Bezirksliga

Bezirksliga — Schach Mannschaftsmeisterschaften: Mannschaftskämpfe im Bezirk 5 Frankfurt/Main. Aktuelle Ergebnisse und Berichte der Mannschaften!

Schachfeunde Frankfurt II

Obwohl für uns nicht viel gelaufen ist, hätte das Wochenende was unsere Aufstiegschancen betrifft kaum besser laufen können. Kampflos gewinnen ist langweilig, gibt uns im Zusammenspiel mit dem 4:4 zwischen Fechenheim und Bad Vilbel aber den nötigen Puffer, um den Aufstieg aus eigener Kraft erreichen zu können. Für den Fall, dass Gießen in der letzten Runde gegen Bad Vilbel auch nicht antritt bräuchten wir dafür mindestens 5 Brettpunkte.

Schachfreunde Frankfurt III

Schachfreunde Frankfurt 3 sind nach dem Sieg über Friedberg 2 nun endgültig 4.

(1) Reichel,Rolf,Sfr. Frankfurt (1619) – Rahimi,H.,Friedberg 2. (1500) [C50]

Schachfreunde Frankfurt 1921 III

Spannender hätte es nicht sein können… und unglücklicher auch nicht. Nachdem nach und nach bis Samstag Abend 4 Spieler abgesagt hatten und ein Gros des Ersatz-Pools ausgeschöpft war, hatten wir an diesem Spieltag mit der Besonderheit umzugehen, auch beim Einsetzen derer Probleme bekommen zu können. So wurde Jens Urbach kurzfristig noch als Ersatz geholt, jedoch durch die Umstände konnte man nicht klar sagen, wer überhaupt an welchem Brett spielen würde.

Ich hatte Andres Fernandez-Egea nach seinen guten Leistungen in der Saison mit einer gewissen Risikobereitschaft an Brett 1 gesetzt, so dass ich an Brett 2 auch mal wieder Weiß spielen durfte. Holger Muthig an Brett 3, was auch auf seine tolle Saison zurückzuführen war. Auch Brett 5 mit Jens Urbach war eine riskante Entscheidung. An Brett 8 spielte Neuling Sven Zoufal seine erste Mannschaftspartie. Dass es eben jene Bretter sein sollten, die entscheidend in das Geschehen eingreifen würden, konnte vorher nicht abgesehen werden.

Die Partien starteten also. Ich bekam mit Weiß eine klassische Königsstellung auf das Brett, in der ich mich sehr wohl fühlte. Auch auf den anderen Brettern sah alles gut aus. Jakob Sernetz an Brett 6 startete mit Angriffsschach, Rolfs Gegner rochierte in eine mehr als fragwürdige Damenflügelstellung, die anderen Bretter sahen normal aus.

Während ich meine eigene Stellung nach und nach sowohl zeitlich als auch positionell her gab, stellte Holger in klar besserer Stellung die Dame ein und Andres verlor eine ausgeglichene Stellung wegen, wie er sagte, „zwei dummer Züge“. Mein Gegner war nun im Angriff angekommen, ich sah mich auf verlorenem Posten. „Nach schwarzem Zug d3 kann ich aufgeben“ und er zog d3. Ich schaute mir die Position an und sah noch eine letzte Schummelchance. Gierig bereicherte er sein Materialkonto und wurde matt gesetzt, 1:2.

Nur kurz danach verlor Jakob, nachdem er in seinen Angriffsbemühungen in einer Gabel einen Springer einstellte, 1:3. Jens gewann überraschend und in sauberem Spiel ein Endspiel und nahm seinem Gegner einen Turm ab. Dies war die größte positive Überraschung des Tages.

