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Die Unsterbliche Schachpartie – Anderssen vs. Aieseritzky 1851

Die Unsterbliche Schachpartie zwischen Anderssen vs. Aieseritzky von 1851 ist eine der berühmtesten Partien der Schachgeschichte. Sie wurde am 21. Juni 1851 als freie Partie zwischen den Schachmeistern Adolf Anderssen und Lionel Kieseritzky im Londoner Simpson’s Café auf dem Boulevard „The Strand“ gespielt.

1851 trafen sich sie beiden Mathematik Professoren Adolf Anderssen und Lionel Kieseritzky zu einer Freundschaftspartie und diese Partie sollte zu einem Paradebeispiel des Schachs des 19. Jahrhunderts werden, als überraschende Angriffe und wilde Opfer in Mode waren.

Die Unsterbliche Schachpartie: Notation

Im Verlauf der Partie opferte Anderssen einen Läufer und beide Türme, schließlich soll er die Dame geopfert und mit seinen verbleibenden drei Leichtfiguren matt gesetzt haben.

Die Partie wurde ursprünglich in La Regence, einer französischen Schachzeitschrift, im Juli desselben Jahres veröffentlicht. Ernst Falkbeer, ein deutscher Schachspieler und Komponist, gab dem Spiel dann 1855 seinen heute berühmten Namen.

Die Unsterbliche Schachpartie zwischen Anderssen und Kieseritzky hat zahllose Schachspieler inspiriert und erfreut und gilt als typisch für das romantische Schach jener Zeit, in der man gerne ohne Rücksicht auf Verluste Material opferte, um den gegnerischen König matt zu setzen. Natürlich wurde sie auch gründlich analysiert.

Die Unsterbliche Partie ist eine der berühmtesten Schachpartien, die je gespielt wurden, und ein Beweis für das Können und die Kreativität von Anderssen und Kieseritzky.

Die Unsterbliche Schachpartie ist nicht nur deshalb von Bedeutung, weil es von zwei der größten Schachspieler aller Zeiten gespielt wurde, sondern auch, weil es eine Reihe von interessanten und innovativen Schachzügen enthält. Daher wird die Unsterbliche Schachpartie auch heute noch, mehr als 150 Jahre nach ihrer Entstehung, von Schachspielern auf der ganzen Welt studiert und analysiert.

Die Bereitschaft, Material zu opfern, um einen Vorteil zu erlangen, ist eines der Dinge, die Schach zu einem so spannenden und herausfordernden Spiel machen.