Saisonberichte

Landesklasse Ost

#Mannschaft12345678910Sp.MPBP
1SC Matt im Park Ffm 1**1.54.54.55.05.05.05.05.081435.5
2Sfr.1891 Friedberg 16.5**3.55.04.54.05.06.55.581340.5
3VSG 1880 Offenbach 23.54.5**5.06.04.04.05.55.081237.5
4SAbt SG 1945 Dietzenbach 13.53.0**3.55.56.54.53.55.58835.5
5SK Bad Homburg 1927 23.03.02.04.5**4.05.54.05.58831.5
6SV Oberursel 23.54.02.54.0**5.54.05.02.58731.0
7Sfr. Frankfurt 1921 13.04.04.01.52.52.5

trong>**

 5.05.08627.5
8SK Springer Rodenbach 13.03.02.53.54.04.0**2.55.08427.5
9Sfr. Neuberg 23.01.53.04.53.03.05.5**3.58427.0
10SC Bad Nauheim 23.02.52.52.55.53.03.04.5**8426.5

MF: S. Calvi

Bezirksoberliga

MF: H.J. Czikuss
1. Sfr. Frankfurt 2 15 : 3 46
2. Bad Vilbeler Sfr. 1 15 : 3 42½
3. SV Fechenheim 1 11 : 7 40
4. SV Frankfurt Nord 1 10 : 8 37½
5. SC Bad Nauheim 3 10 : 8 35
6. SC Eschbach i.USI-Land 1 9 : 9 35
7. Sabt Frankfurter TV 2 7 : 11 36
8. SC Bergen-Enkheim 1 7 : 11 33
9. SV Neu-Isenburg 1 6 : 12 32½
10. SK 1858 Gießen 3 0 : 18 22½

Bezirkliga

MF: S. Schellen
1. SAbt TuS Makkabi Ffm 1 18 : 0 60
2. Brett vor'm Kopp Ffm 3 15 : 3 42½
3. SK Bad Homburg 3 14 : 4 50
4. Sfr. Frankfurt 3 12 : 6 37½
5. SV Oberursel 3 9 : 9 36½
6. Bad Vilbeler Sfr. 2 8 : 10 27½
7. SC Bad Nauheim 4 6 : 12 34½
8. Sfr. Friedberg 2 5 : 13 28½
9. SC Matt im Park Ffm 2 2 : 16 24½
10. Blindenschachklub Ffm 1 : 17 18½

Bezirksklasse

MF: S. Honert
1. Sabt Frankfurter TV 3 14 : 0 45
2. SV Frankfurt Nord 2 9 : 5 29½
3. SV Fechenheim 2 8 : 6 25
4. SK 1858 Gießen 4 6 : 8 29
5. Sabt Niederräder TG 5 : 9 26
6.

Sfr. Frankfurt 4 5 : 9 24
7. SC Bergen-Enkheim 2 5 : 9 23
8. Sabt TuS Makkabi Ffm 2 4 : 10 22½

Kreisklasse

MF: J. Urbach
1. Sfr. Frankfurt 5 8 : 2 22
2. Sabt Frankfurter TV 4 8 : 2 20½
3. SK Bad Homburg 5 6 : 4 14
4. SV Oberursel 5 4 : 6 12
5. Sfr. Friedberg 4 3 : 7 11
6. SAbt TuS Makkabi Ffm 3 1 : 9 10½

Schachfreunde Frankfurt 1921 1 – Landesklasse Ost

Es hat leider nicht für den Aufstieg gereicht – und es war wieder knapp. Eine unglückliche Niederlage sowie ein noch unglücklicheres Unentschieden, ließen den Traum vom Aufstieg in die Verbandsliga erneut platzen. Doch wir halten uns seit über drei Jahren im vorderen Drittel der Landesklasse, so dass der Aufstieg mit nominellen Verstärkungen nur eine Frage der Zeit ist.

Die neue Saison wird also nicht schwerer und wieder werden wir versuchen das Ziel zu erreichen. Denn wie heißt es so schön: Was lange währt, währt endlich gut.

Schachfreunde Frankfurt 1921 2 – Landesklasse Ost (jetzt Bezirksoberliga)

Ja, wir sind abgestiegen. Aber allen Unkenrufen zum Trotz, und das beweisen die beiden 3,5 – 4,5 Ergebnisse, waren wir weder chancenlos noch in irgendeiner anderen Art und Weise unwürdig in der LKO zu spielen. Unsere stärksten Auftritte hatten wir am Anfang und ganz am Ende der Saison. Aus welchen Gründen auch immer war zwischendrin, so zumindest mein Eindruck, bei manchen von uns etwas die Luft raus. Das kann an ein paar Niederlagen, aber auch ganz anderen, persönlichen Dingen gelegen haben.

Wie dem auch sei, der kommenden Saison sehe ich mit positiven Gefühlen entgegen, schließlich kann man in der BOL auch gut Schach spielen. Von der Gegnerschaft habe ich indes keine Bedenken, dass jemand völlig unterfordert sein wird – und wenn doch, also falls jemand mit Siegen ohne Ende überzeugt, bin ich der letzte, der ihn in der darauf folgenden Saison nicht in die erste lässt. Also haut rein!

von: Thorsten Ostermeier

Schachfreunde Frankfurt 1921 3 – Bezirksliga

Nach drei Aufstiegen in Folge hat die dritte Mannschaft die Klasse gehalten – und das aus eigener Kraft mit einem finalen 4.4 gegen Makkabi Frankfurt. Die Mannschaft schafft es seit nun mehr drei Jahren zu überraschen und zu überzeugen.

Mit neuen Spielern, aber festem Kern (mit Ausnahme des leider in der vierten Mannschaft spielenden Stefan Honert) wird die neue Saison sicher wieder abenteuerlich. Denn die „Dritte“ hat noch lange nicht genug.

Schachfreunde Frankfurt 1921 4 – Kreisliga

Die Saison begann mit drei Niederlagen in Folge nicht gerade erfolgreich für unsere vierte Mannschaft. Doch das Blatt wendete sich, und die nächsten beiden Runden gingen an uns. Das war‘s dann aber auch schon wieder mit den Mannschaftspunkten und am Ende reicht es mit nur einem einzigen mehr als die Königlichen Trakehner Oberursel gerade so für den Klassenerhalt. Kurioserweise war das erklärte Ziel der Trakehner aufzusteigen. Der kommenden Saison können wir indes mit Zuversicht entgegen sehen, da die Mannschaft sowohl durch Neuzugänge als auch durch Training deutlich stärker antreten wird als zuvor.

von: Thorsten Ostermeier

Schachfreunde Frankfurt 1921 5 – Kreisklasse

Ja, diesmal gibt es eine fünfte Mannschaft, in der sich unsere Jüngsten versuchen dürfen. Wir wünschen viel Spaß beim Erfahrung sammeln.

Die Mannschaftsmeisterschaften sind insgesamt ganz gut gelaufen für die Schachfreunde. Die dritte hat zwar hauptsächlich Dresche bezogen, der Lerneffekt ist dabei aber auch nicht zu verachten.

In der nächsten Saison sollten wir versuchen an die diesjährigen Erfolge anzuknüpfen und vielleicht noch ein Stückchen besser abzuschneiden!

Auswertung der Mannschaftsergebnisse Sfr. Frankfurt I

Endstand der Tabelle
1. SK Bad Homburg 1927 17 : 1 53½ 2. Sfr.Frankfurt 1921 14 : 4 42½
3. Sabt SG 1945 Dietzenbach 14 : 4 42
4. SV Oberursel 3 10 : 8 38
5. Bad Vilbeler Sfr.1985 9 : 9 38½
6. SC 1952 Obertshausen 8 : 10 39
7. SV Bergwinkel 8 : 10 35
8. SC 1934 Gelnhausen 8 : 10 32 9. Sabt SG 2000 FTG Frankfurt 2 2 : 16 18½
10. SV Maintal 1934 0 : 18 21

Mannschaftsbericht
Fast hätte es für den Aufstieg gereicht. Aber eben nur fast. Bad Homburg war in der entscheidenden Runde deutlich überlegen. Dennoch ist der zweite Platz in der Tabelle ein hervorragendes Ergebnis, mal sehn was in der nächsten Saison so drin ist.

Auswertung der Mannschaftsergebnisse Sfr. Frankfurt II

Mannschaftsbericht
Die zweite Mannschaft der Schachfreunde hat sich
insgesamt recht gut geschlagen. Von Aufstiegsphantasien
kann bei Ergebnissen wie 1:7 gegen Bad Nauheim zwar
nicht die Rede sein, das 5:3 gegen Mitaufsteiger Nordwest
zeigt jedoch dass die Klasse durchaus passt.

Endstand der Tabelle
1. SC Eschbach i.USI-Land I 17 : 1 50½ 2. SC Bad Nauheim II 15 : 3 44
3. Sfr.1891 Friedberg I 12 : 6 43½
4. SC Patzer Bornheim 1926 I 11 : 7 40
5. SC Bergen-Enkheim 1922 I 10 : 8 35½
6. Sfr.Frankfurt 1921 II 8 : 10 32½
7. SK Bad Homburg 1927 II 7 : 11 31½
8. SG Nordwest 1965 Ffm I 6 : 12 31½ 9. SC Niedereschbach 3 : 15 28½
10. SC Matt im Park Ffm II 1 : 17 22½

 

DWZ Auswertung von Schachbund.de

 

Brett

 

Name

 

DWZ alt

 

Punkte

 

We

 

Lstg.

 

Niveau

 

DWZ neu

Bezirksoberliga
Sfr.Frankfurt 1921 II

1

Wagner,Dirk1948 – 28

1/3

1.513

0

1941

1935 – 29

2

Rossmann,Georg1820 – 49

3/8

3.133

1807

1905

1817 – 50

3

Ottenburg,Ralph1959 – 58

2,5/4

2.295

0

1899

1964 – 59

4

Kasper,Werner1683 -101

4/9

3.008

1769

1810

1708 -102

5

Post,Hans-Dieter1832 – 54

3,5/6

3.159

1874

1813

1841 – 55

6

Ostermeier,Thorsten1734 – 31

6/9

3.973

1904

1777

1783 – 32

7

Fisher,Jonathan1710 – 20

2,5/9

4.088

1571

1744

1672 – 21

8

Euler,Günter1690 – 66

4/8

3.696

1719

1720

1698 – 67

9

Amiri,Nasser1675 – 1

0/0

0

0

1675 – 1

10

Storm,Gerhard1851 – 2

4,5/6

4.002

1938

1675

1876 – 3

12

Müllergroß,Christian1505 – 4

1,5/3

0.831

0

1743

1535 – 5

Auswertung der Mannschaftsergebnisse Sfr. Frankfurt III

Mannschaftsbericht
Ein trauriges Ergebnis, das ganz klar zeigt,
dass die Mannschaft für die Bezirksklasse
zu schwach aufgestellt war.

Endstand der Tabelle
1. SV Oberursel IV 20 : 0 60½   2. Sabt Niederräder TG 15 : 5 53
3. SC Bergen-Enkheim 1922 13 : 7 44
4. SC Eschbach i.USI-Land 8 : 12 32½
5. Blindenschachklub Ffm 3 : 17 32½ 6. Sfr.Frankfurt 1921 1 : 19 17½<

 

DWZ Auswertung von Schachbund.de

BrettNameDWZ alt

Punkte

We

Lstg.NiveauDWZ neu
Bezirksklasse
Sfr.Frankfurt 1921

1

Schlösser,Günter1461 – 6

0/0

0

0

1461 – 6

2

Gößwein,Dorothee1405 – 14

0,5/4

0.475

0

1777

1406 – 15

3

Khalili,Abbas1578 – 2

1,5/8

3209

1367

1662

1502 – 3

4

Weber,Wolfgang1563 – 3

1/7

3421

1229

1576

1475 – 4

5

Honert,Stefan1218 – 3

1/9

0.842

1248

1623

1223 – 4

6

Pfeiffer,Daniel1254 – 4

0/0

0

0

1254 – 4

7

Polak,Elias1192 – 1

0/9

0.735

945

1622

1157 – 2

8

Bretschneider,Andreas1188 – 10

1/9

1057

1179

1545

1186 – 11

9

Boenkost,Florin912 – 1

0,5/5

0.205

1066

1496

936 – 2

10

Wieß,Wilhelm1236 – 32

2,5/7

0.981

1459

1580

1287 – 33

11

Henn,Hans-Peter1608 – 7

0,5/1

0.600

0

1536

1605 – 8

12

Tongaloglu,Cetin1178 – 3

1,5/3

0.628

0

1457

1217 – 4

13

Aydin,Bülent

0/0

0

0

14

Müllergroß,Christian1505 – 4

1,5/3

0.831

0

1743

1535 – 5

15

Barten,Stephan

1/1

1496

Resultat der Mannschaftswettkaempfe 2002/2003

I. MannschaftII. Mannschaft
Landesliga OstBezirksoberliga
NameDWZNameDWZ
IM Soos, Bela2302-67Fernandez-Egea, Andres1953-33
Herges, Udo2051-7Von Auer, Ulrich2000-29
Mielke, Moritz2033-55Luetzen, Matthias1819-24
Behnick, Eckhard1993-80Chraibi, Amine
Kabir, Razaul1997-30Kasper, Werner1768-92
Engel, Karsten2000-49Fisher, Jonathan1758-16
Thieme, Hans2024-92Euler, Guenther1692-61
Rossmann, Georg1833-44Cengiz, Telat1725-4
III. Mannschaft
Kreisliga
NameDWZ
Ganijan, Mehrdad1854-1
Henn, Hans-Peter1591-5
Schlösser, Guenther1438-1
Pfeiffer, Daniel1391-1
Ganijan, Noujan1005-1
Weiß, Wilhelm1257-28

9. Runde

Sfr.Frankfurt 1921 – SV Fechenheim 1 4:4

 1. Soos,Bela(1)                - Hoffmann(1)                1/2
 2. Herges,Udo,Dr.(2)           - Kettler(2)                 1/2
 3. Mielke, Moritz (3)          - Neumann(3)                 1/2
 4. Behnick,Eckhard(4)          - Deuker(4)                  1/2
 5. Kabir,Razaul(5)             - Teschler(6)                1/2
 6. Engel,Karsten(6)            - Voelker(7)                 1/2
 7. Thieme,Hans(7)              - Kretner(8)                 1/2
 8. Rossmann,Georg(8)           - Artmann(R)                 1/2

Tabelle

 1. SC Matt im Park Ffm     14 :  2    41
 2. SV 1926 Fechenheim      12 :  4    35½
 3. Sfr.Frankfurt 1921      11 :  5    36
 4. Sfr.Schöneck 3           9 :  7    33
 5. SC 1934 Gelnhausen       9 :  7    32½
 6. SK Bad Homburg           7 :  9    29½
 7. SC 1952 Obertshausen     6 : 10    33
 8. SC Eschbach i.USI-Land   6 : 10    30
 9. SV Maintal 1934          6 : 10    26
10. SV Oberursel 3           0 : 16    23½
+-------------------------------------------------------------------------+
¦    Bad Vilbeler Sfr.1           -    Sfr.Frankfurt 2              3½: 4½¦
+-------------------------------------------------------------------------¦
¦  2 Kruschinski,Dirk             -  2 Von Auer,Ulrich              ½ : ½ ¦
¦  3 Hartling,Tim                 -  1 Fernandez-Egea,Andres        1 : 0 ¦
¦  4 Cleve,Carsten                -  4 Chraibi,Amine                0 : 1 ¦
¦  5 Büscher,Henrik,Dr.           -  3 Lützen,Matthias              1 : 0 ¦
¦  7 Hartung,Stefan               -  5 Kasper,Werner                ½ : ½ ¦
¦  8 Mack,Thorsten                -  6 Fisher,Jonathan              ½ : ½ ¦
¦ 16 Tews,Artur                   -  7 Euler,Günter                 0 : 1 ¦
¦  9 Löffler,Hartwig              - 15 Tratar,Willi                 0 : 1 ¦
+-------------------------------------------------------------------------+

Tabelle

 1. SC Brett vor'm Kopp 2  15 :  3    47½
 2. Sfr.1891 Friedberg 1   13 :  5    41½
 3. SC Patzer 93 Ffm       12 :  6    42
 4. Bad Vilbeler Sfr.1     10 :  8    40
 5. Sfr.Frankfurt 2         8 : 10    34½
 6. SV Bornheim 1926        8 : 10    33
 7. SV Neu-Isenburg 1       8 : 10    29½
 8. SC Bad Nauheim 2        7 : 11    34½
 9. SG 2000 FTG 3           6 : 12    30
10. SC Bergen-Enkheim 1     3 : 15    27½

Brett vor’m Kopp hat sich mit einer ueberragenden Saison den Aufstieg gesichert. Die Schachfreunde haben an diesem Spieltag erfolgreich gekaempft, da sie nicht genau wussten, ob evtl. 3 Mannschaften absteigen und damit ein Nichtabstieg nur durch einen Sieg sichergestellt werden konnte. Sie hat dies gegen den schweren Gegner Bad Vilbel geschafft. Es siegten der ueberragende Spieler der Saison, Amine, neben Euler und Tratar. Im Nachhinein waeren die Sfr FFM II selbst mit einer Niederlage nicht abgestiegen, da nur 2 Mannschaften absteigen. Auf die naechste Saison, in der Amine leider wieder nach Frankreich zurueckkehren wird. Die II. Mannschaft wird ihn schmerzlichst vermissen!

