Spielern der Welt (Stand: April 2021) haben acht von ihnen das Damengambit als eine ihrer meistgespielten Eröffnungen als Weiß-GMs Magnus Carlsen, Ding Liren, Levon Aronian, Anish Giri, Alexander Grischuk, Wesley So, Shakhriyar Mamedyarov und Teimour Radjabov.
Quellen
Bücher
- „Modern Chess Openings“ von Nick de Firmian
- „Understanding the Queen’s Gambit“ von John Nunn
- „Play the Queen’s Gambit“ von Nigel Davies
Artikel
- „The Queen’s Gambit: A Strategic Overview“ von IM Jeremy Silman
- „The Queen’s Gambit Declined: A Dynamic Defense“ von GM Alex Lenderman
Links
- Chess.com
- „Das Damengambit: Die ultimative Anleitung“
- Ein exzellenter, umfassender Artikel, der die Grundlagen, Hauptvarianten und strategischen Ideen für Vereinsspieler aufbereitet.
- URL: https://www.chess.com/de/article/damengambit-die-ultimative-anleitung
- Lichess.org Opening Explorer
- Eine interaktive Datenbank, die die Popularität und die Erfolgsquoten aller Züge im Damengambit basierend auf Millionen von Meister- und Online-Partien zeigt.
- URL: https://lichess.org/opening/Queens_Gambit
- Wikipedia: „Damengambit“
- Eine sehr gute Quelle für die historische Entwicklung, die ECO-Codes und eine strukturierte Übersicht über alle wichtigen Varianten.
- URL: https://de.wikipedia.org/wiki/Damengambit
- ChessBase: „Grundlagen des Damengambits“ – Artikel und Tutorials von Großmeistern, die oft tiefere strategische Einblicke bieten.
- URL: https://de.chessbase.com/ (Suche nach „Damengambit Grundlagen“)
- YouTube – GM Huschenbeth „Das Damengambit || Schacheröffnungen erklärt„