Auch Rolf gewann seine Partie souverän. Mit dem 3:3 keimte noch einmal Hoffnung auf, Michael stand mit Qualität weniger, aber dafür zwei Bauern noch in einer eventuell irgendwie haltbaren Position und Sven Zoufal stand in einem Endspiel gegen einen 1900er nach einer sehr diszipliniert geführten Partie in einem leicht besseren Endspiel. Doch die Hoffnungen zerschlugen sich als er in einer Gabel den Turm verlor. Da hat sich die Erfahrung dann doch durchsetzen können. Michael verlor kurz darauf ebenfalls, als er in totaler Passivität keine Gegenchance mehr wahrnehmen konnte.


Viel Spaß

2. Runde Bezirksliga, Bad Nauheim IV - Sfr. Frankfurt III 3:5

1 Noblé,Alexander – 1 Breitwieser,Jasmin 0 : 1
2 Noblé,Daniel – 2 Schellen,Sven 0 : 1
3 Denner,Hans-Jürgen – 3 Ganjian,Mehrdad 1 : 0
4 Varma,Christopher – 4 Bock,Mario 1 : 0
5 Robinson,Jack – 5 Fernandez-Egea,Andres 0 : 1
6 Plötz,Hans-Jürgen – 6 Reichel,Rolf 0 : 1
7 Heiden,Stefan,Dr. – 8 Puzzo,Peter 1 : 0
11 Kohner,Martin – 10 Begmann,Bichael 0 : 1



1. SAbt TuS Makkabi Ffm 1 4 : 0 14½
2. Sfr. Frankfurt 3 4 : 0 10½
3. Sfr. Friedberg 2 2 : 2 10
4. SC Bad Nauheim 4 2 : 2 9
5. SK Bad Homburg 3 2 : 2 8½
6. Bad Vilbeler Sfr. 2 2 : 2 6½
7. Brett vor’m Kopp Ffm 3 2 : 2 5½
8. Blindenschachklub Ffm 1 : 3 7
9. SV Oberursel 3 1 : 3 6½
10. SC Matt im Park Ffm 2 0 : 4 2

Schachfreunde Frankfurt 1921 I

Was ist denn hier los? 2,5:5,5 gegen Oberursel, und das trotz Bestbesetzung. Schade, aber immerhin kann sich so keiner beschweren die Gegner seien zu schwach 😉

Schachfreunde Frankfurt 1921 II

Geht doch, 5:3 ist ein solides Ergebnis, auch wenn die Neu-Isenburger einer weniger waren.

Schachfreunde Frankfurt 1921 III

Äh, was war nochmal das Ziel der Mannschaft? Das mit dem oberen Tabellendrittel wurde durch das wegweisende 5:3 in Bad Nauheim jedenfalls für den Moment erreicht. Die Richtung stimmt, weiter gehts mit und Einzelergebnissen aus dem Match.

Schachfreunde Frankfurt 1921 IV

Das sind sie, die wichtigen Punkte für unsere Aufstiegsmannschaft. Mit 5,5:2,5 gelingt in Gießen der erste Sieg in der Bezirksklasse. Da geht doch was!

Schachfreunde Frankfurt 1921 V

Nach dem tollen Sieg gegen Makkabi folgt auch schon der nächste Kracher: Das 4,5:1,5 gegen die nominell favorisierte Mannschaft des Frankfurter TV stellt die Frage, wer in der Kreisklasse eigentlich der Favorit ist. Platz 1 in der Tabelle mit einem ganzen Mannschaftspunkt und einigen Brettpunkten Vorsprung macht sich jedenfalls schon mal gut.

Schachfreunde Frankfurt III Runde 1

1 Breitwieser,Jasmin – 1 Escher,Helmut ½ : ½
2 Schellen,Sven – 3 Schmölcke,Holger + : –
4 Bock,Mario – 2 Nichols,Marc 0 : 1
5 Fernandez-Egea,Andres – 5 Nichols,Uwe 1 : 0
6 Reichel,Rolf – 4 Stieg,Bastian 0 : 1
7 Muthig,Holger – 6 Lyner,Andreas 1 : 0
8 Puzzo,Peter – 7 Asmalsky,Thomas + : –
9 Kasiman,Andreas – 8 Zerhusen,Martin 1 : 0

Bericht Mannschaftskampf – 1. Runde Bezirksliga, 25.09.2011

 

Sfr. Frankfurt III – SV Oberursel III

Die Bretter 2 und 7 waren nicht besetzt

14:30: Die Eröffnungen sind größtenteils gespielt, im Vergleich zum vergangen Jahr sind die Bretter allesamt ausgeglichen, die Qualität der Mannschaft, so kann man ab hier schon konstatieren, hat sich verbessert (in Zahlen ausgedrückt sind das im Schnitt 180(!) Punkte).