8. Runde

Sfr.Frankfurt 1921 – Sfr.Schöneck 3 2.5:5.5

 1. Soos,Bela(1)                - Eder,Patrick(2)            0:1
 2. Herges,Udo,Dr.(2)           - Meyer,Kai Christian(5)     1/2
 3. Behnick,Eckhard(4)          - Müller,Achim(7)            0:1
 4. Kabir,Razaul(5)             - Zahn,Nicol(8)              1:0
 5. Engel,Karsten(6)            - Del Rio,Roland(R)          0:1
 6. Thieme,Hans(7)              - Casagrande,Thomas(R)       1/2
 7. Rossmann,Georg(8)           - Hildebrand,Dominic(R)      0:1
 8. Heinrich,Gerd(R)            - Johne,Siegfried(R)         1/2
+-------------------------------------------------------------------------+
¦    Sfr.Frankfurt 2              -    SV Neu-Isenburg 1            3 : 5 ¦
+-------------------------------------------------------------------------¦
¦  2 Von Auer,Ulrich              -  1 Engers,Guenther              ½ : ½ ¦
¦  1 Fernandez-Egea,Andres        -  3 Kusic,Branko                 0 : 1 ¦
¦  5 Kasper,Werner                -  5 Korzahovic,Voja              ½ : ½ ¦
¦  6 Fisher,Jonathan              -  6 Haeusel,Werner               ½ : ½ ¦
¦  7 Euler,Günter                 -  8 Steffen,Rainer               ½ : ½ ¦
¦ 14 Ganjian,Mehrdad              - 11 Beisinghoff,Rudolf           1 : 0 ¦
¦ 15 Tratar,Willi                 - 10 Buhne,Peter                  0 : 1 ¦
¦ 16 Ostermeier,Thorsten          -  9 Schuster,Mathias             0 : 1 ¦
+-------------------------------------------------------------------------+

Sfr.Frankfurt 1921 – SV Maintal 1934 5.0:3.0

 1. Soos,Bela(1)                - Böhle,Reinhard(3)          +:-
 2. Behnick,Eckhard(4)          - Bünger,Michael(2)          1/2
 3. Kabir,Razaul(5)             - Winter,Lars(6)             0:1
 4. Engel,Karsten(6)            - Jung,Wolfgang(5)           1/2
 5. Rossmann,Georg(8)           - Hartmann,Heinz(8)          0:1
 6. Thieme,Hans(7)              - Fassing,Daniel(R)          1:0
 7. Jaeger,Hans-Juergen(R)      - Biermann,Benjamin(R)       1:0
 8. Heinrich,Gerd(R)            - Brecht,A.(R)               1:0

7. Runde

Sfr.Frankfurt 1921 – SV Maintal 1934 5.0:3.0

 1. Soos,Bela(1)                - Böhle,Reinhard(3)          +:-
 2. Behnick,Eckhard(4)          - Bünger,Michael(2)          1/2
 3. Kabir,Razaul(5)             - Winter,Lars(6)             0:1
 4. Engel,Karsten(6)            - Jung,Wolfgang(5)           1/2
 5. Rossmann,Georg(8)           - Hartmann,Heinz(8)          0:1
 6. Thieme,Hans(7)              - Fassing,Daniel(R)          1:0
 7. Jaeger,Hans-Juergen(R)      - Biermann,Benjamin(R)       1:0
 8. Heinrich,Gerd(R)            - Brecht,A.(R)               1:0
 

Tabelle

1. SC Matt im Park Ffm    12 :  2    36

2. Sfr.Frankfurt 1921     11 :  3    33½

3. SV 1926 Fechenheim     10 :  4    29½

4. SC 1934 Gelnhausen      9 :  5    29

5. Sfr.Schöneck 3          7 :  7    27½

6. SC 1952 Obertshausen    6 :  8    30

7. SC Eschbach i.USI-Land  6 :  8    27½

8. SK Bad Homburg          5 :  9    24

9. SV Maintal 1934         4 : 10    21½

10. SV Oberursel 3          0 : 14    21½
+————————————————————————-+
¦   Sfr.Frankfurt 2               –   SC Brett vor’m Kopp 2        1½: 6½ ¦
+————————————————————————-¦
¦  2 Von Auer,Ulrich              –  1 Engel,Johannes               – : + ¦
¦  1 Fernandez-Egea,Andres        –  3 Bagatsch,Thomas              0 : 1 ¦
¦  3 Lützen,Matthias              –  4 Allmeier,Michael             0 : 1 ¦
¦  4 Chraibi,Amine                –  5 Walzer,Heinz                 1 : 0 ¦
¦  5 Kasper,Werner                –  6 Kratzer,Gerhard              0 : 1 ¦
¦  6 Fisher,Jonathan              – 12 Marzahn,Heiko                ½ : ½ ¦
¦  8 Cengiz,Telat                 – 13 Geipert,Wilfried             – : + ¦
¦  7 Euler,Günter                 – 10 Knott,Benno                  0 : 1 ¦
+————————————————————————-+
Tabelle

1. SC Brett vor’m Kopp 2  13 :  1    39½

2. SC Patzer 93 Ffm        9 :  5    32½

3. Bad Vilbeler Sfr.1      9 :  5    32½

4. Sfr.1891 Friedberg 1    9 :  5    30½

5. SV Bornheim 1926        7 :  7    26½

6. Sfr.Frankfurt 2         6 :  8    27

7. SG 2000 FTG 3           5 :  9    23½

8. SV Neu-Isenburg 1       5 :  9    20½

9. SC Bad Nauheim 2        4 : 10    25½

10. SC Bergen-Enkheim 1     3 : 11    22

 

Tabelle

 1. SG 2000 FTG 4        12 :  2    32½

 2. Sfr.Frankfurt 3      11 :  3    27½

3. Bad Vilbeler Sfr. 3   9 :  5    23½

4. TuS Makkabi Ffm 2     9 :  5    23½

5. SK Bad Homburg 3      6 :  8    16

6. SG Nordwest Ffm 2     4 : 10    18

 7. SC Bad Nauheim 4      4 : 10    13

8. SV Oberursel 4        1 : 13    14

 

Die III. Mannschaft hat sich ihren Aufstieg gesichert! GLUECKWUNSCH!!!

 

 

6. Runde

 

 

SV Oberursel 3 – Sfr.Frankfurt 1921 3.0:5.0

1. Kolompar,Josef(1)           – Soos,Bela(1)               0:1

2. Stange,Andreas(2)           – Herges,Udo,Dr.(2)          1:0

3. Lyner,Andreas(4)            – Behnick,Eckhard(4)         0:1

4. Nichols,Uwe(8)              – Kabir,Razaul(5)            0:1

5. Schmoelcke,Holger(5)        – Engel,Karsten(6)           1:0

6. Idessis,Dimitri(R)          – Thieme,Hans(7)             1/2

7. Hülsdonk,Heinz-Jürgen(R)    – Rossmann,Georg(8)          1/2

8. Asmalsky,Thomas(R)          – Biller,Helmut,Dr.(R)       0:1

Tabelle

1. SC Matt im Park Ffm     10 :  2    31½

2. SV 1926 Fechenheim      10 :  2    26

3. Sfr.Frankfurt 1921       9 :  3    28½

4. SC 1934 Gelnhausen       8 :  4    25

5. SC 1952 Obertshausen     5 :  7    26

6. SC Eschbach i.USI-Land   5 :  7    23½

7. Sfr.Schöneck 3           5 :  7    23

8. SK Bad Homburg           4 :  8    20

9. SV Maintal 1934          4 :  8    18½

10. SV Oberursel 3           0 : 12    18

Die I. Mannschaft holt zwar einen Sieg nach dem anderen, aber der Ausrutscher gegen Gelnhausen und das 4:4 gegen Matt im Park sind nur durch Hilfe der Konkurrenten wegzumachen. Gewinnt am naechsten Spieltag Fechenheim gegen Matt im Park und gewinnt die I. Mannschaft alles Spiele incl. ihres gegen Fechenheim, koennte sie sich noch den 1. Platz sichern. In dieser Liga steigt meistens nur der Erstplatzierte auf.

+————————————————————————-+

¦    SG 2000 FTG 3                –    Sfr.Frankfurt 2              4 : 4 ¦

+————————————————————————-¦

¦  2 Hettler,Wolfgang             –  1 Fernandez-Egea,Andres        0 : 1 ¦

¦  1 Schmeltz,Gerd                –  2 Von Auer,Ulrich              + : – ¦

¦  5 Beerbower,Jamie              –  4 Chraibi,Amine                + : – ¦

¦  4 Wittich,Frederic             –  3 Lützen,Matthias              1 : 0 ¦

¦  7 Lay,Alexander                –  5 Kasper,Werner                ½ : ½ ¦

¦  6 Goldschmidt,Uwe              –  6 Fisher,Jonathan              0 : 1 ¦

¦  8 Grundstein,Jürgen            –  7 Euler,Günter                 0 : 1 ¦

¦ 10 Bittner,Peter                – 13 Jaeger,Hans-Juergen          ½ : ½ ¦

+————————————————————————-+

Tabelle

1. SC Brett vor’m Kopp 2  11:  1    33

2. Bad Vilbeler Sfr.1     8 :  4    28½

3. SC Patzer 93 Ffm       7 :  5    27½

4. Sfr.1891 Friedberg 1   7 :  5    26

5. Sfr.Frankfurt 2        6 :  6    25½

6. SV Bornheim 1926       6 :  6    22½

7. SC Bad Nauheim 2       4 :  8    22

8. SG 2000 FTG 3          4 :  8    19½

9. SV Neu-Isenburg 1      4 :  8    16½

10. SC Bergen-Enkheim 1    3 :  9    19

Die II. Mannschaft hangelt sich von Punkt zu Punkt. Obwohl sie eigentlich ueber deutlich mehr Potential verfuegt, kann sie ueber den 5. Platz zufrieden sein, denn schon zum 2. Mal ist man mit 6 Mannen angetreten und hat sich ein 4:4 gesichert. Aufgrund der vielen Brettpunkte im Vergleich zur Konkurrenz scheint die Abstiegsgefahr gebannt zu sein.

+————————————————————————-+

¦    SV Oberursel 4               –    Sfr.Frankfurt 3              2 : 4 ¦

+————————————————————————-¦

¦  3 Hopp,Dieter                  –  1 Ganjian,Mehrdad

0 : 1 ¦

¦  4 Hopp,Barbara,Dr.             –  2 Henn,Hans-Peter              + : – ¦

¦  5 Gottschlich,Peter            –  3 Schlösser,Günter             0 : 1 ¦

¦  6 Gottschlich,Alexander        –  4 Pfeiffer,Daniel              0 : 1 ¦

¦ 14 Escher,Ursula                –  8 Ostermeier,Thorsten          0 : 1 ¦

¦ 13 Rogalski,Manfred             –  7 Weber,Wolfgang               + : – ¦

+————————————————————————-+

Tabelle

 1. SG 2000 FTG 4        12 :  0    30½

2. Sfr.Frankfurt 3       9 :  3    23

3. Bad Vilbeler Sfr. 3   7 :  5    19½

4. TuS Makkabi Ffm 2     7 :  5    19

5. SG Nordwest Ffm 2     4 :  8    16½

6. SC Bad Nauheim 4      4 :  8    11½

 7. SK Bad Homburg 3      4 :  8    11½

8. SV Oberursel 4        1 : 11    12½

Die III. Mannschaft hat sich den 2. Platz aufgrund der vielen Brettpunkte wohl gesichert. In den letzten Jahren hat das auch zum Aufstieg gelangt. Man wird abwarten muessen, ob es auch dieses Jahr langt.

5. Runde

 

Sfr.Frankfurt 1921 – SC Matt im Park Ffm 4.0:4.0

1. Herges,Udo,Dr.(2)           – Schian,Thomas(1)           0:1

2. Mielke,Moritz Peter(3)      – Günther,Peter(3)           0:1

3. Behnick,Eckhard(4)          – Rapoport,Wladimir(2)       1/2

4. Kabir,Razaul(5)             – Coligaew,Dumitru(5)        1/2

5. Engel,Karsten(6)            – Andreas,Björn(4)           1/2

6. Thieme,Hans(7)              – Zobel,Thomas(6)            1:0

7. Rossmann,Georg(8)           – Kemmerzell,Hans Leo(7)     1/2

8. Biller,Helmut,Dr.(R)        – Schulze,Holger(R)          1:0

+————————————————————————-+

¦    Sfr.Frankfurt 2              –    SV Bornheim 1926             6 : 2 ¦

+————————————————————————-¦

¦  1 Fernandez-Egea,Andres        –  2 Cramer,Gregor                1 : 0 ¦

¦  2 Von Auer,Ulrich              –  3 Dreis,Volker                 ½ : ½ ¦

¦  3 Lützen,Matthias              –  5 Freiheit,Hans-Jörn           1 : 0 ¦

¦  4 Chraibi,Amine                –  4 Ranke,Wilhelm                1 : 0 ¦

¦  5 Kasper,Werner                –  6 Unger,Peter,Dr.              ½ : ½ ¦

¦  7 Euler,Günter                 –  7 Eberle,Dieter                ½ : ½ ¦

¦ 12 Storm,Gerhard                – 11 Fernandez,Alexis             1 : 0 ¦

¦ 11 Kleinke,Joachim              – 10 Rose,Sven                    ½ : ½ ¦

+————————————————————————-+

+————————————————————————-+

¦    Sfr.Frankfurt 3              –    SG 2000 FTG 4                2 : 4 ¦

+————————————————————————-¦

¦  1 Ganjian,Mehrdad              –  1 Haun,Klaus                   0 : 1 ¦

¦  3 Schlösser,Günter             –  3 Hitzer,Dieter                0 : 1 ¦

¦  4 Pfeiffer,Daniel              –  4 Laux,Gerhard                 0 : 1 ¦

¦  8 Ostermeier,Thorsten          –  5 Brause,Thilo                 1 : 0 ¦

¦  7 Weber,Wolfgang               –  6 Kniest,Karl                  0 : 1 ¦

¦  9 Heinrich,Gerd                –  8 Grötzinger,Waldemar          1 : 0 ¦

+————————————————————————-+

4. Runde

 

