9. Spieltag Mannschaftskämpfe

Schachfreunde Frankfurt 1

Die Schachfreunde konnten die Saison mit einem schönen Sieg gegen Ladja Roßdorf abschließen und finden sich am Ende auf einem respektablen 5. Tabellenplatz wieder. Omri konnte seine Bilanz mit einem in häuslicher Arbeit gründlich vorbereiteten Sieg aufbessern. Mario, der als Ersatzmann in der Verbandsliga bis dahin punktlos geblieben war, freute sich über seine erste Gewinnpartie. Hans-Peter steuerte schließlich den dritten ganzen Punkt bei, sodass man kaum von einer ersatzgeschwächten Mannschaft sprechen kann. Besondere Erwähnung sollen außerdem die Topscorer der Mannschaft, Wolfgang (6,5/9) und Ulrich (6/9), finden. Dass wir es geschafft haben, eine Saisonleistung deutlich über unserem DWZ-Schnitt zu spielen, hängt aber nicht zuletzt auch mit dem hervorragenden Mannschaftsklima und der disziplinierten Arbeitsmoral zusammen: wir mussten kein einziges Mal ein Brett frei lassen! Dank gebührt hierfür natürlich auch den Ersatzspielern Hans-Peter, Manfred, Mario, Tarik und Thorsten. Wenn noch ein bisschen Glück hinzukommt, geht mit dieser Mannschaft mehr, als man aufgrund der Zahlen denken mag.

BrettSFR 1ErgebnisLadja Roßdorf 1
1Omri Schlesinger1-0Galkin, W.
2Rezaul Kabir0-1Kunin, I.
3Stefan Calvi0,5-0,5Held, C.
4Jasmin Breitwieser0,5-0,5Spitzl, V.
5Wolfgang Orlinski0,5-0,5Spitzl, P.
6Ulrich von Auer0,5-0,5Euler, S.
7Mario Rutsatz1-0Meyer, C.
8Hans-Peter Roggensack1-0Held, M.

 

Schachfreunde Frankfurt 2

BrettSFR 2ErgebnisSC Bad Nauheim 4
1Manfred Fußnecker0,5-0,5Geiger, M.
2Stephan Barten1-0Noblé, A.
3Sven Schellen0,5-0,5Nagel, N.
4Ralph Ottenburg1-0Robinson, J.
5Jens Urbach1-0Simons, L.
6Simon Klein– +Noblé, D.
7Mario Mongi+ –Heiden, S.
8Michael Scheerer– +Mamiy, D.

 

Schachfreunde Frankfurt 3

BrettSFR 3ErgebnisBergen-Enkheim 1
1Dirk Niedermowe0-1Pfeffer, M.
2Michael Bergmann0,5-0,5Reitmeier, M.
3Lutz Fischer0,5-0,5Zimmer, G.
4Tim Staeger0,5-0,5Sterzik, P.
5Rolf Reichel0-1Mersinger, R.
6Waldemar Grötzinger0,5-0,5Laufenburg, F.
7Roland Fay0-1Jordake, M.
8Mikhail Ovsepyan0.5-0,5Falkenhainer, S.

Für die Schachfreunde 3 sind am letzten Spieltag die Träume vom Aufstieg zerplatzt. Gegen einen überlegenen Tabellenführer Bergen-Enkheim 1 waren nicht mehr als fünf hart erkämpfte Unentschieden drin. Damit haben Bergen-Enkheim und Gießen 3 den Aufstieg in die BOL geschafft. Herzlichen Glückwunsch an beide Teams. In der kommenden Saison werden sie sich dann aber die Zähne an den Schachfreunden 2 ausbeißen.

