Vereinszeitung

Die Vereinszeitung der Schachfreunde 1921 e.V. – Der witzige Begleiter durch die Saison.

Schachfreunde Frankfurt 1921 1 – Landesklasse Ost

Es hat leider nicht für den Aufstieg gereicht – und es war wieder knapp. Eine unglückliche Niederlage sowie ein noch unglücklicheres Unentschieden, ließen den Traum vom Aufstieg in die Verbandsliga erneut platzen. Doch wir halten uns seit über drei Jahren im vorderen Drittel der Landesklasse, so dass der Aufstieg mit nominellen Verstärkungen nur eine Frage der Zeit ist.

Die neue Saison wird also nicht schwerer und wieder werden wir versuchen das Ziel zu erreichen. Denn wie heißt es so schön: Was lange währt, währt endlich gut.

Schachfreunde Frankfurt 1921 2 – Landesklasse Ost (jetzt Bezirksoberliga)

Ja, wir sind abgestiegen. Aber allen Unkenrufen zum Trotz, und das beweisen die beiden 3,5 – 4,5 Ergebnisse, waren wir weder chancenlos noch in irgendeiner anderen Art und Weise unwürdig in der LKO zu spielen. Unsere stärksten Auftritte hatten wir am Anfang und ganz am Ende der Saison. Aus welchen Gründen auch immer war zwischendrin, so zumindest mein Eindruck, bei manchen von uns etwas die Luft raus. Das kann an ein paar Niederlagen, aber auch ganz anderen, persönlichen Dingen gelegen haben.

Wie dem auch sei, der kommenden Saison sehe ich mit positiven Gefühlen entgegen, schließlich kann man in der BOL auch gut Schach spielen. Von der Gegnerschaft habe ich indes keine Bedenken, dass jemand völlig unterfordert sein wird – und wenn doch, also falls jemand mit Siegen ohne Ende überzeugt, bin ich der letzte, der ihn in der darauf folgenden Saison nicht in die erste lässt. Also haut rein!

von: Thorsten Ostermeier

Schachfreunde Frankfurt 1921 3 – Bezirksliga

Nach drei Aufstiegen in Folge hat die dritte Mannschaft die Klasse gehalten – und das aus eigener Kraft mit einem finalen 4.4 gegen Makkabi Frankfurt. Die Mannschaft schafft es seit nun mehr drei Jahren zu überraschen und zu überzeugen.

Mit neuen Spielern, aber festem Kern (mit Ausnahme des leider in der vierten Mannschaft spielenden Stefan Honert) wird die neue Saison sicher wieder abenteuerlich. Denn die „Dritte“ hat noch lange nicht genug.

Schachfreunde Frankfurt 1921 4 – Kreisliga

Die Saison begann mit drei Niederlagen in Folge nicht gerade erfolgreich für unsere vierte Mannschaft. Doch das Blatt wendete sich, und die nächsten beiden Runden gingen an uns. Das war‘s dann aber auch schon wieder mit den Mannschaftspunkten und am Ende reicht es mit nur einem einzigen mehr als die Königlichen Trakehner Oberursel gerade so für den Klassenerhalt. Kurioserweise war das erklärte Ziel der Trakehner aufzusteigen. Der kommenden Saison können wir indes mit Zuversicht entgegen sehen, da die Mannschaft sowohl durch Neuzugänge als auch durch Training deutlich stärker antreten wird als zuvor.

von: Thorsten Ostermeier

Schachfreunde Frankfurt 1921 5 – Kreisklasse

Ja, diesmal gibt es eine fünfte Mannschaft, in der sich unsere Jüngsten versuchen dürfen. Wir wünschen viel Spaß beim Erfahrung sammeln.

Bei uns schachern alle gern

Ich sitze grade am Computer, da ruft Dominik aus seinem Zimmer: „Mama, ist am Wochenende irgendwas mit Schach?“ Ich schaue auf unseren großen `Schachterminplaner` an der Wand und rufe dann zurück: “Am Freitagabend das monatliche Schnellschach vom SC Bad Nauheim!“

„Und am Samstag ?“ „Da haben wir nichts!“ „ Und am Sonntag ?“ „Nein, da ist auch nichts!“ „Ach Mannnnn!“
Da reißt Patrick seine Tür auf. “Was geht? Am Wochenende kein Schach?! Jetzt hätte ich aber grad so richtig Lust auf Schach und auch sonst nichts vor! Komm, du findest doch bestimmt noch irgendwo ein Turnier!“

Also gucke ich schnell nochmal per Internet in den `SCHACHCRONIKEN` und den Homepages von verschiedenen Schachclubs… und finde zum Glück noch ein Jugendturnier… Wochenende gerettet!!!