SK Bad Homburg – Sfr.Frankfurt 1921 2.0:6.0

1. Kaiser,Richard(2)           – Soos,Bela(1)               0:1

2. Ellrich,Jochen(4)           – Behnick,Eckhard(4)         1/2

3. Lebermann,Hellmuth(5)       – Mielke,Moritz Peter(3)     0:1

4. Reimer,Otto(6)              – Kabir,Razaul(5)            0:1

5. Fischer,Theo(7)             – Thieme,Hans(7)             0:1

6. Majd,Damon(8)               – Rossmann,Georg(8)          1/2

7. Biondic,Egon(R)             – Jaeger,Hans-Juergen(R)     1:0

8. Roser,Jürgen(R)             – Biller,Helmut,Dr.(R)       0:1

+————————————————————————-+

¦    SC Bergen-Enkheim 1          –    Sfr.Frankfurt 2              4 : 4 ¦

+————————————————————————-¦

¦  1 Mersinger,Ralf               –  1 Fernandez-Egea,Andres        0 : 1 ¦

¦  2 Sterzik,Peter                –  2 Von Auer,Ulrich              0 : 1 ¦

¦  3 Zimmer,Gerald,Dr.            –  3 Lützen,Matthias              1 : 0 ¦

¦  5 Szabo,Roland                 –  4 Chraibi,Amine                1 : 0 ¦

¦  6 Moskovits,Francise           –  5 Kasper,Werner                ½ : ½ ¦

¦  7 Zscherlich,Wolfgang,Dr.      –  6 Fisher,Jonathan              ½ : ½ ¦

¦  8 Riha,Peter                   –  7 Euler,Günter                 0 : 1 ¦

¦ 13 Diede,Günter                 –  8 Cengiz,Telat                 + : – ¦

+————————————————————————-+

+————————————————————————-+

¦    SG Nordwest Ffm 2            –    Sfr.Frankfurt 3              1½: 4½¦

+————————————————————————-¦

¦  1 Fast,Viktor                  –  1 Ganjian,Mehrdad              0 : 1 ¦

¦  2 Lischka,Joachim              –  2 Henn,Hans-Peter              ½ : ½ ¦

¦  3 Mergard,Wolfgang             –  3 Schlösser,Günter             0 : 1 ¦

¦  4 Storch,Dominik               –  4 Pfeiffer,Daniel              1 : 0 ¦

¦  6 Hesse,Marc-Patrick           –  8 Ostermeier,Thorsten          – : + ¦

¦ 10 Ilic,Svetolik                –  7 Weber,Wolfgang               0 : 1 ¦

+————————————————————————-+

3. Runde

Sfr.Frankfurt 1921 – SC 1934 Gelnhausen 3.5:4.5

1. Soos,Bela(1)                – Bravo Lutz,Sebastian(1)    1/2

2. Herges,Udo,Dr.(2)           – Muth,Armin(3)              0:1

3. Mielke,Moritz Peter(3)      – Reh,Stefan(2)              1/2

4. Engel,Karsten(6)            – Schmitt,Michael(4)         1/2

5. Kabir,Razaul(5)             – Müller,Ullrich(5)          0:1

6. Thieme,Hans(7)              – Baumbach,Karl-Heinz(6)     1/2

7. Rossmann,Georg(8)           – Reul,Michael(R)            1/2

8. Biller,Helmut,Dr.(R)        – Nefjodov,Igor(R)           1:0

+————————————————————————-+

¦    Sfr.Frankfurt 2              –    SC Bad Nauheim 2             4 : 4 ¦

+————————————————————————-¦

¦  2 Von Auer,Ulrich              –  1 Holzschuh,Gerald             0 : 1 ¦

¦  1 Fernandez-Egea,Andres        –  2 Hillgaertner,Walter          ½ : ½ ¦

¦  3 Lützen,Matthias              –  4 Denner,Hans-Jürgen           1 : 0 ¦

¦  4 Chraibi,Amine                –  5 Simons,Ludger                ½ : ½ ¦

¦  5 Kasper,Werner                –  8 Djakov,Alexander             ½ : ½ ¦

¦  6 Fisher,Jonathan              –  9 Noble,Alexander              1 : 0 ¦

¦  7 Euler,Günter                 – 10 Heiden,Stefan,Dr.            0 : 1 ¦

¦ 11 Kleinke,Joachim              – 11 Grunenberg,Sven              ½ : ½ ¦

+————————————————————————-+

+————————————————————————-+

¦    Sfr.Frankfurt 3              –    TuS Makkabi Ffm 2            4½: 1½¦

+————————————————————————-¦

¦  1 Ganjian,Mehrdad              –  1 Parhevoy,Leonid              1 : 0 ¦

¦  2 Henn,Hans-Peter              –  2 Sloutsker,Lev                1 : 0 ¦

¦  4 Pfeiffer,Daniel              –  3 Volfman,Mikhaiylo            0 : 1 ¦

¦  3 Schlösser,Günter             –  5 Zipstein,Michael             ½ : ½ ¦

¦  6 Weiß,Wilhelm                 –  6 Drutman,Volodimir            1 : 0 ¦

¦  8 Ostermeier,Thorsten          – 10 Teteruk,Leonid               1 : 0 ¦

+————————————————————————-+

2. Runde

SC Eschbach i.USI-Land – Sfr.Frankfurt 1921 2.5:5.5

1. Diehm,Alexander(1)          – Soos,Bela(1)               0:1

2. Kiesewetter,Ralf(3)         – Behnick,Eckhard(4)         1/2

3. Kirchner,Stefan(2)          – Kabir,Razaul(5)            0:1

4. Sprenger,Uwe(5)             – Engel,Karsten(6)           1/2

5. Benikhis,Avram(4)           – Thieme,Hans(7)             0:1

6. Schirmer,Karl-Heinz(7)      – Rossmann,Georg(8)          0:1

7. Knopp,Ingmar(8)             – Jaeger,Hans-Juergen(R)     1/2

8. Issermann(R)                – Neudel,Bernd(R)            +:-

+————————————————————————-+

¦    Sfr.1891 Friedberg 1         –    Sfr.Frankfurt 2              4 : 4 ¦

+————————————————————————-¦

¦  2 Nakhmanson,Raoul,Dr.         –  1 Fernandez-Egea,Andres        – : + ¦

¦  1 Ramlow,Marcus                –  2 Von Auer,Ulrich              0 : 1 ¦

¦  3 Krzizok,Damian               –  3 Lützen,Matthias              1 : 0 ¦

¦  4 Kaliski,Erwin                –  4 Chraibi,Amine                0 : 1 ¦

¦  5 Lind,Stephanie               –  5 Kasper,Werner                0 : 1 ¦

¦  6 Vollmers,Otto                –  7 Euler,Günter                 1 : 0 ¦

¦  7 Ranft,Michael                –  8 Cengiz,Telat                 + : – ¦

¦  8 Marneth,Maarten              –  9 Iguyovwe,Theo                + : – ¦

+————————————————————————-+

+————————————————————————-+

¦    Bad Vilbeler Sfr. 3          –    Sfr.Frankfurt 3              3 : 3 ¦

+————————————————————————-¦

¦  3 Howe,Dietrich                –  1 Ganjian,Mehrdad              0 : 1 ¦

¦  5 Hahlbeck,Sven                –  2 Henn,Hans-Peter              ½ : ½ ¦

¦  6 Haas,Dieter                  –  3 Schlösser,Günter             ½ : ½ ¦

¦ 11 Appelhans,Stephan            –  4 Pfeiffer,Daniel              1 : 0 ¦

¦ 12 Müller,Winfried              –  5 Ganjian,Noujan               1 : 0 ¦

¦  7 Daudrich,Viktor              –  8 Ostermeier,Thorsten          0 : 1 ¦

+————————————————————————-+

1. Runde

Sfr.Frankfurt 1921 – SC 1952 Obertshausen 4.5:3.5

1. Herges,Udo,Dr.(2)           – Rahimi,Safihalla(2)        1:0

2. Mielke,Moritz Peter(3)      – Justinger,Wolfgang(1)      1/2

3. Behnick,Eckhard(4)          – Hamann,Jörg(3)             1/2

4. Kabir,Razaul(5)             – Reitz,Gerhard(4)           1:0

5. Engel,Karsten(6)            – Baumgartl,Günther(5)       0:1

6. Thieme,Hans(7)              – Kirchmann,Sascha(6)        1/2

7. Rossmann,Georg(8)           – Eibelshäuser,Stefan(7)     1/2

8. Biller,Helmut,Dr.(R)        – Klement,Thomas(8)          1/2

+————————————————————————-+

¦    Sfr.Frankfurt 2              –    SC Patzer 93 Ffm             3½: 4½¦

+————————————————————————-¦

¦  2 Von Auer,Ulrich              –  1 Diekmann,Hans-Joachim,Dr.    0 : 1 ¦

¦  1 Fernandez-Egea,Andres        –  3 Calvi,Stefan                 ½ : ½ ¦

¦  3 Lützen,Matthias              –  4 Storck,Eike-Werner           ½ : ½ ¦

¦  5 Kasper,Werner                –  6 Hager,Marianna               ½ : ½ ¦

¦  4 Chraibi,Amine                –  5 Fischer,Arthur               1 : 0 ¦

¦  7 Euler,Günter                 –  8 Stein,Wolfgang               1 : 0 ¦

¦  8 Cengiz,Telat                 –  9 Körber,Gerhard               0 : 1 ¦

¦  9 Iguyovwe,Theo                – 10 Gottlieb,Herbert             0 : 1 ¦

+————————————————————————-+

+————————————————————————-+

¦    Sfr.Frankfurt 3              –    SK Bad Homburg 3             5 : 1 ¦

+————————————————————————-¦

¦  1 Ganjian,Mehrdad              –  1 Faqiry,Ramat                 1 : 0 ¦

¦  2 Henn,Hans-Peter              –  2 Sabel,Peter                  1 : 0 ¦

¦  3 Schlösser,Günter             –  3 Bethge,Vincent               0 : 1 ¦

¦  4 Pfeiffer,Daniel              –  4 Kremer,Johann                1 : 0 ¦

¦  5 Ganjian,Noujan               –  5 Klein,Erhard                 1 : 0 ¦

¦  7 Weber,Wolfgang               –  6 Müller,Frank                 1 : 0 ¦

+————————————————————————-+

1.Spieltag

Landesklasse Gruppe Ost,
1. Runde v. 23.9.01

Bad Homburg I       3,5 - 4,5     Schachfr. Ffm I

1)  Hanemann            0   	  IM Bela Soos
2)  Kaiser              1     	  Dr. Udo Herges
3) Schmidt             1/2     	  Moritz Mielke
4) Heil                 0      	  Eckard Behnick
5) Biondic              1      	  Gerhard Kratzer
6) Kühlmeyer            0         Rezaul Kabir
7) Lebermann            0         Karsten Engel
8) Merle                1         Hans Thieme

Wir konnten in Bad Homburg mit unserer gemeldeten Mannschaft an die Bretter gehen, während die Kurstädter noch auf ihr neues Spitzenbrett, Igor Blechzin aus St. Petersburg , (ELO 2412 ), dessen Übersiedlung nach Hessen wohl demnächst erfolgen soll, verzichten mußten, zweifellos ein Handicap, das bei der sonstigen Ausgeglichenheit der beiden Teams, vorentscheidend war.

Als Moritz Mielke mit seinem Gegner in ganz ausgeglichener Stellung, in der keine Ideen für Komplikationen erkennbar waren, ein frühes Remis vereinbarte, deuteten sich an allen übrigen Brettern bereits kampfbetonte Auseinandersetzungen an. So kam es dann im weiteren, z.T. sehr dramatischen, Verlauf auch. Die Entscheidungen fielen quasi Schlag auf Schlag:

Gerhard Kratzers allzu optimistische „Offensive“ kam rasch zum Erliegen und danach fand er sich fast übergangslos in einem glatt verlorenen Endspiel wieder.

Bela Soos ließ Hanemann taktisch nicht die Spur einer Chance, als dieser, um seine schon desolate Position noch zusammen zu halten, verzweifelt zu einem Qualitätsopfer griff.

Rezaul Kabir baute sich mit den schwarzen Steinen aggressiv auf und kam zum Königsangriff, ließ zunächst zwar eine elegante dreizügige Mattmöglichkeit mit Damenopfer aus, aber wenig später mußte sein Gegner dennoch aufgeben.

In eine offene Feldschlacht hatte sich Udo Herges mit Schwarz frühzeitig gestürzt, doch sein unrochierter König und unheilbare Felderschwächen erlaubten Kaiser, entscheidend zu kontern, als die zunächst sehr komplizierte Stellung sich öffnete.

Beim Zwischenstand von 2,5 – 2,5 stand der Kampf auf Messers Schneide. Karsten Engel hatte in unklarer Position vor der 1. Zeitkontrolle seine gesamte Bedenkzeit bis auf knapp 5 Min. für seine restlichen ca. 20 Züge aufgebraucht, schaffte aber im Blitzfinale mit glänzendem Spiel nervenstark doch noch den Sieg.

Hans Thieme erzielte schon in der Eröffnung deutlich Vorteile, versäumte im Mittelspiel eine ganz klare Gewinnfortsetzung , verlor dann etwas die Übersicht und schließlich auch noch die Partie.

Eckhard Behnick hatte sich mit feinem Positionsverständnis das klar bessere Endspiel erkämpft, aber letztlich entschied eine überraschende taktische Finesse, die sein Gegner übersehen hatte, diese Entscheidungspartie und damit den gesamten Wettkampf zu unseren Gunsten. (R. Theil)

 

Bezirksoberliga,
Neu Isenburg I – Schachfreunde FFM II

Am 23. September begann in Neu Isenburg die 2. Saison der II. Mannschaft in der Bezirksoberliga nach dem Aufstieg. Man spielte gegen den letztjaehrigen Absteiger aus der Landesliga, was einen spannenden Wettkampf versprach. Unsere Gegner waren nur zu siebt, so daß Andres am 2. Brett kampflos gewann. Kommen wir nun zu den Einzelergebnissen:

Am 8. Brett spielte Rossmann eine sehr solide Partie. Nach einigem Abtausch einigte man sich auf Remis in einer ausgeglichenen, jedoch nicht ausgekaempften Partie. Da aber Rossmann angeschlagen zum Wettkampf erschien, sind wir doch sehr froh, dass er diesen halben Punkt sicherte. Wie wichtig dieser halbe Punkt 0,5:1,5 ist, werden wir im folgendem sehen.

Am 7. Brett spielte Euler eine sehr starke Partie. Er bekam eine hervorragende Angriffsstellung, in der der Gegner trotz Bauernverlust noch immer schlecht stand. Jedoch fand Euler nicht richtige Fortsetzung und liess sich von seinem Gegner reinlegen. Dieser opferte noch zusaetzlich 2 Bauern um seine Figuren aktiv stellen zu koennen. Mit diesem Figurenspiel ueberraschte er Euler so, dass dieser wenige Zuege spaeter in einem Mattnetz hing. Leider 1,5:1,5, trotz unserer guten Chancen in dieser Partie.