15:05: Die Bretter 2 und 7 sind trotz Ankündigung des Mannschaftsführers nicht erschienen,
es steht 2:0.

15:30: Andres hat seine etwas unkonventionelle Stellung in einen Traum verwandelt. Es wird die Abwicklung ins gewonnene Endspiel angestrebt, ohne jedoch bis dahin Materialvorteil zu haben.

Holger stellt sich ebenso wie Andres stabil im Zentrum auf und auch Andreas‘ Gegner scheint auf ein Zentrum verzichten zu wollen, einzig Helmut an Brett 1 besitzt eines, jedoch kontert Jasmin und die Stellung sieht zugezogen aus.

16:00: Auch Mario ist aus der Eröffnung gekommen. Er steht sehr gedrückt, kann aber alles verteidigen, Rolf hat in einer Abwicklung im Zentrum nun einen Bauern weniger, dafür aber das Läuferpaar, mit dem man ja bekanntlich noch eine Menge Unsinn anstellen kann. Andreas und Andres haben nun jeweils einen Bauer mehr, Holgers Gegner versucht eine Gegenoffensive.

16:15: Holgers Gegner opfert eine Figur und bekommt zwei Bauern dafür… ohne wirkliche
Kompensation zu haben. Mario und Jasmin fighten weiter, wobei Marios Stellung eine
wesentliche genauere Auswahl an Zügen verlangt.

17:00: Langsam werden die Tendenzen an den Brettern deutlich. Es steht nach wie vor 2:0,
Jasmin und Mario unverändert auf Remisbreite unterwegs, während Mario sich allerdings aus
dem Klammergriff befreien konnte. Rolf jagt dem Bauern weniger nach, Andres baut immer
mehr Druck auf, die Stellung wird von mal zu mal schöner, Holger hat mittlerweile eine
vorteilhafte, aber ganz wilde Stellung auf dem Brett und raucht erst mal, wo er meinen
offenbar hilfreichen Rat mitbekommt: „Mach dich nicht verrückt, bleib cool. Spiel einfach
solide weiter, den Rest macht der Gegner.“ Andreas hat eine ganze Figur mehr, und einen
starken gedeckten Bauer auf d6, dessen Deckung wegen eines drohenden Mattangriffs nicht
angegriffen werden kann.

17:30: Nun kommen die ersten Ergebnisse rein, und das zweieinhalb Stunden nach den
kampflos gewonnen Partien(!). Andres bringt sein gewonnenes Endspiel sicher mit
Figurengewinn nach Hause, Jasmin remisiert kurz darauf bei sicherem Zwischenstand und
sicherer Stellung.

18:00: Der Mannschaftskampf ist gewonnen. In der Partie des Tages gewinnt Holger Muthig
gegen einen um 140 Punkte höher spielenden Gegner und sorgt somit für das 4.5:0.5.

18:15: Mario muss sich nach einem harten langen und zähen Kampf doch im Zugzwang
geschlagen geben. Aber Respekt für den Einsatz und Kampfgeist!

18:30: Andreas kommt mir draußen entgegen und meldet Aufgabe des Gegners. Wir erhöhen
auf 5.5:1.5.

18:45: Rolf Reichel gibt angesichts des zweiten Bauernverlusts das nun verlorene Endspiel auf.