Gleichwohl war es für die dritte Mannschaft eine erfolgreiche Saison. Angetreten als Achter nach der DWZ-Stärke und mit leichten Abstiegsbefürchtungen, haben wir am Ende einen guten vierten Platz erkämpft und Top-Teams wie Bad Homburg 3 und FTV 3 hinter uns gelassen. Zu verdanken war dies sicher auch der großen Geschlossenheit und Zuverlässigkeit der Mannschaft. Wir konnten fast immer komplett antreten. Zu danken ist auch den engagierten Ersatzleuten, die uns an den hinteren Brettern immer wieder verstärkt haben. Und ganz besonders hervorzuheben ist unser Top-Performer Tim Staeger. Tim war an allen Spieltagen dabei, holte 6,5 Punkte aus den neun Spielen und kann sich über einen DWZ-Plus von mehr als 40 Punkten freuen. Lutz Fischer

 

Schachfreunde Frankfurt 4

Die Schachfreunde gewinnen 4,5 zu 3,5 gegen Oberursel und landen damit auf dem 3. Platz in der Bezirksklasse.

Autor: Schachfreunde Frankfurt 1921 e.V.

Zehn junge Freunde und Schulkameraden gründeten am 16.1.1921 im Frankfurter Nordend den „Klub der Schachfreunde“. Als Vorsitzender wurde Carl Richter gewählt und im Lokal Heubes im Bornwiesenweg derSpielbetrieb aufgenommen.Bereits ein Jahr später zählte der Verein mehr als 30 Mitglieder. 1931 wurde das heutige „Schach-Cafe“ in der Moselstraße Clublokal. Nach einer kurzen Episode von 1933 – 1936, als alle Frankfurter Schachvereine in der sogenannten „Schachvereinigung Groß-Frankfurt“ erfaßt und im „Großdeutschen Schachbund“ organisiert waren, erfolgte am15.2.1936 die Neugründung unter dem Namen „Verein der Schachfreunde“ mit damals 60 Mitgliedern. 1938 belegte der Verein in der erstmals ausgetragenen Deutschen Mannschaftsmeisterschaft den 5. Platz und in den folgenden Jahren hatten Namen unserer Mitglieder wie Otto Benkner, Dr. Taube, Walter Jäger, Ottilie Stibaner, Walter Niephaus, Paul Schlensker, Erwin Röhrich und Hans Drescher und Erich Joppen einen sehr guten Klang im deutschen Schachleben. Nach dem 2. Weltkrieg begann am 3.3.1946 im „Schach-Cafe“ eine neue Epoche des Klubs als „Gemeinschaft der Schachfreunde“, aber die Heimstätten des Vereins wechselten rasch. 1948 rong> wurde des Spielbetrieb in das „Cafe Oper“ am Opernplatz, 1951 in die Pension Hartmann, Staufenstraße, 1954 ins Billard-Casino, Neue Kräme, und1955 in den Börsenkeller verlegt. Hier gab sich der Club eine Satzung und den heutigen Namen „Die Schachfreunde Frankfurt 1921 e.V.“. Von 1956 bis 1971 spielten die Schachfreunde im Festsaal des Südbahnhofs in Sachsenhausen und für 28 Jahren residierten wir im Haus Dornbusch. Ab 1998 begann der Wechsel in das Haus Ronneburg in Ffm-Preungesheim, wo wir auch heute noch sind. Die unzähligen sportlichen Erfolge in Einzel- und Mannschaftswettbewerben können hier mit den Namen desDeutschen Meisters und vielfachen Hessenmeisters Walter Jäger, der Deutschen Meisterin und vielfachenHessenmeisterin Ottilie Stibaner, den Fernschachgroßmeistern Karl-Heinz Maeder und Paul Heilemann, zahlreichen Hessischen Mannschafts- und Pokalmeisterschaften, auch den Jahren unserer Mannschaft in der 2. Bundesliga (1984/86) und in der jüngsten Vergangenheit dem Internationalen Meister Bela Soos und dem mehrfachen Frankfurter Stadtmeister Eckhard Behnick nur in ganz unvollständigen Stichworten angedeutet werden.

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