8. Spieltag Mannschaftskämpfe

Schachfreunde Frankfurt 1

Für die erste Mannschaft ging es um nichts mehr, weder Auf- noch Abstieg liegen im Bereich des Möglichen. Dennoch war es ärgerlich, dass die Gäste vom SK Gernsheim am Sonntag so glimpflich davonkamen. An einigen Brettern standen die Zeichen deutlich auf Sieg und die Partien wurden schließlich doch noch verloren. Vor allem Omri und Stefan kamen sehr gut aus der Eröffnung und bauten Schritt für Schritt ihren Vorteil aus. Bei Omri scheiterte es dann jedoch an einem Blackout, das den ganzen Turm kostete. Stefan verlor in der Zeitnotphase die Kontrolle über das eigentlich gewonnene Endspiel, in dem sich sein Gegner als recht zäh erwies, kämpfte dann noch lange, musste aber schließlich doch die Waffen strecken. Tamás verlor am ersten Brett recht schnell durch einen Eröffnungsfehler, doch Rezaul holte den Punkt wieder herein. Jasmin gelang es mit Weiß, in eine recht komfortable Position mit Mehrbauer zu gelangen, willigte, als die Zeit sehr knapp zu werden drohte, dann aber doch in das Remisangebot des Gegners ein. Wolfgang erkämpfte sich das Remis hingegen durch Dauerschach, nachdem auch er in große Zeitnot geraten war. Der einzige, dem die Zeitnotphase einen ganzen Punkt einbrachte, war Ulrich. So lagen die Schachfreunde trotz zwischenzeitlich bester Aussichten einen ganzen Punkt zurück, als die letzte Partie von Herrn Biller in die Schlussphase ging. Doch Herr Biller führte das Endspiel mit zwei Türmen gegen Turm, Läufer und Springer zu einem souveränen Sieg und sicherte somit das 4:4. Am letzten Spieltag werden die Schachfreunde noch genauso wenig auf- oder abstiegsgefährdet sein, aber gegen einen erfreulichen Saisonabschluss wäre natürlich trotzdem nichts einzuwenden.

 

BrettSFR 1ErgebnisSK Gernsheim
1Tamás Ress0-1Müller, M.
2Omri Schlesinger0-1Peterson, E.
3Rezaul Kabir1-0Peters, I.
4Dr. Helmut Biller1-0Nies, P.
5Stefan Calvi0-1Rosenberger, F.
6Jasmin Breitwieser0,5-0,5Schupp, U.
7Wolfgang Orlinski0,5-0,5Wenner, F.
8Ulrich von Auer1-0Neumann, M.

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Schachfreunde Frankfurt 2

BrettSFR 2ErgebnisBad Nauheim 3
1Mario Rutsatz0-1Calder, D.
2Hans Peter Roggensack0,5-0,5Kretner, G.
3Manfred Fußnecker1-0Rüwe, D.
4Sven Schellen1-0Kohner, M.
5Ralph Ottenburg1-0Varma, C.
6Thorsten Ostermeier1-0Bepperling, F.
7Tarik Dörr1-0Djakow, A.
8Mario Mongi0-1Artmann, J.

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Schachfreunde Frankfurt 3

BrettSFR 3ErgebnisSfr. Friedberg
1Andres Fernandez Egea+ –Krzizok, D.
2Lutz Fischer0,5-0,5Radick, K.
3Dirk Niedermowe1-0Brücken, S.
4Michael Bergmann1-0Buchwald, D.
5Rolf Reichel0,5-0,5Klörs, N.
6Dr. Tim Staeger1-0Herwig-Päutz, M.
7Roland Fay1-0Schreer, M.
8Mikhail Ovsepyan1-0Müller, N.

Autor: Schachfreunde Frankfurt 1921 e.V.

Zehn junge Freunde und Schulkameraden gründeten am 16.1.1921 im Frankfurter Nordend den „Klub der Schachfreunde“. Als Vorsitzender wurde Carl Richter gewählt und im Lokal Heubes im Bornwiesenweg derSpielbetrieb aufgenommen.Bereits ein Jahr später zählte der Verein mehr als 30 Mitglieder. 1931 wurde das heutige „Schach-Cafe“ in der Moselstraße Clublokal. Nach einer kurzen Episode von 1933 – 1936, als alle Frankfurter Schachvereine in der sogenannten „Schachvereinigung Groß-Frankfurt“ erfaßt und im „Großdeutschen Schachbund“ organisiert waren, erfolgte am15.2.1936 die Neugründung unter dem Namen „Verein der Schachfreunde“ mit damals 60 Mitgliedern. 1938 belegte der Verein in der erstmals ausgetragenen Deutschen Mannschaftsmeisterschaft den 5. Platz und in den folgenden Jahren hatten Namen unserer Mitglieder wie Otto Benkner, Dr. Taube, Walter Jäger, Ottilie Stibaner, Walter Niephaus, Paul Schlensker, Erwin Röhrich und Hans Drescher und Erich Joppen einen sehr guten Klang im deutschen Schachleben. Nach dem 2. Weltkrieg begann am 3.3.1946 im „Schach-Cafe“ eine neue Epoche des Klubs als „Gemeinschaft der Schachfreunde“, aber die Heimstätten des Vereins wechselten rasch. 1948 rong> wurde des Spielbetrieb in das „Cafe Oper“ am Opernplatz, 1951 in die Pension Hartmann, Staufenstraße, 1954 ins Billard-Casino, Neue Kräme, und1955 in den Börsenkeller verlegt. Hier gab sich der Club eine Satzung und den heutigen Namen „Die Schachfreunde Frankfurt 1921 e.V.“. Von 1956 bis 1971 spielten die Schachfreunde im Festsaal des Südbahnhofs in Sachsenhausen und für 28 Jahren residierten wir im Haus Dornbusch. Ab 1998 begann der Wechsel in das Haus Ronneburg in Ffm-Preungesheim, wo wir auch heute noch sind. Die unzähligen sportlichen Erfolge in Einzel- und Mannschaftswettbewerben können hier mit den Namen desDeutschen Meisters und vielfachen Hessenmeisters Walter Jäger, der Deutschen Meisterin und vielfachenHessenmeisterin Ottilie Stibaner, den Fernschachgroßmeistern Karl-Heinz Maeder und Paul Heilemann, zahlreichen Hessischen Mannschafts- und Pokalmeisterschaften, auch den Jahren unserer Mannschaft in der 2. Bundesliga (1984/86) und in der jüngsten Vergangenheit dem Internationalen Meister Bela Soos und dem mehrfachen Frankfurter Stadtmeister Eckhard Behnick nur in ganz unvollständigen Stichworten angedeutet werden.

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