In der Phase, wo Eulers Partie endete, bekam Ulrich am 1. Brett ein Remisangebot seines Gegners, worueber er lange nachdachte, um die eigenen und gegnerischen Chancen der Stellung abzuwaegen. Sie befand sich nach einer spannenden Eroeffnung noch im Mittelspiel, wo Ulrich erkannte, der Gegner koennte nun einiges an Initiative gewinnen. Also nahm er das Remisangebot an. 2:2

Am 3. Brett spielte Kasper. Nach seinem 20minuetigem zu spaeten Erscheinen war er von Beginn an unter Zeitdruck. Er baute sich eine sehr passive, unbequeme Stellung auf, doch der Gegner fand nicht den richtigen Plan, um diese Stellung auseinanderzunehmen. So gab Kasper die Qualitaet fuer 2 Bauer. Durch geschicktes umpositionieren gelang es nun Kasper einen hervorragenden Koenigsangriff zu starten, der wohl im gegnerischen Matt enden wuerde. Jedoch hatte Kapser nur noch 4 Minuten auf der Uhr und bot seinem Gegner remis an, welches dieser dankend annahm.2,5:2,5

Zu dieser Zeit befand ich (Willi) mich in einer sehr spannenden Situation, nach einem Bauerngewinn im Mittelspiel bevorzugte ich einen offensiven Schlagabtausch statt einem schweren Schwerfigurenendspiel mit 4 gegen 3 Bauern. So tauschte ich in 4 gegen 2 Bauern auf der einen Seite und einen Freibauern (fuer meinen Gegner) auf der anderen Seite ab. Jedoch wusste ich in Zeitnot nicht genau, wie der beste Plan ist, diesen Bauern zu stoppen. So hatte ich im 38. Zug weniger als 1 Minute auf der (mein Gegner immerhin noch 4) und musste schnell ziehen. Zum Glueck war mein Gegner nervoeser als ich und patze, so dass ich den Freibauern gewinnen konnte. Der Rest war eine Sache der Technik.2,5:3,5

Nun waren noch 2 Partien offen. Unser erfolgversprechende Neuzugang Matthias am 4. Brett und Telat am 5. Brett. Telats Gegner spielte sehr ruhig, so dass bald alle Figuren abgetauscht waren und sich die Partie im Endspiel befand. Nur hatte Telat in diesem Turmendspiel leider einen Bauern weniger (4 gegen 3). Gluecklicherweise standen sich die Bauern wenigstens gegenueber, so dass bei genauem Spiel die Partie remis enden koennte. Auf jeden Fall sollte dies ein langer Kampf werden. Jedoch spielte Telat in dieser Situation sehr schnell und verwirrte seinen Gegner. Als ich nach einiger Zeit staunend aufs Brett schaute, hatte Telat noch einen Bauern und den Turm natuerlich, hingegen der Gegner nur noch seinen Turm. Nun war klar, diese Partie wuerde er nicht mehr verlieren. Gewinnen aber leider auch nicht mehr.3:4

Nun hang alles von Matthias ab. Er hatte es in der Hand, ob wir in die Saison mit einem Sieg starten. Letzte Saison sind wir, glaube ich, mit 3 Niederlagen gestartet, was nicht unbedingt gut war. Er hatte im Mittelspiel einen schweren Stand, denn als er einmal selbstkritisch auf seine Stellung schaute, bemerkte er, er stehe positionell und strategisch absolut schlecht. Gluecklicherweise fand er unter aufwendigem Nachdenken ein Scheinopfer, welches ihm zwischenzeitlich einen Bauern brachte, auf jeden Fall aber zu seinen Gunsten die Partie drehte. Nun wurde recht schnell alles abgetauscht, da Matthias in starker Zeitnot war. Bis zur Zeitkontrolle musste er noch 11 Zuege in 3 Minuten machen. Das Endspiel Turm mit einer Leichtfigur war eher besser fuer ihn. Da er mit einem Remis den Mannschaftssieg sichern konnte, bot er es an, welches auch angenommen wurde.DER SIEG!!! 3,5:4,5

Nach diesem geglueckten Saisonstart, hoffe ich auf eine erfolgreiche Saison. Naechstes Spiel gegen Friedberg wird man sehen, wo wir stehen.[Tratar]

 

Spielbericht der Kreisliga, Runde 1 am 23. September 2001
FTV Frankfurt – Sfr.Frankfurt III 4:2

Nachdem unsere 3.Mannschaft im nachhinein (Rang 4 der Abschlußtabelle der vorigen Saison) sehr überraschend doch noch aufgestiegen ist in die Kreisliga, ist das Ziel für die neue Saison klar gesteckt: Klassenerhalt. Unsere Mannschaftsaufstellung ist gegenüber dem Vorjahr stark verändert, nicht weniger als 4 neue Stammspieler traten zum Auftaktspiel im FTV-Vereinshaus am Sandweg an. Für den fehlenden Wilhelm Weiß kam der bewährte Ersatzspieler Wolfgang Weber zum Einsatz.

Zum Spielverlauf:

An allen Brettern verlief die Eröffnungsphase ziemlich ausgeglichen. Auch als ich zum zweiten mal von meinem Platz aufstand und ich auf die anderen Bretter schaute, schien sich daran nichts geändert zu haben. Danach versuchte ich, mich für längere Zeit in meine Partie zu vertiefen. So bekam ich nur am Rande mit, daß die Partien von 3 unserer Mannschaftsneulinge (Brett 3 bis 5) kurz hintereinander für uns verloren gingen. Den Gesichtern und den Kommentaren nach schienen vermeidbare Fehler zum plötzlichen Partieende geführt zu haben. Kurze Zeit später war auch die Partie an Brett 2 beendet, es blieb unser einziger Sieg heute. Mein Gegner verpaßte im 15.Zug eine Gelegenheit, einen Bauer zu gewinnen, die Partie blieb danach ausgeglichen bis zum 30.Zug, bei dem mir mein Gegner Remis anbot und ich sofort einwilligte. Als W.Weber an Brett 6 merkte, daß seine Partie die einzig noch laufende war und gleichzeitig unsere heutige Niederlage schon besiegelt war, einigte er sich mit seinem Gegner schnell auf Remis.

Brett 1:	H. Raab	 	  - H.P Henn	½ - ½
Brett 2:	B. Ries		  - M. Ganjian	0 - 1
Brett 3:	M. Wehner	  - G. Schlösser1 - 0
Brett 4:	P. Krzesinski 	  - D. Pfeiffer	1 - 0
Brett 5:	T. Hartmann	  - N. Ganjian	1 - 0
Brett 6:	F. Schmidt	  - W. Weber	½ - ½

Endstand:	FTV Frankfurt 	  - Sfr.Frankfurt III	4 - 2

(H.P.Henn)

 

2.Spieltag

Landesklasse Ost
2. Runde vom 21.10.2001

Schachfreunde Ffm I    5,5  - 2,5     SC Obertshausen

1)	IM Soos		 1/2    	Rahimi
2)	Dr. Herges	 0		Justinger
3)	Behnick		 0		Reitz
4)	Kratzer		 1		Eibelshäuser
5)	Kabir		 1		Baumgartl
6)	Engel		 1		Kirchmann
7)	Thieme		 1		Mann
8)	Jäger		 1		Drath

Unsere drei Wettkampfmannschaften spielten diesmal gemeinsam im großen Saal des Bürgerhauses Ffm-Bockenheim und alle Spieler hatten somit die seltene Gelegenheit, alle unsere Partien hautnah mitzuerleben, sofern die eigene Partie nicht ständige Anwesenheit am eigenen Brett und immer volle Konzentration verlangte. Immerhin werden die meisten den Kampfverlauf, wenn auch nur oberflächlich, in groben Zügen mitverfolgt haben. Trotzdem in Kurzfassung – natürlich auch für diejenigen, die nicht dabei gewesen sind – hier noch ein Blick auf das Geschehen an den Brettern der 1. Mannschaft:

Gerhard Kratzer hatte sich auf Grund einiger Eröffnungsfehler seines Gegners eine aussichtsreiche Angriffsposition aufgebaut und führte diese unter glänzendem Turmopfer zum raschen Gewinn. Sein Kontrahent war offenbar so geschockt, daß er sich – lange vor der 1. Zeitkontrolle – im 29. Zug mattsetzen ließ.

Karsten Engel ließ seinen Gegner opfern. Der investierte gleich zwei Türme, allerdings ohne den erhofften Erfolg. Karsten blieb gänzlich unbeeindruckt, lief mit seinem König in Richtung Brettmitte, wehrte den gegnerischen Mattangriffsversuch locker ab und kassierte erfreut den (fast) geschenkten vollen Punkt.

Kabir und Thieme kamen mit den schwarzen Steinen schon gut aus der Eröffnung heraus, hielten ihren Vorteil fest und realisierten ihn mit präzisem Spiel im Turm- bzw. Leichtfigurenendspiel zum Gewinn, während Dr. Herges in sehr schwieriger Lage die erste Zeitkontrolle nicht schaffte und verlor. Fast gleichzeitig hatte sich Behnicks Dame verlaufen und auch er mußte aufgeben. Der Zwischenstand von 4 – 2 war allerdings in keiner Weise für uns beunruhigend, denn Jäger quälte in deutlich überlegener, aber geschlossener Stellung schon seit vielen Zügen seinen Gegner, der zu totaler Passivität verurteilt war, und es war nur eine Frage der Zeit, bis dieser zusammenbrechen würde, was dann auch geschah.

Beim Stande von 5 – 2 kämpfte nur noch Bela Soos um den Sieg in einem lange für ihn besser stehenden Endspiel mit Mehrbauern und Läufer/Springer gegen gegnerischen Turm. Dessen zähe aktive Verteidigung war jedoch nach einer Ungenauigkeit Belas nicht zu durchbrechen, so daß die letzte Partie als einzige mit Remis endete und unseren klaren Wettkampfsieg festigte. Das Endresultat von 5,5 – 2,5 entsprach wohl zutreffend dem Stärkeverhältnis beider Teams an diesem Tag. Herzlichen Glückwunsch gleichermaßen allen unseren Kämpfern. (R.Theil)

 

Bezirksoberliga,
Schachfreunde FFM II – Friedberg

Das Spiel gegen die Schachfreunde aus Friedberg lässt sich eigentlich nur mit drei Worten passend zusammenfassen : DER ABSOLUTE WAHNSINN. Nachdem es im letzten Jahr eine hohe Niederlage hagelte und die Spieler, die im letzten Jahr noch glorreich gepunktet haben, fehlten, war uns schon im Vorfeld klar, was für eine Aufgabe da auf uns zu kommt. Als Andres während des Wettkampfes nach einem Blick auf die Stellung von Herrn Euler sagte „Herr Euler steht kurz vor der Aufgabe“, ahnte Willi auch schon wieder Böses, aber es kam alles ganz anders …

Unser Gegner aus Friedberg kam leider nur mit sieben Spielern. Nachdem Andres im letzten Kampf pausieren durfte, musste diesmal Matthias seinen Zug ausführen und die Uhr runterlaufen lassen. Somit war zumindest der Ehrenpunkt gerettet. Im weiteren Verlauf des Wettkampfes schien es, dass wir gerade an den hinteren Brettern wohl nur 1,5 aus 4 holen, während an den vordern Brettern Ulrich trotz Mehrbauer unklar stand und Herr Kasper ebenfalls nach einer sehr taktischen Eröffnung eine sehr schwierige Stellung zu verteidigen hatte. Dann bot Herr Rossmann am achten Brett seinem Gegner ein Turmopfer an, welches der Gegner nicht ablehnen wollte. Für den geopferten Turm bekam Herr Rossmann allerdings zwei Leichtfiguren und einen unwiderstehlichen Angriff, mit dem er seinen Gegner zur Aufgabe zwang. Somit stand es 2 zu 0. In der Zwischenzeit hatte Herr Euler die Qualität weniger und insgesamt eine Stellung, die nichts Gutes ahnen ließ. Ähnlich sah es auch bei Telat aus.

Als ich dann nach langer Zeit wieder einen Blick auf die Partie von Herrn Euler geworfen habe, hatte er die Qualität zurückgewonnen und auch noch drei Bauern mehr. Leider konnte ich die Schrift auf dem Formular nicht entziffern (nur ein Zeichen dafür, wie spannend die Partie war), aber Herr Euler führte die Partie souverän zum Sieg – 3 : 0. Langsam wurden wir schon ein wenig unruhig, weil niemand von uns erwartet hätte, dass wir derart klar in Führung gehen würden. Telat konnte leider seine Stellung nicht rumreissen. Nachdem er in der Eröffnung schwierig stand und im weiteren Laufe der Partie zwei Bauern abgab, sah es zumindest zwischenzeitlich so aus, als ob er einen vielversprechenden Mattangriff starten könnte, aber der Gegner verteidigte sich sehr akkurat, und hat die Partie nach Abwehr des Angriffs logischerweise gewonnen. Somit stand es „nur“ noch 3 – 1. Herr Kasper konnte seine Partie auch nicht mehr retten, und musste im Endspiel leider eine Figur geben, nachdem ihm der Gegner in der Zeitnotphase eine Falle gestellt hat. Insgesamt war es aber eine sehr interessante und scharfe Partie, in der noch genau geprüft werden sollte, ob es trotz der langanhaltenden Initiative des Gegners im Mittelspiel nicht eine Remismöglichkeit gab. Leider nur noch 3 – 2.

Willi behandelte mit Weiß die Eröffnung ein wenig ungewöhnlich. Spötter sagen, er habe nach dem dritten Zug das Anzugsrecht „freiwillig“ abgegeben J . Objektiv muss man wohl sagen, dass sein Versuch in ein ihm gut bekanntes Gambit überzulenken (mit dem er im Internet beim 1-Minutenblitz immerhin schon eine Rating von 2350 erreicht hat) vollkommen fehlgeschlagen ist. Nichts desto trotz konnte der Gegner damit nichts anfangen und übersah in schlechterer Stellung eine Kombination, die Willi dann auch prompt ein Matt in 6 brachte. Und so trat schon etwas ein, womit man nicht unbedingt rechnen konnte. Wir holen mindestens ein Unentschieden.

Die laufenden Partien von Andres und Ulrich versprachen aber noch mehr. Andres hatte zu Hause eine Französisch-Variante vorbereitet, die ihm vielleicht keinen grossen Vorteil versprach, zumindest aber Schwarz langfristig davon abhält, die Initiative zu ergreifen. Als diese Partie dann durch ein Dauerschach von Andres mit Remis beendet wurde, hatten wir es dann tatsächlich geschafft !!! 4,5 zu 2,5 ! Am ersten Brett spielte Ulrich eine sehr schöne Partie. Die gewissenhafte Eröffnungsvorbereitung mit Expertenrat von Willi zahlte sich voll aus. Zwischendurch entstand zugegebenermaßen eine etwas unklare Stellung, die, wie die Analyse zeigte für den Gegner vollkommen spielbar war. Der Gegner war sich allerdings aufgrund seines Angriffs sehr sicher, und umso schockierter, als Ulrich zu einem Gegenangriff im Zentrum ansetzte. Dieser Angriff brachte zunächst durch ein Bauernopfer von Ulrich zwei weitere Bauern. Kurz darauf stellte der Gegner, wohl immer noch unter Schock, vollkommen unverständlich eine Figur ein. Danach bereitete die Partie Ulrich keine Probleme mehr. Den letzten Gewinnversuch des Gegners parierte er souverän. Als der Gegner dann ein drohendes Matt nicht mehr abwehren konnte, hat er fairerweise aufgegeben. Somit stand es dann 5,5 zu 2,5 ! Eine mehr als geglückte Revanche für die Niederlage der letzten Saison ! Insgesamt überzeugte die Mannschaft durch ihre wirklich kämpferische Einstellung, die wohl der Garant für den Sieg war. Nochmals Gratulation an alle die zu diesem Erfolgserlebnis beigetragen haben. [Luetzen]

Die III. Mannschaft verlor leider 4 zu 2 gegen Niederrad. Herr Ganijan und Herr Weiss gewannen fuer die Schachfreunde.

 

4.Spieltag

Wettkampfbericht 4. Runde v. 2.12.01
Schachfreunde Ffm I 5 – 3 SV Maintal

IM Soos          1/2          Haase
Mielke            1           Bünger
Behnick          1/2          Böhle
Kratzer           0           Hartz
Kabir             1           Just
Engel            1/2          Jung
Thieme            1           Winter
Dr. Biller       1/2          Müller

Nach unserem vom Ergebnis her klaren 5 – 3 Sieg gegen SV Maintal führen wir nun die Tabelle der Landesklasse Ost mit 8 – 0 Mannschaftspunkten an, aber das Schlußresultat täuscht etwas über den tatsächlichen Verlauf des ganz hartenumkämpften Wettkampfs hinweg, denn SV Maintal war jedenfalls an diesem Tag ein durchaus gefährlicher, ja ebenbürtiger Gegner.

Erst Engel mit den weißen Steinen, dann Behnick aus einer eher gedrückten Stellung heraus remisierten ohne jede Chance auf Vorteil. Thieme gewann dann allerdings sicher, nachdem sein Gegner Winter in scheinbar gleicher Stellung unentschlossen viel zuviel Zeit verbraucht hatte und in den ganz wenigen ihm noch verbliebenen Minuten plötzlich vor kaum lösbaren taktischen Probleme stand.

Viel mehr Positives war allerdings zu diesem Zeitpunkt auch nicht zu erkennen. Im Gegenteil, denn Kratzer hatte seinem Gegner die Initiative überlassen und stand positionell verdächtig, Kabir und Dr. Biller standen eher auf Verlust, das Turmendspiel von Soos sah remislich aus und Mielke hatte einen Bauern weniger, das Endspiel mit T und L gegen T und andersfarbigen L erschien mir jedenfalls für Maintals Bünger unverlierbar. Doch noch vor der Zeitkontrolle kam es zum für Mielke günstigen Turmtausch, er gewann nicht nur seinen Bauern zurück sondern tatsächlich auch noch das Endspiel mit ungleichfarbigen Läufern.

Beim Zwischenstand von 3-1 für uns sah ich aber immer noch drei „Verluststellungen“ auf unserer Seite, aber schon gar keinen „Gewinn“. Kratzer verlor dann auch schnell, nachdem er seinen Gegner praktisch eingeladen hatte, in die weiße Stellung einzudringen. Bela Soos mußte schließlich mit Haase Frieden schließen, nachdem beide nur noch ihre blanken Könige auf dem Brett hatten.

Zu guter Letzt konnte Dr. Biller ein scheinbar hoffnungsloses Turmendspiel auch noch remisieren und Kabir sah in seiner vormaligen Verluststellung wieder etwas Land, worauf sein sein Gegner Just anscheinend die Lust verlor und – unglaublich aber wahr – die Zeit überschritt.

