7. Spieltag Mannschaftskämpfe

Schachfreunde Frankfurt 1

Ein Schachfreund nach dem anderen musste am Sonntag gegen den SK Langen die Waffen strecken. Als erste war Jasmin an der Reihe: nur 17 Züge lang währte der Widerstand, dann musste die Mannschaft ihre erste – aber leider nicht letzte – 0 verbuchen. Omri passte in vorteilhafter Stellung einmal nicht richtig auf, was leider sofort die nächste Niederlage bedeutete. Auch Mario, der in der 1. Mannschaft leider nicht so viel Glück hat wie in der 2. Mannschaft, warf den schon fast sicheren halben Punkt durch eine Unachtsamkeit weg. Am 5. Brett kämpfte Ulrich lange mit zwei Leichtfiguren und Turm gegen Dame und Springer, konnte der Übermacht des Gegners aber letztlich nichts mehr entgegensetzen. Während es Stefan den anderen Schachfreunden gleich tat, verhinderten Thorsten und Wolfgang mit einem Sieg und einem Remis zumindest das 8:0.
Gegen Gernsheim sind wir hoffentlich in besserer Form.

 

BrettSFR 1ErgebnisSK Langen 1
1Omri Schlesinger0-1Flach, E.
2Rezaul Kabir0-1Keim, F.
3Stefan Calvi0-1Neumann, N.
4Jasmin Breitwieser0-1Koschinski, W.
5Ulrich von Auer0-1Özdemir, A.
6Wolfgang Orlinski0,5-0,5Reisch, S.
7Mario Rutsatz0-1Ochmann, R.
8Thorsten Ostermeier1-0Duong, B.

 

Schachfreunde Frankfurt 2

Ganz anders die 2. Mannschaft: Obwohl ein Brett kampflos aufgegeben werden musste, stand am Ende ein deutlicher Sieg gegen Brett vorm Kopp 3. Selbst Mannschaftsführer Sven konnte seine Pechsträhne endlich mit einem Sieg beenden. Die Schachfreunde liegen in der BOL zwar immer noch 3 Mannschaftspunkte hinter dem Tabellenersten, aber 2 Spieltage liegen noch vor uns.

 

BrettSFR 2ErgebnisBrett vorm Kopp 3
1Stephan Barten0-1Bagatsch, T.
2Manfred Fußnecker1-0Knott, B.
3Ralph Ottenburg1-0Hoehne, P.
4Sven Schellen1-0Geiß, E.
5Cornelis Wiebering1-0König, M.
6Tarik Dörr1-0Rauscher, J.
7Gerd Heinrich– +Geipert, W.
8Michael Buller1-0Brendel, A.

 

Schachfreunde Frankfurt 3

Auch die 3. Mannschaft darf dank starker Leistung weiterhin vom Aufstieg träumen.

 

BrettSFR 3ErgebnisSC Matt im Park 2
1Dirk Niedermowe0-1Marchese, G.
2Michael Bergmann0-1Wilke, J.
3Rolf Reichel0-1Jeß, G.
4Dr. Tim Staeger1-0Weber, F.
5Roland Fay1-0Schmitt, H.
6Mikhail Ovsepyan0-1Marchese, E.
7Waldemar Grötzinger1-0Lemki, R.
8Michael Scheerer1-0Lemki, V.

 

Schachfreunde Frankfurt 4

BrettSFR 4ErgebnisSK Bad Homburg 4
1Gerit Lehmann1-0Berg, R.
2Andreas Mayer?Neubauer, R.
3Jens Urbach1-0Müller, F.
4Oliver Henrich1-0Ma, T.
5Dietmar Stulken?Hoffmann, F.
6Klaus Anhalt0,5-0,5Wulf, G.
7Arthur Fischer1-0Greifzu, K.
8?0-1Dietz, H.

 

Autor: Schachfreunde Frankfurt 1921 e.V.

Zehn junge Freunde und Schulkameraden gründeten am 16.1.1921 im Frankfurter Nordend den „Klub der Schachfreunde“. Als Vorsitzender wurde Carl Richter gewählt und im Lokal Heubes im Bornwiesenweg derSpielbetrieb aufgenommen.Bereits ein Jahr später zählte der Verein mehr als 30 Mitglieder. 1931 wurde das heutige „Schach-Cafe“ in der Moselstraße Clublokal. Nach einer kurzen Episode von 1933 – 1936, als alle Frankfurter Schachvereine in der sogenannten „Schachvereinigung Groß-Frankfurt“ erfaßt und im „Großdeutschen Schachbund“ organisiert waren, erfolgte am15.2.1936 die Neugründung unter dem Namen „Verein der Schachfreunde“ mit damals 60 Mitgliedern. 1938 belegte der Verein in der erstmals ausgetragenen Deutschen Mannschaftsmeisterschaft den 5. Platz und in den folgenden Jahren hatten Namen unserer Mitglieder wie Otto Benkner, Dr. Taube, Walter Jäger, Ottilie Stibaner, Walter Niephaus, Paul Schlensker, Erwin Röhrich und Hans Drescher und Erich Joppen einen sehr guten Klang im deutschen Schachleben. Nach dem 2. Weltkrieg begann am 3.3.1946 im „Schach-Cafe“ eine neue Epoche des Klubs als „Gemeinschaft der Schachfreunde“, aber die Heimstätten des Vereins wechselten rasch. 1948 rong> wurde des Spielbetrieb in das „Cafe Oper“ am Opernplatz, 1951 in die Pension Hartmann, Staufenstraße, 1954 ins Billard-Casino, Neue Kräme, und1955 in den Börsenkeller verlegt. Hier gab sich der Club eine Satzung und den heutigen Namen „Die Schachfreunde Frankfurt 1921 e.V.“. Von 1956 bis 1971 spielten die Schachfreunde im Festsaal des Südbahnhofs in Sachsenhausen und für 28 Jahren residierten wir im Haus Dornbusch. Ab 1998 begann der Wechsel in das Haus Ronneburg in Ffm-Preungesheim, wo wir auch heute noch sind. Die unzähligen sportlichen Erfolge in Einzel- und Mannschaftswettbewerben können hier mit den Namen desDeutschen Meisters und vielfachen Hessenmeisters Walter Jäger, der Deutschen Meisterin und vielfachenHessenmeisterin Ottilie Stibaner, den Fernschachgroßmeistern Karl-Heinz Maeder und Paul Heilemann, zahlreichen Hessischen Mannschafts- und Pokalmeisterschaften, auch den Jahren unserer Mannschaft in der 2. Bundesliga (1984/86) und in der jüngsten Vergangenheit dem Internationalen Meister Bela Soos und dem mehrfachen Frankfurter Stadtmeister Eckhard Behnick nur in ganz unvollständigen Stichworten angedeutet werden.

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