Endergebnis: 5.5:2.5

Alles in allem haben sich die neuen Spieler also gut eingefunden und auch beim
anschließenden Umtrunk merkte man den Spielern die Euphorie und die Motivation an. Ganz
sicher wird diese Einstellung auch gegen Bad Nauheim IV, die überraschend stark mit 6:2
gegen Friedberg gewannen, erhalten bleiben.
Zum guten Schluss hier nun noch die Partie des Tages:

Holger Muthig – Andreas Lyner:

Schachfreunde Frankfurt 1921 1 – Landesklasse Ost

Es hat leider nicht für den Aufstieg gereicht – und es war wieder knapp. Eine unglückliche Niederlage sowie ein noch unglücklicheres Unentschieden, ließen den Traum vom Aufstieg in die Verbandsliga erneut platzen. Doch wir halten uns seit über drei Jahren im vorderen Drittel der Landesklasse, so dass der Aufstieg mit nominellen Verstärkungen nur eine Frage der Zeit ist.

Die neue Saison wird also nicht schwerer und wieder werden wir versuchen das Ziel zu erreichen. Denn wie heißt es so schön: Was lange währt, währt endlich gut.

Schachfreunde Frankfurt 1921 2 – Landesklasse Ost (jetzt Bezirksoberliga)

Ja, wir sind abgestiegen. Aber allen Unkenrufen zum Trotz, und das beweisen die beiden 3,5 – 4,5 Ergebnisse, waren wir weder chancenlos noch in irgendeiner anderen Art und Weise unwürdig in der LKO zu spielen. Unsere stärksten Auftritte hatten wir am Anfang und ganz am Ende der Saison. Aus welchen Gründen auch immer war zwischendrin, so zumindest mein Eindruck, bei manchen von uns etwas die Luft raus. Das kann an ein paar Niederlagen, aber auch ganz anderen, persönlichen Dingen gelegen haben.

Wie dem auch sei, der kommenden Saison sehe ich mit positiven Gefühlen entgegen, schließlich kann man in der BOL auch gut Schach spielen. Von der Gegnerschaft habe ich indes keine Bedenken, dass jemand völlig unterfordert sein wird – und wenn doch, also falls jemand mit Siegen ohne Ende überzeugt, bin ich der letzte, der ihn in der darauf folgenden Saison nicht in die erste lässt. Also haut rein!

von: Thorsten Ostermeier

Schachfreunde Frankfurt 1921 3 – Bezirksliga

Nach drei Aufstiegen in Folge hat die dritte Mannschaft die Klasse gehalten – und das aus eigener Kraft mit einem finalen 4.4 gegen Makkabi Frankfurt. Die Mannschaft schafft es seit nun mehr drei Jahren zu überraschen und zu überzeugen.

Mit neuen Spielern, aber festem Kern (mit Ausnahme des leider in der vierten Mannschaft spielenden Stefan Honert) wird die neue Saison sicher wieder abenteuerlich. Denn die „Dritte“ hat noch lange nicht genug.

Schachfreunde Frankfurt 1921 4 – Kreisliga

Die Saison begann mit drei Niederlagen in Folge nicht gerade erfolgreich für unsere vierte Mannschaft. Doch das Blatt wendete sich, und die nächsten beiden Runden gingen an uns. Das war‘s dann aber auch schon wieder mit den Mannschaftspunkten und am Ende reicht es mit nur einem einzigen mehr als die Königlichen Trakehner Oberursel gerade so für den Klassenerhalt. Kurioserweise war das erklärte Ziel der Trakehner aufzusteigen. Der kommenden Saison können wir indes mit Zuversicht entgegen sehen, da die Mannschaft sowohl durch Neuzugänge als auch durch Training deutlich stärker antreten wird als zuvor.

von: Thorsten Ostermeier

Schachfreunde Frankfurt 1921 5 – Kreisklasse

Ja, diesmal gibt es eine fünfte Mannschaft, in der sich unsere Jüngsten versuchen dürfen. Wir wünschen viel Spaß beim Erfahrung sammeln.