Ausdauer, Kampfgeist und ein wenig auch das Glück des Tüchtigen haben uns zu diesem wichtigen Wettkampfsieg verholfen, so daß wir den Ereignissen des kommenden Jahres in der Landesklasse Ost mit Gelassenheit und Selbstvertrauen entgegensehen können.

Allen unseren Mannschaftskämpfern Dank für ihren Einsatz und Prosit Neujahr! [Reimer Theil]

Von der II. und III. Mannschaft liegen leider noch keine Mannschaftsberichte vor. Die II. spielte 4:4 und die III. verlor 2:4.

 

3.Spieltag Wettkampfbericht
Landesklasse Ost, 3. Runde v. 04.11.01

Sfr. Neuberg II     2   -   6  Sfr. Frankfurt I
1) Balzer               0      IM Soos
2) Kreis, H.            0      Dr. Herges
3) Overbeck, St.       1/2     Behnick
4) Overbeck, Ch.       1/2     Kratzer
5) Heck                 0      Kabir
6) Kreis, K.           1/2     Engel
7) Herms                0      Thieme
8) Lerch               1/2     Dr. Biller

Vom Standpunkt der DWZ-Statistik aus betrachtet galt unser Gegner mit einem Mannschafts-Durchschnitt von nur 1796 gegenüber unseren 2035 als krasser Außenseiter, und dementsprechend fiel auch das Wettkampfresultat schon nach nur etwas mehr als vier Stunden Spielzeit deutlich zu unseren Gunsten aus, doch der Wettkampfverlauf war zunächst nicht ganz so klar wie das Schlußergebnis.

Bela Soos z. B., der noch kämpfte, als alle anderen Bretter bereits verwaist waren, konnte eigentlich erst in der heißen Zeitnotphase seinen jungen Gegner überspielen, aber für mich ist es ein ums andere Mal erstaunlich, mit welcher Professionalität er sich seinen dabei keineswegs immer leichten Aufgaben stellt.

Udo Herges ging nach seinen etwas unglücklichen Niederlagen in den ersten beiden Runden hochmotiviert ans Brett und erlangte mit den schwarzen Steinen bald sehr gutes Spiel. Als sein Kontrahent ein scheinbar aussichtsreiches Qualitätsopfer anbot, um seinerseits zum gefährlichen Königsangriff zu kommen, griff er in scharfer Stellung furchtlos zu , hatte nicht nur Materialgewinn, sondern wenig später auch alles unter Kontrolle und brachte uns schon nach knapp drei Stunden mit 1-0 in Führung.

Nur wenig später erhöhte Hans Thieme in schon vorteilhafter Position mit einem elementaren taktischen Schlag, den sein Gegner völlig übersehen hatte, auf ein mich etwas beruhigendes 2-0, aber noch immer sah ich in einigen der noch laufenden Partien nicht nur keine ins Gewicht fallenden Vorteile für uns. Im Gegenteil, Karsten Engel war die Eröffnung total mißlungen und eigentlich hatte er sogar keine realistische Remischance mehr. Helmut Billers Eröffnungs- und Mittelspielvorteil hatte sich nach einer von ihm ausgelassenen fast entscheidenden Gewinnfortsetzung verflüchtigt und auch Eckhard Behnick und Gerhard Kratzer standen allenfalls etwa gleich.

Nachdem dann jedoch Rezaul Kabir die schwache Verteidigung seines Gegners mit einigen Kraftzügen durchbrach und das 3-0 unvermeidlich drohte, brach der Widerstandswille fast des ganzen Rest-Teams von Neuberg zusammen, an den Brettern 3, 4, 7 und 8 einigten sich die Beteiligten auf Remis und beim Stande von plötzlich 5-2 kämpfte nur noch – siehe oben – Bela Soos um sein Renommee. Mit nur noch ganz wenig Zeit auf der Uhr gelang ihm das glänzend und unser hoher 6-2 Sieg war unter Dach und Fach. (R. Theil)

Ein erster Blick in den Spielsaal

Am Sonntag, den 4. November, spielte die II. Mannschaft in Bad Vilbel. Nach dem guten Saisonstart, sollte dieses Spiel richtungsweisend für die Saison sein. Da leider weiterhin Jonathan ausfiel und darueber hinaus Andres und Telat nicht spielen konnten, waren wir stark geschwaecht, so dass wir uns gegen die ausgeglichene Mannschaft von Bad Vilbel (alle ueber 1800 DWZ) nicht viel ausgerechnet haben. Ausserdem stand lange Zeit nicht fest, mit welchen 8 Leuten wir spielen sollten. Gluecklicherweise haben wir dann mit Martin, Rossmann und Theo gute Ersatzleute gefunden.

Als wir die Aufstellung der gegnerischen Mannschaft zu Gesicht bekamen, haben wir uns erstmal gefreut, denn sie spielten auch mit 3 Ersatzmaennern. So spielte die jeweilige Ersatzbank gegeneinander.

Um die Spannung dieses Nachmittags wiederzuspiegeln, werde ich heute nicht im Stile schreiben, dass ich die einzelnen Bretter seperat betrachte, sondern moechte Ausschnitte von bestimmten Zeitpunkten ueber alle Bretter wiedergeben.

Nach der Eroeffnungsphase stand es in der Spitzenbegegnung Ulrich gegen Seidel absolut ausgeglichen. Jedoch merkte man, dass Ulrich einiges an Zeit in die Eroeffnung investierte. Am 2. Brett spielte Kasper gegen Hartling. Man merkte sofort, dass diese Partie wohl kaum Remis ausgehen wuerde, da sie sehr offensiv ausgerichtet war. Am 3. Brett spielte Matthias gegen Cleve. Die Eroeffnung gehoert wohl zu den unregelmaessigen, so dass diese Partie spannend werden durfte. Am 4. Brett spielte Willi gegen Loeffler. Hier sah es erst nach einer offensiven Eroeffnung aus, aber dann wurde von weiss die Partie in ruhigere Bahnen eingelenkt. Am 5. Brett spielte Euler gegen Guth. Hier spielte Guth einen sehr komischen schwarzen Aufbau, so dass recht schnell abzusehen war, dass er in Nachteil geraten wuerde, da er einen Rueckstaendigen Zentralbauern hatte. Am 6. Brett spielte Rossmann gegen den jungen Dittenberger. Bei jungen Leuten weiss man nie so recht genau, wie gut sie spielen. Gut dass da der erfahrene Rossmann gegenueber sass. Am 7. Brett spielte Martin gegen Tews, einem Spieler aus der II. Bad Vilbeler Mannschaft. Hier sah es in der Eroeffnung recht ausgeglichen aus. Am 8. Brett spielte Theo gegen Mierse, der ebenfalls aus der II. stammt.

Auf der linken Seite unsere Spieler von Brett 1 bis 8: von Auer, Kasper, Luetzen, Tratar, Euler, Rossmann, Luu, Iguyovwe (von vorne nach hinten)

Nach ungefaehr 1 bis 1,5h einigten sich Ulrich und Seidel auf Remis. Die Stellung war absolut ausgeglichen und ein beiderseitiger moeglicher Sieg waere nur durch grobe Fehler moeglich gewesen, die am 1. Brett nicht passieren sollten. Ansonsten stand Theo an 8 schon sehr gut da mit grossem Raumvorteil, hingegen dazu wurde Kasper immer weiter zurueckgedraengt. Tja, und Euler stand wirklich sehr gut. Es gab wohl ein Remisangebot seines Gegners, jedoch wurde weitergespielt. Leider uebersah Euler eine 2zügige Gabel die ihn die Qualität und seine Stellung kostete. Damit stand es 0,5:1,5. Kurz darauf gab auch Rossmann in ausgeglichener Stellung remis, war er langsam in Zeitnot kam. 1:2

Als ich wieder meinen Blick in die Runde schwengte, bemerkte ich dass Theos Vorteil nahezu verschwunden war und sich Martin wohl in einem ausgeglichenen Endspiel befand. Matthias Gegner hatte irgendwie einen Bauern mehr, doch waren da noch alle Schwerfiguren auf dem Brett. Willi´s Partie sah sehr gut fuer seinen Gegner aus, doch die Stellung war sehr taktisch mit beiderseitigen Chancen. Um ehrlich zu sein, zu diesem Zeitpunkt habe ich eine hohe Niederlage erwartet.

Nun waren bei Matthias die Damen getauscht worden und er befand sich in einem Doppel-Turmendspielt mit Minusbauer, jedoch bot sein Gegner Remis an, weil dieser kein fortkommen sah. Der Mannschaftsfueherer hatte natuerlich nichts dagegen, da er keinen Sieg von Matthias mehr glaubte. 1,5:2,5 Aber dann begann sich das Blatt zu wenden, der Gegner von Willi wurde durch 2-3 Zuege unangenehm ueberrascht und fiel ins Nachdenken. Resultat war, dass er einzuegig die Dame einstellte! 2,5:2,5 War das die Wende?

Hartling-Kasper

Eine gute Frage, wir brauchte noch 1,5 Punkte aus den verbleibenden 3 Partien. Kasper´s Stellung sah schon sehr schlecht aus und sein Gegner brauchte nicht mehr viel zu unternehmen um zu gewinnen, aber Theo´s Gegner befand sich in Zeitnot, was sehr gut fuer uns war. In leicht schlechterer Stellung liess dieser aber aus unergruendlichen Gruenden die Zeit ablaufen, statt zu ziehen. Ich verstehe das nicht! Ich ziehe doch lieber schlecht, als ueberhaupt nicht zu ziehen und durch Zeit zu verlieren, oder? 3,5:3,5 Schaffen wir es?

Luu-Tews

Alles hang an Martin, er befand sich in einem Endspiel mit Turm und Springer und einem Freibauern, gegen Turm und 2 verbundene Freibauern. Es war eine schwere Situation, vor allem, da er nur noch 20 Minuten fuer die gesamte Partie auf der Uhr hatte. In moeglicher Gewinnstellung ging er auf Nummer sicher und schlug mit dem Springer die beiden Bauern raus und entnahm dem Gegner alle Gewinnchancen. 4:4 Wirklich klasse, auch wenn im Endeffekt ein Sieg moeglich gewesen waere, so sollten wir doch alle auf dem Boden bleiben, denn im vorhinein haette keiner dieses TOLLE ERGEBNIS fuer moeglich gehalten! [Tratar]

Ein grosses Dankeschoen gilt Tim Hartling von Bad Vilbel, der uns die Bilder zur Verfuegung gestellt hat. Spielbericht aus Bad Vilbeler-Sicht

 

Kreisliga,
Fechenheim III – Sfr. FFM III

Erstmal möchte ich mich Herzlichts bei Herrn Kottenhahn bedanken, daß er so kurzfristig für Herrn Henn eingesprungen ist.

Es war uns schon vorher bewußt, daß es eine herbe Niederlage gegen die starken Fechenheimer geben wird, aber daß wir trotzdem noch 1,5 Punkte holen war schon erstaunlich.

Als ich mal eine Runde drehte sah es gar nicht so schlecht aus. Alle kamen eigentlich gut aus der Eröffnung heraus und da unsere Gegner mit zwei Ersatzspielern antraten, kam schon mal so der Gedanke bei uns auf, daß wir zwar verlieren, aber dann knapp.

Am ersten Brett spielte Herr Ganjian. Wenn von uns einer gewinnen konnte dann er und so kam es dann auch. Er kam sehr gut ins Spiel und es sah eigentlich so aus, als ob er durchaus in der Lage war, auf Remis zuspielen. Doch plötzlich machte er einen Fehler, der Gegner hatte daraufhin auf der g und h Linie zwei Freibauern. Herr Ganjian dagegen nur einen auf der f Linie. Aber wie das nun mal im Leben so ist, patzte der Gegner dermaßen, das Herr Ganjian die beiden Freibauern abholte und dabei war, seinen Freibauern durchzubringen. Da ich mal kurz an der frischen Luft war, bekam ich nur noch mit, das sein Gegner aufgab.

Am zweiten Brett saß meine Wenigkeit. Nach meiner Meinung kam ich einigermaßen ganz gut aus der Eröffnung heraus und hatte die ganze Partie eigentlich nur noch damit zu tun mich zu verteidigen.

Nein wirklich, was ich vor mir fand war ganz grauenhaft. Nachdem ich es geschafft habe den gegnerischen Angriff abzuwehren und wir soweit alles abgetauscht haben, war die Situation so, daß es nur noch darum ging Remis zu halten. Das sah mein Gegner auch so und hielt während ich meine Runde drehte Blickkontakt zu mir. Ich dachte mir nur, daß es gar nicht schlecht wäre wenn er jetzt Remis anbot, was er auch tat. Ich nahm natürlich sofort an, da die Situation an den anderen Brettern zu der Zeit gar nicht so schlecht aussah.

Herr Weiß spielte am Brett 3 eine starke Eröffnung und stand zeitweise besser da.

Aber mit der Zeit wendete sich das Blatt gegen Ihn. So wie ich es nebenbei mitbekam hatte. Er hatte Probleme seine Bauern zu verteidigen, was auch in dieser Stellung nicht leicht war. Dem Gegner sah man schon an, daß der Rest für ihn eine lockere Angelegenheit wird. Aber Herr Weiß versuchte noch dagegen zu halten, was ihm auch einige Zeit gelang. Die Partie ging aber trotzdem verloren. Der Gegner würdigte die gute Eröffnung und meinte, daß unser Spieler viel besser stand und durch einige Fehler die Partie verlor.

An Brett 4 spielte einer unserer Jugendlichen Daniel Pfeiffer auch er kam ganz gut aus der Eröffnung heraus und spielte ganz solide. Ich bekam nur am Rande mit, daß er dem Gegner Remis anbot dieser aber ablehnte, obwohl ein Mannschaftkamerad ihm empfiehl es anzunehmen. Ein zweites Remisangebot lehnte der Gegner wiederum ab, da er bereits zwei Bauern mehr hatte, aber trotzdem die Stellung für beide schwer zuspielen war. Trotzdem ein großes Lob an unseren Spieler, daß er so lange standhielt.

