Saisonabschluss 2019, 1 Aufsteiger, zwei mal Klassenerhalt

Obwohl die Begegnung gegen den zweitplatzierten SC Matt im Park 1 verloren ging, gelang es unserer ersten Mannschaft mit ansonsten durchgehend zwei Mannschaftspunkten pro Spieltag und im Endeffekt einem Vorsprung von 2,5 Brettpunkten den 1. Platz in der Landesklasse Ost und somit den Aufstieg in die Verbandsliga zu erreichen. Für die kommende Saison können wir Verstärkung gut gebrauchen, um in der höheren Klasse direkt wieder vorne dabei zu sein.

Die zweite hat leider nur fast den Aufstieg geschafft. Mitten in der Saison mit einer ausgesprochen schwachen Aktion wurde das Spielmaterial erst nachträglich zum Spiellokal geholt und somit mit einem deutlichen Zeitnachteil gespielt. Dementsprechend ging die Runde klar verloren und der Aufstieg aus eigener Kraft war nicht mehr möglich. Ob der ansonsten gelungen wäre ist reine Spekulation, der erstplatzierte Frankfurt Nord hat sich schließlich gut behauptet und auch uns in der letzten Runde keine Mannschaftspunkte gelassen. Mit dem 3. Platz müssen wir dieses Jahr zufrieden sein, für das nächste ist wieder der Aufstieg geplant. Auch die zweite Mannschaft ist auf der Suche nach Verstärkung, insbesondere Zuverlässigkeit ist wichtig, um Freude an Mannschaftsspielen aufkommen zu lassen und das gemeinsame Ziel zu erreichen.

Von der dritten hat zu Saisonbeginn kaum einer an den Klassenerhalt geglaubt. Und doch ist er gelungen, und das sogar bei zwei Absteigern. Knapp davor, und doch in Sicherheit findet sich die Mannschaft auf einem für sie sehr guten 7. Platz in der Tabelle ein.

Insgesamt war es für die Schachfreunde Frankfurt von dem kleinen Missgeschick der zweiten abgesehen eine gute Saison mit wenig Ausfällen. Es liegt nun an uns, darauf aufzusetzen, nach neuen Leuten zu suchen, neue Motivation zu finden, um die nächste Saison noch besser zu werden.

Autor: Schachfreunde Frankfurt 1921 e.V.

Zehn junge Freunde und Schulkameraden gründeten am 16.1.1921 im Frankfurter Nordend den „Klub der Schachfreunde“. Als Vorsitzender wurde Carl Richter gewählt und im Lokal Heubes im Bornwiesenweg derSpielbetrieb aufgenommen.Bereits ein Jahr später zählte der Verein mehr als 30 Mitglieder. 1931 wurde das heutige „Schach-Cafe“ in der Moselstraße Clublokal. Nach einer kurzen Episode von 1933 – 1936, als alle Frankfurter Schachvereine in der sogenannten „Schachvereinigung Groß-Frankfurt“ erfaßt und im „Großdeutschen Schachbund“ organisiert waren, erfolgte am15.2.1936 die Neugründung unter dem Namen „Verein der Schachfreunde“ mit damals 60 Mitgliedern. 1938 belegte der Verein in der erstmals ausgetragenen Deutschen Mannschaftsmeisterschaft den 5. Platz und in den folgenden Jahren hatten Namen unserer Mitglieder wie Otto Benkner, Dr. Taube, Walter Jäger, Ottilie Stibaner, Walter Niephaus, Paul Schlensker, Erwin Röhrich und Hans Drescher und Erich Joppen einen sehr guten Klang im deutschen Schachleben. Nach dem 2. Weltkrieg begann am 3.3.1946 im „Schach-Cafe“ eine neue Epoche des Klubs als „Gemeinschaft der Schachfreunde“, aber die Heimstätten des Vereins wechselten rasch. 1948 rong> wurde des Spielbetrieb in das „Cafe Oper“ am Opernplatz, 1951 in die Pension Hartmann, Staufenstraße, 1954 ins Billard-Casino, Neue Kräme, und1955 in den Börsenkeller verlegt. Hier gab sich der Club eine Satzung und den heutigen Namen „Die Schachfreunde Frankfurt 1921 e.V.“. Von 1956 bis 1971 spielten die Schachfreunde im Festsaal des Südbahnhofs in Sachsenhausen und für 28 Jahren residierten wir im Haus Dornbusch. Ab 1998 begann der Wechsel in das Haus Ronneburg in Ffm-Preungesheim, wo wir auch heute noch sind. Die unzähligen sportlichen Erfolge in Einzel- und Mannschaftswettbewerben können hier mit den Namen desDeutschen Meisters und vielfachen Hessenmeisters Walter Jäger, der Deutschen Meisterin und vielfachenHessenmeisterin Ottilie Stibaner, den Fernschachgroßmeistern Karl-Heinz Maeder und Paul Heilemann, zahlreichen Hessischen Mannschafts- und Pokalmeisterschaften, auch den Jahren unserer Mannschaft in der 2. Bundesliga (1984/86) und in der jüngsten Vergangenheit dem Internationalen Meister Bela Soos und dem mehrfachen Frankfurter Stadtmeister Eckhard Behnick nur in ganz unvollständigen Stichworten angedeutet werden.

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