Solche `Spontansuchen` kommen allerdings (Gott sei Dank) nicht allzu häufig vor. Meist steht schon Wochen oder sogar Monate vorher fest wann und wo ein Turnier stattfindet, an dem meine Söhne, und manchmal auch mein Mann, teilnehmen.

Wir sind nicht an jedem Wochenende unterwegs, aber fast . . . Die ganze Familie ist mit Begeisterung dabei. Die Männer spielen Schach, ich gucke zu. Ich finde es sehr spannend und kann davon nicht genug bekommen, kann aber leider selbst nicht spielen. Ich habe einfach kein Gedächtnis. Manchmal versuche ich am Computer auf der Idiotenstufe gegen `FRITZ `zu spielen und muss ständig Züge zurücknehmen.

Es ist aber sehr lustig. So ist es mein Part Turniere auszusuchen und mich um die Anmeldung zu kümmern.

Da sind natürlich die `großen Open`, wie z.B. Rhein Main Open, Karl Mala Gedenkturnier, Chess Classic . . . oder auch verschiedene Jugendopen die alljährlich stattfinden, z.B. in Gründau, Biebertal, Hofheim, Erlensee, Heppenheim . . . Die Hessenmeisterschaft ist für meine drei Männer eine selbstauferlegte Pflicht.

Die Stadtmeisterschaft in Gießen spielen meine Söhne schon seit ein paar Jahren begeistert mit und nun ist noch die Vereinsmeisterschaft der` Schachfreunde Frankfurt` dazu gekommen, bei der auch mein Mann gerne mitspielte. (Wir freuen uns schon auf die kommende Vereinsmeisterschaft ! ! !).

Schon oft haben wir uns ein hardcore – weekend eingebrockt. Z.B. wenn wir Freitagnacht gegen 1: 30 Uhr von einer Stadtmeisterschaft zurückkommen und Samstag und Sonntag um 8:00 Uhr zu den nächsten Turnieren unterwegs sein müssen . . . Da wird gestöhnt und geschimpft, was aber nie lange anhält und es wird den kommenden Partien entgegengefiebert.

Vierzehntägig findet bei uns für meine Söhne und noch zwei weitere Schachfreaks ein zweistündiges Training statt. Außerdem trainiert Dominik einmal in der Woche noch zwei recht junge Schachfans und ebenfalls einmal wöchentlich einen begeisterten Chessaholic. Auch Patrick hat begonnen ein Training zu übernehmen.

Natürlich finden auch noch andere Aktivitäten statt, aber Schach steht bei uns immer ganz oben auf der Liste.
. . . und wenn die drei Wills nicht grade auf einem Turnier sind, dann spielen sie im Internet . . .

Mit herzlichem Dank an:

Helga Christa Will

Seit dem 10.03.2010 sind die Schachfreunde um eine Attraktion reicher. Dank des Schachfreundes Hans-Joachim Czikuß hat sich die Schnellschachserie seit nunmehr zehn Runden durchgesetzt.

Spielberechtigt ist jeder, der zu den Terminen bis 19:45Uhr im Spiellokal der Schachfreunde Frankfurt, Haus Ronneburg, Gelnhäuser Straße 2, in 60435 Frankfurt am Main erscheinen, das Turnier beginnt dann jeweils um 19:30Uhr, das Startgeld beträgt einen symbolischen Euro. Der Einstieg in die Schnellschachserie ist jederzeit möglich, Spaß macht es in jedem Fall.

Der nächste Termin ist am 22.09.2010, weitere Termine, der Punkteverteilungsmodus, sowie der Anfahrtsweg können auf der Homepage der Schachfreunde Frankfurt unter: http://www.sfr-frankfurt.de eingesehen werden.

Künftig wird es eine neue Rubrik in der Vereinszeitung geben, die sich mit den Artikeln aus der vorherigen Zeitung befasst (in diesem Fall den Artikeln aus dieser Zeitung). Wer Wünsche, Anregungen, Fragen, Kritik oder Kommentare zu verschiedenen Artikeln loswerden will, kann dies tun unter der Email: george_stobbart@hotmail.de oder mir im Verein persönlich mitteilen, ich werde dann mitschreiben, damit nichts falsch niedergeschrieben wird. Ich freue mich auf Post.