An Brett 5 unsere jüngste Nujan Ganjian. Als ich öfters mal bei ihr vorbeischaute hatte Sie immer mehr Material an den Gegner abgegeben. Aber Sie kämpfte trotz der erlittenen Schläge

Tapfer weiter. Ihr Gegner spielte auf Sicherheit, so daß sich die Partie hinzog. Trotzdem ging der Brettpunkt an die gegnerische Mannschaft. Das schönste Kompliment gab er Ihr indem er sagte:“ Daß er noch nie gegen so eine starke Jugendliche gespielt hätte und Sie durchaus in ein paar Jahren eine ernst zunehmende Gegnerin wäre.[Schloesser]

 

5.Spieltag

Einzelergebnisse
SV Oberursel 3 – Sfr.Frankfurt 1921 1 1.5:6.5
 1. Kolompar,Josef(2)           - Soos,Bela(1)               0:1
 2. Stange,Andreas(5)           - Herges,Udo,Dr.(2)          0:1
 3. Margolin,Yuri(3)            - Mielke,Moritz Peter(3)     -:+
 4. Eichenauer,Wolfram,Dr.(7)   - Behnick,Eckhard(4)         0:1
 5. Schmoelcke,Holger(6)        - Kratzer,Gerhard(5)         0:1
 6. Lyner,Andreas(8)            - Kabir,Razaul(6)            1:0
 7. Piepenburg,Rolf,Dr.(R)      - Engel,Karsten(7)           1/2
 8. Schutzmann,Henry(R)         - Thieme,Hans(8)             0:1
Tabelle
 1. Sfr.Frankfurt 1921 1        10 :  0    27½
 2. SAbt SG 1945 Dietzenbach 1   9 :  1    26
 3. SV Maintal 1934 1            6 :  4    25
 4. SV 1926 Fechenheim 1         6 :  4    24½
 5. SK Bad Homburg 1             5 :  5    22½
 6. SV Oberursel 3               5 :  5    19½
 7. SC 1934 Gelnhausen 1         5 :  5    16
 8. SC 1952 Obertshausen 1       2 :  8    16½
 9. SC Eschbach i.USI-Land 1     2 :  8    12½
10. Sfr.Neuberg 2                0 : 10    10
+-------------------------------------------------------------------------+
¦    SC Patzer 93 Ffm             -    Sfr.Frankfurt 2              2½: 5½¦
+-------------------------------------------------------------------------¦
¦  2 Calvi,Stefan                 -  1 Von Auer,Ulrich              ½ : ½ ¦
¦  3 Storck,Eike-Werner           -  2 Fernandez-Egea,Andres        0 : 1 ¦
¦  4 Fischer,Arthur               -  3 Kasper,Werner                ½ : ½ ¦
¦  6 Stein,Wolfgang               -  4 Lützen,Matthias              0 : 1 ¦
¦  5 Kühnel,Marcus                -  5 Cengiz,Telat                 1 : 0 ¦
¦  7 Körber,Gerhard               -  6 Fisher,Jonathan              0 : 1 ¦
¦ 10 Prinz,Reiner                 -  8 Euler,Günter                 0 : 1 ¦
¦  9 Gottlieb,Herbert             -  9 Rossmann,Georg               ½ : ½ ¦
+-------------------------------------------------------------------------+
 
 1. SC Matt im Park Ffm 1      10 :  0    29½
 2. SC Bad Nauheim 2            9 :  1    25
 3. Sfr.Frankfurt 2             8 :  2    23½
 4. Bad Vilbeler Sfr.1985 1     7 :  3    24
 5. SV Bornheim 1926            6 :  4    22
 6. SV Oberursel 4              3 :  7    17
 7. SV 1926 Neu-Isenburg 1      3 :  7    16½
 8. SC Bergen-Enkheim 1         3 :  7    13½
 9. Sfr.1891 Friedberg 1        1 :  9    15
10. SC Patzer 93 Ffm            0 : 10    14
+-------------------------------------------------------------------------+
¦    SC Bad Nauheim 4             -    Sfr.Frankfurt 3              2 : 4 ¦
+-------------------------------------------------------------------------¦
¦  1 Plötz,Tobias                 -  2 Ganjian,Mehrdad              0 : 1 ¦
¦  2 Wodartz,Roman                -  3 Schlösser,Günter             0 : 1 ¦
¦  4 Plötz,Hans-Jürgen            -  4 Weiß,Wilhelm                 1 : 0 ¦
¦  5 Richter,Edgar                - 11 Chraibi,Amine                0 : 1 ¦
¦  6 Ghaliai,Morteza              - 10 Iguyovwe,Theo                0 : 1 ¦
¦  9 Frank,Burkhard               -  7 Weber,Wolfgang               1 : 0 ¦
+-------------------------------------------------------------------------+
Tabelle
 1. SV 1926 Fechenheim 3      10 :  0    23
 2. SK Bad Homburg 3           8 :  2    21½
 3. 1.SV Niederrad 1988 2      7 :  3    18½
 4. Frankfurter TV 1860        7 :  3    18
 5. Sfr.Frankfurt 3            2 :  8    11½
 6. Bad Vilbeler Sfr.1985 3    2 :  8    10
 7. SC Bad Nauheim 4           2 :  8     9½
 8. SV Oberursel 5             2 :  8     8

6.Spieltag

SC 1934 Gelnhausen 1 – Sfr.Frankfurt 1921 1 3.0:5.0
 1. Bravo Lutz,Sebastian(1)     - Soos,Bela(1)               0:1
 2. Schmitt,Michael(2)          - Herges,Udo,Dr.(2)          0:1
 3. Muth,Armin(4)               - Mielke,Moritz Peter(3)     1:0
 4. Reh,Stefan(3)               - Behnick,Eckhard(4)         1/2
 5. Baumbach,Karl-Heinz(6)      - Kratzer,Gerhard(5)         1:0
 6. Müller,Ullrich(5)           - Thieme,Hans(8)             0:1
 7. Rohmann,Wolfgang(8)         - Biller,Helmut,Dr.(R)       -:+
 8. Gründel,Ralph(7)            - Rossmann,Georg(R)          1/2
Tabelle
 1. Sfr.Frankfurt 1921 1        12 :  0    32½
 2. SAbt SG 1945 Dietzenbach 1  11 :  1    31½
 3. SV 1926 Fechenheim 1         8 :  4    30½
 4. SV Maintal 1934 1            8 :  4    29½
 5. SK Bad Homburg 1             7 :  5    28½
 6. SV Oberursel 3               5 :  7    22
 7. SC 1934 Gelnhausen 1         5 :  7    19
 8. SC 1952 Obertshausen 1       2 : 10    18½
 9. SC Eschbach i.USI-Land 1     2 : 10    16
10. Sfr.Neuberg 2                0 : 12    12
+-------------------------------------------------------------------------+
¦    Sfr.Frankfurt 2              -    SV Oberursel 4               3½: 4½¦
+-------------------------------------------------------------------------¦
¦  1 Von Auer,Ulrich              -  5 Rogalski,Yuriy               0 : 1 ¦
¦  2 Fernandez-Egea,Andres        -  1 Nichols,Marc                 1 : 0 ¦
¦  3 Kasper,Werner                -  7 Nichols,Uwe                  0 : 1 ¦
¦  4 Lützen,Matthias              -  6 Asmalsky,Thomas              0 : 1 ¦
¦  6 Fisher,Jonathan              -  8 Brendel,Hans-Gerhard         1 : 0 ¦
¦  5 Cengiz,Telat                 - 12 Weiland,Thomas               ½ : ½ ¦
¦  7 Tratar,Willi                 -  9 Schutzmann,Henry             1 : 0 ¦
¦  8 Euler,Günter                 - 10 Groth,Karl                   0 : 1 ¦
+-------------------------------------------------------------------------+
Tabelle
 1. SC Matt im Park Ffm 1     12 :  0    35½
 2. Bad Vilbeler Sfr.1985 1    9 :  3    30½
 3. SC Bad Nauheim 2           9 :  3    27
 4. Sfr.Frankfurt 2            8 :  4    27
 5. SV Bornheim 1926           6 :  6    23½
 6. SV 1926 Neu-Isenburg 1     5 :  7    23
 7. SV Oberursel 4             5 :  7    21½
 8. SC Bergen-Enkheim 1        5 :  7    18½
 9. Sfr.1891 Friedberg 1       1 : 11    16½
10. SC Patzer 93 Ffm           0 : 12    17
+-------------------------------------------------------------------------+
¦    Sfr.Frankfurt 3              -    SK Bad Homburg 3             3½: 2½¦
+-------------------------------------------------------------------------¦
¦  2 Ganjian,Mehrdad              -  2 Siegmann,Matthias            0 : 1 ¦
¦  3 Schlösser,Günter             -  3 Desor,Helmut                 ½ : ½ ¦
¦  5 Pfeiffer,Daniel              -  4 Sabel,Peter                  1 : 0 ¦
¦  6 Ganjian,Noujan               -  5 Klein,Erhard                 0 : 1 ¦
¦ 11 Chraibi,Amine                -  6 Müller,Frank                 1 : 0 ¦
¦ 12 Theil,Reimer                 -  8 Bethge,Vincent               1 : 0 ¦
+-------------------------------------------------------------------------+
Tabelle
 1. SV 1926 Fechenheim 3      12 :  0    27
 2. Frankfurter TV 1860        9 :  3    22½
 3. SK Bad Homburg 3           8 :  4    24
 4. 1.SV Niederrad 1988 2      7 :  5    20½
 5. Sfr.Frankfurt 3            4 :  8    15
 6. Bad Vilbeler Sfr.1985 3    4 :  8    14
 7. SC Bad Nauheim 4           2 : 10    11½
 8. SV Oberursel 5             2 : 10     9½

Am Saisonende stieg keine der 3 Mannschaften auf oder ab, so dass naechste Saison wieder alle drei Mannschaften in der selben Liga spielen.

1.Spieltag
Die Schachfreunde FFM starteten sehr schlecht in die neue Saison, denn in 3 Mannschaftswettkaempfen holten sie nur ein Unentschieden. Die I. und die II. Mannschaft verloren ihre Heimkaempfe mit 4,5 gegen Obertshausen bzw. mit 5,5 gegen Bad Nauheim II, nur der III. gelang wenigstens ein Unentschieden gegen Makkabi. Schauen wir uns die Wettkampfverlaeufe im einzelnen an:

Die I. Mannschaft verlor sehr ungluecklich mit 3,5:4,5, da man 1. nur mir 7 Mannen spielte und 2. Bela Soos am Spitzenbrett nur remisierte gegen einen DWZ stark unterlegenen Gegner. Aber es war kein einfaches Remis, denn Bela versuchte unter Bauernopfer zu gewinnen, verpasste dann aber im Endspiel den Gewinnweg. Recht frueh endete die Partie am 3. Brett wo Kratzer verlor. Dr. Biller wurde als Ersatzmann am 8. Brett eingespannt, spielte leicht remislich, gewann aber durch seine Endspieltechnik. Behnick am 2. und Thieme am 7. Brett remisierten jeweils. Das 6. Brett erschien leider nicht zum Spieltag. Am 4. Brett spielte Herges mit weiss sehr agressiv aus der Eroeffnung heraus, erspielte sich so leichten Vorteil, den er dann im Endspiel verwertete. Kabir verlor leider am 5. Brett. Ein verpatzter Saisonstart nach dem Abstieg.

Die II. Mannschaft startete sehr schlecht in die Bezirksoberliga. 8 gegen 7 hiess das Duell, doch die kampflose Partie, war auch die einzige Partie, die die 2. an diesem Tag gewann. Nicht, das sie keine Chancen hatte, doch diese wurden vergeben. Dabei sah die Mannschafsaufstellung gar nicht so schlecht aus, fuer Ulrich und Jose rueckten Jaeger und Bernd Neudel in die Mannschaft. Bernd gewann kampflos und Jaeger erwischte einen schlechten Tag mit schwarz am 7. Brett, genau wie Euler am 5., denn beide spielten sehr passiv, hatten heine Angriffschancen, so dass sie irgendwann dem Koenigsdruck nicht mehr standhalten konnten und verloren. Das 1. und 3. Brett spielten sehr aggressiv, denn Andres opferte schnell einen Bauern und ich am 3. im 12. Zug die Figur. Andres bekam schnell seinen Bauern wieder, stand ausgeglichen im Mittelspiel, besser im Turmendspiel mit 2 Freibauern gegen 1, doch er remisierte nur. Mein Gegner nahm das aussichtsreiche Opfer nicht gleich an, sondern griff erst noch eine Figur von mir an, ich mit einer meiner anderen wieder 2 von seinen, also eine sehr knifflige Situation, und ploetzlich hatte ich nicht mehr den Mut weiter in der Opferkombination zu spielen und wickelte so ab, dass ich 2 Figuren gegen Turm und 2 Koenigsbauern gab. Diese Situation zu beurteilen faellt mir sehr schwer (meinen PC habe ich noch nicht bemueht), aber meine Zeit war schon knapp bemessen, denn ich verpasste erst noch einen klaren Gewinnweg, bis ich dann patzte. Das Opferergebnis hiess also leider 0:1. Kasper am 2. kam mit weiss sehr gut aus der Eroeffnung, stand im Mittelspiel leicht besser und als ich dann aufs Brett schaute gab er auf. Wie auch immer es dann zu dieser Situation kam. Am 4 Brett spielte Telat sehr stark, die Figuren wurden schnell getauscht und der Gegner bot in leicht schlechterer Stellung remis, Telat spielte weiter, verschlechterte seine Stellung, doch sie einigten sich auf Remis. Jonathan opferte in der Eroeffnung am 6. Brett einen Bauern, im Mittelspiel kam er noch um einen, doch er schaffte es in einem gleichfarbigem Laeuferendspiel mit ineinanderverkeilten Bauern remis zu halten. Das war schon eine Leistung. Man merkt dass Jan und Ulrich nicht da waren, wir werden noch mehr kaempfen muessen, ein bisschen mehr Glueck brauchen, um unser Ziel Klassenerhalt nach dem Aufstieg zu erreichen!

Die neu formierte III. Mannschaft eroberte an diesem Tag den einzige Mannschaftspunkt. Sie traten zwar nur zu 5 an, das Spitzenbrett fehlte, und so rueckte jeder ein Brett auf und das letzte war dann doch frei geblieben, da der Ersatzmann nicht erschien. Am 1 Brett gewannen wir kampföps, am 2. remisierte Kottenhahn. Weiss und Fleischmann an den Brettern 3 und 4 verloren und Henn gewann am 5. seine erste Wettkampfpartie. Es ist immer etwas schoenes, wenn man mit Wettkampfschach anfaengt und gleich die 1. Partie gewinnt. Weiter so! Am 6. Brett gewannen wir kampflos, so dass die III. zu einem 3:3 kam.

2.Spieltag

SK Bad Homburg I – Schachfr. Frankfurt I = 4:4

1)Hanemann         1-0     Behnick, E.
2)Kaiser           1-0     Kratzer, G.
3)Biondic          1/2     Dr. Herges, U.
4)Schmidt          0-1     Kabir, R.
5)Merle            1/2     Heinrich, G.
6)Ellrich          1/2     Engel, K.
7)Lebermann        0-1     Policarpo, Ph.
8)Fischer          1/2     Jäger, H.-J.

In Abwesenheit unseres z.Z. in Budapest weilenden und hoffentlich auch dort schachlich stark auftrumpfenden Meisters Bela Soos erkämpfte unseres so natürlich einigermaßen geschwächte erste Formation in Bad Homburg ein leistungsgerechtes Unentschieden, wobei unsere drei „Reservisten“ an den Positionen 6 – 8 ein ganz ausgezeichnetes Stehvermögen zeigten. Insbesondere an Brett 7 erwies sich Philip bei seinem Ersteinsatz in der Landesliga als nervenstark und völlig unbeeindruckt von der neuen Atmosphäre in dieser Kampfregion. Er opferte in der Eröffnung mutig einen Bauern und ließ seinem erfahrenen Gegner keine Chance, als dieser die Tücken der Stellung nicht rechtzeitig erkannte. Schon nach nur knapp zwei Stunden war die Partie zuende. Unsere aufgerückten Spitzenbretter hatten es naturgemäß ganz oben sehr schwer, wenn auch Eckhard gegen Hanemann zunächst ausgezeichnet ins Spiel kam und sogar Vorteil erreichte. Aber eine kleine Unachtsamkeit von ihm im Endspiel reichte Routinier Hanemann letztlich sogar noch zum Sieg. Vorher schon hatte aber dafür Razaul an Brett 4 ganz cool eine fast hoffnungslose Stellung noch umgedreht, als sein Gegner in hochgradiger Zeitnot total die Übersicht verlor und ein klassisches „ersticktes Matt“ zuließ.
Am 2. Brett übersah Gerhard noch in der Eröffnung eine Finesse und sein zäher Widerstand reichte nicht mehr, um die Partie noch zu retten. Von den vier Remispartien war die an Brett 3 die mit Abstand dramatischste. Udo erzielte bereits in der Eröffnung deutliche Vorteile, fand aber im Mittelspiel keinen ganz klaren Gewinnweg, was ihn viel, zu viel Zeit kostete. In komplizierter Stellung mußte er schließlich fast 20 Züge in weniger als 3 Minuten herunterblitzen, wobei er seine zeitweilig sehr gute Stellung völlig verdarb und nach der Zeitkontrolle mit einer Dame mehr auf dem Brett glatt auf Verlust stand. Sein von dem unglaublichen Kampf offenbar erschöpfter Gegner fand jedoch mit einigen unnötigen Schachgeboten einen versteckten, aber letztlich für beide glücklichen Remisweg.
An den Brettern 5, 6 und 8 reichten die von Gerd, Karsten und Hans-Jürgen hart erkämpften Vorteile am Ende nicht zum Gewinn, dem Karsten besonders nahe zu sein schien, aber zum Schluß reichte es doch nur zur mageren Punkteteilung.
Alles in allem ein phantastisch spannender Wettkampf, von dem hier durch den Berichterstatter, der nach dem gut sechsstündigen Kampfverlauf mit seinen Nerven ziemlich am Ende war, zweifellos nur eine ziemlich unzureichende Schilderung gegeben werden konnte. [Theil]

Die II. Mannschaft erwischte es gegen die Schachfreunde Friedberg ganz dicke. Wir unterlagen 1,5:6,5. Der einzige Lichtblick waren der Sieg der franzoesischen Studenten Denis Bafounta am 8. Brett und das Remis von Jonathan Fisher am 6. Brett. Betrachten wir die Spiele im einzelnen:
Am 1. Brett standen wir nach 15-20 Minuten schon auf Verlust und das mit weiss. Ja, man glaubt es kaum, aber ich haette Wetten angenommen mit Matt in 18 gegen uns. Aber wer Andres kennt, weiss, dass er nicht so schnell aufgibt. So recht verstehe ich es auch nicht wie er seine Position verbessern konnte, aber er schaffte es – trotz des netten Koenigsmanoever Kf1, Kg1, Kh2. Ich hatte den Eindruck er fand mit einem Bauern weniger zurueck ins Spiel. Doch der Gegner hatte durchweg Druck auf seine Stellung, so dass er ein Befreiungsopfer mit Chancen versuchte. Ob es erzwungenermassen zum Dauerschach durchzusetzen ist, weiss ich nicht. Die gespielte Variante schaffte es jedenfalls nicht, so dass er danach leicht verlor.
Am 2. Brett spielte Herr Kasper sehr solide. Er kam mit schwarz sehr gut aus der Eroeffnung, so dass schwarz den Ausgleich schnell erreichte. Sein Gegner baute sich jedoch einen Zeitvorteil vor, mit welchem er das Spiel gewann. In wahrscheinlicher Remisstellung (auf beiden Seiten jeweils ein Springer und die gleiche Anzahl von Bauern – ca. 6 – und beiderseitiger guter Koenigsstellung) verlor er durch die Zeit. Schade.
Am 3. Brett spielte ich (Willi Tratar) sehr scharf aus der Eroeffnung heraus, so dass eine sehr verwickelte Stellung entstand. Fast die ganze Partie ueber haette ich nicht sagen koennen, ob ich besser oder schlechter stehen wuerde, mir war nur klar, wer einen Fehler in einer der Abwicklungen macht, verliert. Ueber meine im Mittelspiel gewaehlte Strategie kann man sicherlich streiten, denn sie wahr riskant, und in der gespielten Abfolge hatte ploetzlich schwarz, statt weiss, Vorteil. Gegen Ende des Mittelspiels, gewann mein Gegner sehr schoen meinen Zentrumsbauern, was sicherlich die halbe Miete war. Da wir beide knappe Zeit hatten, spielten wir relativ schnell. Ich patzte in wahrscheinlich schon verlorener Stellung und gab auf. Das haette man sicherlich besser machen koennen, sogar muessen!
Am 4. Brett spielte Telat mit schwarz. Der Gegner kam leicht besser aus der Eroeffnung und kam zu einer Verdopplung der Tuerme auf der einzigen freien Linie. Dazu kontrollierte er eine wichtige Diagonale mit Dame und Laeufer, so dass es schon schlecht um Telat aussah. Dann verpasste der Gegner den Figurengewinn, opferte seine Figur fuer 2 zusammenhaengende Freibauern. Danach wurde abgetauscht und es hiess noch Dame+Turm+2 Freibauern (die restlichen Bauern waren nicht entscheidend) gegenueber Dame+Turm+Springer in der besagten Ecke. Leider spielte Telat wohl ungenau oder der Gegner wickelte die Situation gut ab, schliesslich blieben noch die Qualitaet und ein Freibauer fuer den Gegner uebrig. Durch Technik leicht gewonnen.
Am 5. Brett ueberraschte Guenther Euler seinen Gegner mit einer ungewohnten Eroeffung. Es entstand aber eine voellig verkeilte Bauernstruktur, wie sie erst nicht zu erwarten war. Der Gegner manoevrierte aber offensiver, so dass sein Druck zunahm. Irgendwann musste Euler die Dame fuer zu wenig Gegenmaterial geben, so dass die Stellung danach leicht fuer den Gegner gewonnen war.
Am 6. Brett spielte Jonathan Fischer. Der einzige der nach 2 Runden noch keine Partie verlor. In der 1. Runde hielt er ja sensationell remis, in dieser schien dies erst wohl kaum moeglich. Denn es entwickelte sich ein Mittelspiel mit eingeschlossen passiven Laeufer von Jonathan. Diesen konnte er dauerhaft von e7 nicht entwickelen. Die e-linie war frei, Bauer auf d6 und Sf6. Als ich dann nach einiger Zeit auf das Brett schaute, sah ich ein Doppelturmendspiel mit Freibauern fuer Jonathan. Unglaublich, wie er das aus diesem Mittelspiel geschafft hat. Leider schaffte er es nicht diesen Bauern zu verwerten (theoretisch wohl in Partiestellung nicht moeglich gewesen, da der gegnerische Turm hinter dem Freibauern war), so dass er sich mit einem Remis zufrieden geben musste. Bin aber sehr gluecklich ueber diesen halben Punkt, denn es gab ja bekanntlich nicht viele an diesem Tage.
Am 7. Brett spielte Ersatzmann Rossmann mit weiss. Die Eroeffnung wurde sehr ruhig gewaehlt, so dass eine geschlossene Stellung entstand. In dieser Stellung konnte man sicherlich nicht von Vorteil fuer eine der Parteien sprechen. Den Partieverlauf habe ich nicht genau mitbekommen, aber anscheinend manoevrierte der Gegner geschickter, denn von einem Patzer habe ich nichts gehoert. Leider verloren wir auch an diesem Brett.
Am 8. Brett spielte unser Neuzugang Denis Bafounta aus Frankreich. Ein Student, der leider nur 1 Jahr in Frankfurt bleiben wird. Man sieht aber, dass er uns in diesem Jahr sehr viel helfen kann, denn z.B. an diesem Wettkampf hielt er die Fahne oben mit dem Sieg in seiner Wettkampfpartie. Sein Gegner wollte mit weiss unbedingt gewinnen und spielte das Fluegelgambit mit b4. Doch Denis verteidigte sich zaeh und behielt den Mehrbauern. Im Mittelspiel war es auch er, der auf die gegnerische Stellung drueckte, denn man sah nur seine Angriffe und die Abwehrmassnahmen des Gegners und nicht umgekehrt. Er erreichte wohl ein gewonnenes Endspiel, wobei er den Gewinnweg nicht zeigen musste, da beim Gegner um den 36. Zug das Blaettchen fiel. Super Denis, weiter so!
O.k., Friedberg ist ein Aufstiegskandidat, aber lasst uns nun in die Haende spucken und beim naechsten Wettkampf bis zum Umfallen kaempfen, denn wir brauchen die Punkte fuer einen Nichtabstieg nach dem letztjaehrigen Aufstieg !!! [Tratar]

Die III. Mannschaft hatte am zweiten Spieltag einen harten Brocken zu schlucken. Als Gegner trat die III. Mannschaft des SV Fechenheim an, die sehr stark besetzt ist, mit durchschnittlich 350 DWZ mehr als wir, so dass unsere Chancen von vorneherein als gering einzuschaetzen waren.
So ist es bewundernswuerdig, dass Martin Luu am 1. Brett gegen Michael Holter nach langem zaehem Kampf ein Remis erreichte, wobei Holter fast seine gesamte Bedenkzeit ausschoepfte, und das wir am letzten Brett sogar gewannen. Hans Peter Henn spielte dort seine zweite Turnierpartie und gewann gegen Metz glanzvoll.
Alle anderen Partien von Pusnjak, Kottenhahn, Weiss und Fleischmann gingen verloren. Aber die erreichten 1,5 Punkte sind jedenfalls in diesem Falle ein Erfolg. [Weiss]

3.Spieltag

Landesklasse Ost 2000/2001 3. Runde am 5.11.2000 Schachfreunde I – SV Neu Isenburg = 5,5:2,5

1) IM Bela Soos	1	1	Engers
2) Eckhard Behnick	0	Caranovic
3) Dr. Udo Herges	1	Dr. Vainstein
4) Gerhard Kratzer	1	Busch
5) Rezaul Kabir		1/2 	Kusic
6) Gerd Heinrich	1/2	Chebli, M.
7) Hans Thieme		1	Häusel, W.
8) Karsten Engel	1/2	Korzanovic, V.

Leider stand uns unser Spiellokal im Haus Ronneburg erneut nicht zur Verfügung und so fand unser Heimspiel diesmal im „Haus der Heimat“ in Ffm.-Eckenheim statt, in welchem wir erstmals in der Vereinsgeschichte einen Wettkampf austrugen. Wir fanden zwar kaum Parkplätze, aber sehr gute Spielbedingungen vor, von denen unser Team offenbar rasch weitaus mehr profitierte, als unsere ersatzgeschwächten Gäste.

Nach ca. 90 Minuten hatten wir an allen Brettern schon leichte bis deutliche Vorteile erzielt, bis auf Karsten, der einen ganz erheblichen Teil seiner Bedenkzeit in die Planung einer für ihn eher unbequemen Position investiert hatte. Rezaul, der um 17 Uhr einen unaufschiebbaren, wichtigen Termin wahrnehmen mußte, hatte va banque mit den schwarzen Steinen seinen Kontrahenten am Königsflügel geradezu im Hau-Ruck-Stil angesprungen, sehr erschreckt und Remis angeboten, was sofort angenommen wurde. Wenig später gewannen Bela, als Engers in schlechterer Stellung einen Trick übersah, der ihn Material kostete, und Gerhard, dem trotz eines fragwürdigen Opfers ein schöner Mattangriff gelang. Danach konnte Gerd an 6 seine Gewinnstellung nur remisieren, weil er dem einfachen einen komplizierten Weg vorzog, aber an Brett 7 machte dafür unser Rechtsanwalt mit Routinier Häusel kurzen Prozeß. Am 3. Brett im Duell der beiden doctores war nach äußerst spannendem Kampfverlauf vor der heißen Zeitnotphase für Außenstehende nicht ganz deutlich, wer eigentlich besser stand, aber als beide Spieler das Tempo verschärften, gewann Udo nervenstark klar das Übergewicht und überzeugend auch die Partie, womit der Mannschaftssieg für uns bereits sichergestellt war. Die Bretter 2 und 8 waren nun nicht mehr von wettkampfentscheidender Bedeutung , und daß Eckhard seine wirklich gute Partie in glatter Gewinnstellung aufgab, weil er irrtümlich annahm, die Zeit überschritten zu haben – sein Gegner sah verständlicherweise keine direkte Veranlassung, ihn vom Gegenteil zu überzeugen – konnte unsere Siegerlaune allenfalls geringfügig dämpfen , zumal es Karsten nach zäher Verteidigung gelang , die Gewinnbemühungen seines Gegners zu durchkreuzen.

Gratulation dem gesamten Team! [Theil]

Die 3. Runde hat die die II.Mannschaft wieder ins Geschäft gebracht. Gegen Fechenheim II mussten wir unbedingt gewinnen, ansonsten haetten wir kaum eine Chance gehabt, die Kategorie zu halten (unser Hauptziel in dieser Saison). Wir waren diesmal vollbesetzt und der Wettkampf ist von Anfang an gut fuer uns gelaufen. Am 1. Brett bekam Fernandez sehr schnell eine vorteilhafte Stellung. Er gewann sie ohne weiteres. Am 2. Brett hatte Kapser einen sehr schwierigen Gegner und nach hartem Kampf verlor unser Mann in einem komplizierten Endspiel. Tratar erteilte eine Lektion am 3. Brett. Das Thema: Der Freibauer. Sein Gegner hatte seine Chancen im Mittelspiel verpasst und im Endpsiel war er nur Zuschauer seines eigenen Begraebnisses. Rossmann gewann eine sehr geschlossene Partie am 4. Brett und am 5. lehrte uns Philip Policarpo mit aussergewoehnlicher Geschicklichkeit, wann und warum zwei Zentralbauern besser sein koennen als ein Springer. Die Opferstellung kann man jetzt geniessen:

Sxe6!

20.Sxe6 fxe6 21.Dxe6+ Tf7 22.e5 Ld5 23.Df5 Se4 24.Dg6 Sxg3 25.fxg3 Dc7 26.Dh7+ Kf8 27.e6 Tf6 28.Dh8+ Ke7 29.Dxg7+ 1-0

Unser neuer Mann am 7. Brett, der Franzose Bafounta, hat sich als Schachcrack entpuppt, da er bis jetzt immer den vollen Punkt fuer uns geholt hat; diesmal gab es auch keine Ausnahme. Gegen einen dwz deutlich schwaecheren Gegner am 8 Brett, schaffte Neudel nur ein Remis. Wir werden aber im laufe der Saison andere Gelegenheiten haben, sein legendaeres kombinatorisches Talent kosten zu koennen. Das alles, zusammen mit den anderen Ergebnissen der Runde, gibt uns noch Hoffnungen sich in der Kategorie zu behaupten und laesst uns mit Freude in die Zukunft blicken.

Wie gesagt, wir sind wieder da, alles ist moeglich und wie uns allen bekannt ist, der Ball ist immer noch rund. [Fernandez-Egea]

Spielbericht der Kreisklasse, Runde 3 am 5. November 2000 FTV Frankfurt – Sfr.Frankfurt III

Unsere dritte Mannschaft trat heute im FTV-Vereinshaus gegenüber dem Frankfurter Zoo an. Die Voraussetzungen für einen mannschaftlichen Erfolg waren von vornherein ungünstig: unsere beiden Stammspieler W.Weiß und R.Kottenhahn hatten wegen anderweitiger Verpflichtungen schon lange vorher absagen müssen. Zum Glück hatte uns Herr Theil rechtzeitig zwei starke Ersatzspieler organisieren können. Hinzu kam nun allerdings, daß D.Fleischmann in letzter Minute überraschend wegen Krankheit absagen mußte. Von hier aus gute Besserung!

Zum Spielverlauf:
An Brett 1 spielte Martin Luu mit den weißen Steinen eine recht vielversprechende Angriffspartie mit sichtbarem Entwicklungsvorsprung. Die schlechte schwarze Königsstellung konnte Luu nutzen, um mit fortschreitender Spieldauer seine Angriffsstellung so auszubauen, daß sogar ein Figurengewinn heraussprang. Die Partie schien schon so gut wie gewonnen, doch wenige Züge später ließ er dem Gegner durch eine kleine Unachtsamkeit die Chance zu einem Gegenangriff, mit dem dieser die Figur zurückgewinnen konnte bzw. Dauerschach möglich wurde. So einigten sich beide auf Remis. Für den Spieler des FTV ein glückliches Remis, wie dieser anschließend auch bestätigte.

Völlig anders verlief die Partie an Brett 2: Oto Pusnjak spielte eine sichere Verteidigungspartie. Im Gegensatz zum Brett 1 kamen nur wenige taktische Motive auf's Brett. Der Spieler des FTV versuchte seinen ohnehin nur geringen Raumvorteil zu verwerten und die Stellung zwecks Angriff zu öffnen. Doch O.Pusnjak konterte geschickt und hielt die Stellung geschlossen, so daß noch im Endspiel mit 2 Läufern auf beiden Seiten alle(!) 16 Bauern auf dem Brett standen. Da für keine Seite ein Vorankommen mehr möglich war, einigten sich beide Spieler auf Remis.

An Brett 3 gewann ich heute schnell, was mir nach den beiden vorangegangenen Zeitnot-Partien gegen TuS Makkabi und SV Fechenheim ganz recht war. (Außerdem hatte ich dadurch reichlich Zeit, die anderen Partien zu verfolgen.) Schon in der Eröffnung übersah mein Gegner eine taktische Drohung, wodurch ich in materiellen Vorteil kam. Sowohl diesen als auch die Stellung konnte ich schnell ausbauen, so daß mein Gegner nach nur 40 Minuten Partiedauer und 19 Zügen aufgab.

An Brett 4 verloren wir kampflos.

An Brett 5 kämpfte Ersatzspieler Wolfgang Weber mit den weißen Steinen in einer spannenden und lange Zeit völlig ausgeglichenen Partie. Im Stadium des fortgeschrittenen Mittelspiels wehrte sein Gegner einen seiner Angriffe so geschickt ab, daß gleichzeitig (und leider von W.Weber unbemerkt, was wahrscheinlich die Partie zumindest Remis gehalten hätte) ein Gegenangriff auf seinen eigenen König eingeleitet wurde. Nach wenigen Zügen wurde er von seinem jungen Gegner mattgesetzt.

In der längsten und vielleicht spannensten Partie an Brett 6 trat unser zweiter Ersatzspieler Mehrdad Ganjian in seinem ersten Wettkampfspiel für Sfr.Frankfurt an. Mit den schwarzen Steinen spielte er in der Eröffnung aggressiv und konnte frühzeitig einen Bauern gewinnen. Im weiteren Verlauf konnte er sämtliche Angriffsbemühungen seines Gegners im Zaum halten und selber auf Angriff spielen. Er verbesserte seine Stellung weiter und hatte mit beginnendem Endspiel drei Bauern und eine ganze Figur mehr. Eine klare Angelegenheit, dachten jedenfalls alle noch verbliebenen Zuschauer. Aber durch mehrere kleine Ungenauigkeiten schmolz der materielle Vorteil derart dahin, daß kurz vor Schluß der Partie nur ein einziger Mehrbauer für M.Ganjian blieb. Zum Glück für ihn und unsere Mannschaft reichte dies aber zum Gewinn der Partie, wodurch ein Punkt für die Mannschaft gesichert war.

Endstand FTV Frankfurt – Sfr.Frankfurt III: 3:3 [Henn]

4.Spieltag

Landesklasse Ost 4. Runde v. 10.12.00

Brett vor‘m Kopp I – Schachfreunde Ffm I: 6 – 2

1. Karabalis, H.      1 - 0   	Eckehard Behnick
2. Rüger, E.          1 - 0  	Gerhard Kratzer
3. Wendel, S.         1 - 0    	Dr. Udo Herges
4. Arold, H.M.        1 - 0    	Rezaul Kabir
5. Engel, J.           1/2   	Gerd Heinrich
6. Vollmer, R.         1/2	Hans Thieme
7. Neu, P.            0 - 1	Moritz-Peter Mielke
8. Geiß, E.           1 - 0    	Karsten Engel

Es war für uns – natürlich stark geschwächt durch den Ausfall von Meister Bela Soos – ein Wettkampftag im Bürgerhaus Bornheim, den man eigentlich rasch vergessen sollte, obwohl alle unsere Verlustpartien an den ersten vier Brettern durchaus sehenswert sind, besonders die beiden Miniaturen von Eckhard (17 Züge) und Udo (16 Züge) jeweils mit den weißen Steinen. Es lief diesmal einfach gar nichts, einmal abgesehen von der herausragenden kämpferischen Leistung unseres Seniors Hans Thieme an Brett 6, wenn es auch nach reellen Gewinnchancen im Mittelspiel am Ende für ihn nur zum Remis reichte, und unserem an Brett 7 durch Debütant Moritz-Peter ganz gelassen, einfach „cool“ herausgespielten einzigen Sieg. Sein viel zu viel Zeit verbrauchender Gegner hatte eine zwar sehr aussichtsreiche, aber auch immer noch komplizierte Stellung in hochgradiger Zeitnot total verdorben. An Brett 8 konnte Karsten nie Gegenspiel organisieren und war so in der Zeitnotphase ohne Chancen. Über den Verlauf der kürzesten Partie des Nachmittags – ein praktisch kampfloses Remis an Brett 5 – bin ich immer noch sprachlos. (R.Theil)

Spielbericht der Bezirksoberliga, Runde 4 am 10. Dezember 2000
SC Patzer 93 – Sfr. Frankfurt II

Da es der Wettkampf zwischen 2 Abstiegskandidaten war, wurde von vorneherein ein Kampf bis zum Umfallen erwartet. Dementsprechend endete die letzte Partie auch erst nach 5,5 Stunden.
Mein Gegner am 4. Brett eroeffnete mit b4 gleich eine spannende Partie, die auch als erste zu Ende ging. Da ich mich auf ein mir nicht bekanntes theoretisches Abspiel einliess, stand ich wohl leicht schlechter, obwohl dies nicht von vorneherein abzusehen war, denn man bekommt die Figur und 2 Bauern aus der Koenigsstellung fuer den eigenen Turm, nur steht man danach ein bisschen komisch dar. Trotz eines Einstellers in der Folge bot sich fuer mich die Chance forciert zu remisieren, die ich jedoch ausliess, dafuer aber das Material zurueckgewann habe, so dass ich zufrieden war. Daraufhin patzte ich brutal und liess mich mattsetzen. Schon hiess es 0:1.
Andres am 2. Brett verlor auch seine Figur, bekam daraufhin aber gutes Gegenspiel dafuer. Er musste es aber nicht auskaempfen da sein Gegner brutal danebengriff und so dass Matt unausweichlich war. 1:1
Am 6. Brett spielte Jonathan sehr souveraen, nicht umsonst ist er der einzig ungeschlagene in dieser Saison. Nach einem sehr schoenen taktischen Mittelspiel, gewann er. 2:1 Weiter so!
Am 3. Brett behielt Kasper in einem sehr verwickelten Mittelspiel die besseren Nerven und gewann eine Figur. Nun aber war erst sein Koennen gefragt, denn die Zeit wurde verdammt knapp und die Stellung nicht leicht zu spielen. Doch kurz bevor sein Blaettchen fiel, hatte er den 40. Zug in absolut gewonnener Stellung gemacht, so dass es 3:1 stand.
Mittlerweile bewies Euler seine Endspielkunst, obwohl es remislich aussah, gewann er erst einen, dann 2 Bauern und danach ueberzeugend. 4:1
War der Wettkampf fast gelaufen? Haette man mich eine Stunde frueher gefragt und diese Brettpunkte geholt, wuerde ich auf jeden Fall sagen, dass wir gewinnen, aber die Bretter 1 (Ulrich) und 8 (Denis) schafften ihre remislich bis leicht vorteilhafte Stellungen in Stellungen mit einer Figur Minus zum Zeitpunkt der Zeitkontrolle umzuwandeln und Telat befand sich in einem 3 Leichtfigurenendspiel mit einem Minusbauern wieder. Nach langem hartem Kampf verloren diese 3 Bretter, so dass der Wettkampf 4:4 endete. Natuerlich ist ein Punkt besser als gar keiner, aber ein Mannschaftssieg gegen den direkten Konkurrenten haette uns natuerlich sehr gut getan. Hoffen wir nach der Winterpause auf ein paar Mannschaftssiege. (Tratar)

Spielbericht der Kreisklasse, Runde 4 am 10. Dezember 2000
Sfr.Frankfurt III – SC Bad Nauheim V

Für das zweite Heimspiel unserer 3.Mannschaft musste erneut ein Ausweichquartier gefunden werden, da unser Spiellokal im Haus Ronneburg durch eine andere Veranstaltung besetzt war. Der Wettkampf fand deshalb im Haus Gallus statt, schräg gegenüber der Frankfurter Galluswarte. Wie in den Runden 1 bis 3 traten wir mit Ersatz an. Dieses Mal pausierten Martin Luu und Wilhelm Weiß, der zwar anwesend war, aber freiwillig auf einen Einsatz verzichtete und nur als Notreserve fungierte. Für diese kamen dieselben Ersatzspieler zum Einsatz wie beim letzten Mal: Mehrdad Ganjian und Wolfgang Weber.

Unsere Gäste kamen nur zu fünft, so dass wir ein Spiel kampflos gewannen. Die Mannschaft ist mit Abstand die jüngste der Liga, bis auf den Ersatzmann an Brett 6 sind alle noch Schüler, kaum einer älter als 14 Jahre.

Zum Spielverlauf:
Aufgerückt an Brett 1 lieferte O.Pusnjak mit den schwarzen Steinen seinem Gegner eine spannende Partie, die auch die längste des heutigen Wettkampfs war. Die Eröffnung verlief noch einigermaßen ruhig, doch nach Öffnung zweier Linien und Abtausch von Leichtfiguren traten im Mittelspiel einige taktisch gefährliche Motive auf, und zwar für beide Seiten. In der etwas unübersichtlichen Stellung behielt O.Pusnjak die Oberhand und gewann die Qualität. Diesen Vorteil nutze er, um im Anschluß Druck auf die gegnerische Königsstellung auszuüben. Sein Gegner konnte zwar zunächst einen Mattangriff gerade noch abwehren, aber den starken schwarzen Freibauer konnte er wegen der Mattdrohungen nicht mehr aufhalten, so dass nach dessen Umwandlung in eine Dame die Entscheidung für O.Pusnjak gefallen war.

An Brett 2 kam R.Kottenhahn aus der Eröffnung mit einigem Raumvorteil heraus. Es gelang ihm, auf der einen offenen Linie ins gegnerische Lager einzudringen und dort Unruhe zu stiften. Doch trotz der etwas beengten Stellung gelang es seinem Gegner ein ums andere Mal, sich erfolgreich zu verteidigen und sich sogar eventuelle Möglichkeiten zum Gegenangriff offen zu halten. Die Partie war zwar noch nicht bis ins Endspiel gelangt, aber als keiner einen greifbaren Vorteil für sich sah, einigte man sich auf Remis.

An Brett 3 gewannen wir kampflos.

An Brett 4 sah es zunächst nach einer ausgeglichenen, aber taktisch interessanten Partie aus. Doch im Bemühen um Initiative versperrte mein junger Gegner seiner eigenen Dame den Rückweg. So konnte ich seine Dame gewinnen und musste selbst nur meinen Läufer dafür hergeben. Eigentlich erwartete ich nun von meinem Gegner die Aufgabe. Doch überraschenderweise setzte er die Partie noch eine ganze Weile fort, und das bemerkenswert gut. Doch mein Vorteil war einfach schon zu groß und nach einem weiteren Fehler meines Gegners konnte ich ihn mattzusetzen, was dieser sehr gefasst aufnahm.

Eine regelrechte Blitzpartie an Brett 5 spielte Ersatzmann M.Ganjian mit den schwarzen Steinen. Als ich zum ersten Mal während meiner noch laufenden Partie im ca. 10.Zug aufstand und auf sein Brett sah, führte er gerade den letzten Zug aus, mit dem er seinen Gegner mattsetzte. Mehr habe ich von der Partie nicht mitbekommen können.

Eine deutlich zähere Angelegenheit spielte sich an Brett 6 ab. Wolfgang Weber spielte die ganze Partie über sehr sorgfältig und mit Übersicht. Sein Gegner dagegen startete frühzeitig einen Königs-Angriff auf der geöffneten h-Linie. Dabei verrechnete er sich allerdings, so dass W.Weber nach dem Abtausch-Getümmel plötzlich eine Figur mehr hatte. Diesen Vorteil gab er nicht mehr aus der Hand, vergrößerte seinen Vorteil noch, so dass seinem Gegner kaum mehr übrig blieb, als aufzugeben. (H.P.Henn)

Endstand Sfr.Frankfurt III – SC Bad Nauheim V: 5 ½ : ½

5.Spieltag

Landesklasse Ost 5. Runde v. 21. 1. 2001

Sfr. Ffm I    2 - 6    SC Gelnhausen

Behnick        0         Bravo Lutz
Kratzer        0         Muth
Dr. Herges     1         Schmitt
Heinrich      1/2        Reh
Thieme         0         Müller
Mielke        1/2        Baumbach
Engel          0         Gründel
Dr. Biller     0         Weiß, B.

Nach nicht viel mehr als vier Stunden war das Trauerspiel – von uns garniert mit 5 ruhmlosen Verlustpartien – schon zuende. An den Brettern 2, 5 und 8 haben wir die Punkte einfach verschenkt, also ein rabenschwarzer Tag für uns. Zum Trost: Dr. Herges gewann ganz souverän, Heinrich schob unbeeindruckt von den Zusammenbrüchen rundherum stoisch sein Standardremis und Mielke hatte seinen Gegner immer sicher im Griff, wenn es letztlich für ihn auch nur zur Punkteteilung reichte. Fazit: Wir sollten nicht allzu oft so großzügig sein, aber mit den Gästen aus Gelnhausen, die sich richtig herzerfrischend über jeden Sieg freuten, traf es jedenfalls eine sehr sympathische Mannschaft. (R. Theil)

Spielbericht der Bezirksoberliga, Runde 5 am 21. Januar 2001
Sfr. Frankfurt II – Bad Vilbel I

Am 1. Brett spielte Ulrich gegen Andre Seidel, den wohl mit Abstand DWZ staerkstem Gegner. Ulrich kam aus der Eroeffnung leicht besser und hatte im Mittelspiel doch einigen Vorteil, jedoch fand Andre eine unglaublich schoene Abwehropferkombination (bei Opferannahme steht Ulrich schlechter), die in ein ausgeglichenes Endspiel mit Springer gegen Laeufer und 5 Bauern (oder waren es 6?) auf jeder Seite mit einem sich gegenueber verkeiltem Freibauern von jedem. Die Frage war hier, ist der Springer staerker als der Laeufer? Am Brett haette ich lieber den Springer gehabt, aber in der Analyse wohl eher den Laeufer. Wie auch immer, sie kaempften es bis zum Schluss aus und als die jeweiligen Koenige nicht hinter die Bauernkette des anderen kamen, war remis.
Am 2. Brett spielte Andres sehr schoen aus der Eroeffnung heraus und stand wohl mit deutlichem Raum- und Entwicklungsvorteil im Mittelspiel. Jedoch verpasste er es diesen Vorteil umzumuenzen (hab mich leider noch nicht damit befasst, ob er eine grosse Chance verpasst hatte) und so konnte sein Gegner mit geschicktem Figurenabtausch in ein leicht besseres Endspiel ueberleiten: Gleichfarbige Laeufer und Turm mit einigen Bauern auf beiden Seiten, jedoch befanden sich die Bauern von Andres auf der Laeuferfarbe. Er kaempfte um das Remis, doch der Kampf wurde nicht belohnt. 0,5:1,5
Am 3. Brett spielte Herr Kaspar gegem Tim Hartling. Hier hatte Tim einigen Raumvorteil und stand wohl auch leicht besser in einer sehr scharfen Stellung. Als Herr Kaspar aber die Angriffsbemuehungen abwehrte und leicht besser stand, hatte er nur noch wenig Zeit, so dass sie sich auf Remis einigten. 1:2
Am 4. Brett spielte ich (Willi) gegen Carsten Cleve auf Angriff, wollte ich doch an diesem Tag unbedingt gewinnen. Ich kam auch in sehr ausrichtsreiches Mittelspiel und mein Gegner stand leicht eingeengt, dann uebersah ich jedoch eine Variante die ihm wohl Ausgleich bescherte. Er brauchte nicht mehr lange zu spielen, denn ich schaffte es mit einem fetten Einsteller die Partie schnell zu beenden. 1:3
Am 5. Brett spielte Telat gegen Hartwig Loeffler, wobei Telat sehr schlecht aus der Eroeffnung kam und im Mittelspiel wohl um einiges schlechter stand, hatte er doch einen Laeufer auf b7, eingeengt von einem Bauern auf c6. Das Mittelspiel entwickelte sich in Hartwigs Zeitnot zu einem richtigen Offensivschlagabtausch, in dem Telat die besseren Nerven behielt (hatte er doch 1h mehr auf der Uhr gehabt) und eine komplette Figur mehr nach der Abwicklung hatte. Hartwig gab auf. 2:3
Am 6. Brett spielte Jonathan gegen Dirk Kurschinski, diese Partie war von Eroeffnungsfehlern gespickt, jedoch ohne Nachteil fuer beide Seiten. Nach einem schnellem umkaempften Mittelspiel befanden sie sich im remislichem Endspiel, so dass diese Partie als erste am Tag beeendet worden ist. Remis. 2,5:3,5
Alles sollte sich an den letzten beiden Brettern entscheiden, an 7 spielte Guenter Euler gegen Henrik Buescher und an 8 Rossmann gegen den jungen Stefan Hartung. Diese Partien endeten zuletzt, 5 und 5,5h Bedenkzeitwurden verbraucht. Daran sieht man den Kampfgeist! Guenter hatte ein remisliches Mittelspiel, jedoch einen gehoerigen Zeitvorsprung, so dass er es in Gegners Zeitnot schaffte die Qualitaet in einer sehr taktischen Stellung zu gewinnen. Mit Turm und Laeufer gegen Springer und Laeufer, b

ei gleicher Anzahl von Bauern (glaube ich jedenfalls), stand er wohl besser. Jedoch spielte er in des Gegners letzten 5 Minuten ungenau, so dass dieser es schaffte die Dame aufs Brett zu bekommen, bei 2 Bauern und einem Turm von Guenter. Er haette dies verhindern koennen, indem er den Turm opfert und ein Endspiel mit 2 Bauern gegen einen Springen anstrebt, welche man aufgrund der Position der beiden Koenige und des gegnerischen Springers wohl gewinnen kann. Nach der Dameneroberung des Gegners, leistete Guenter sich noch einen Turmeinsteller, den der Gegner in der Zeitnot nicht sah, und so konnte Guenter das Remis noch sichern. 3:4 – Alles hing an Rossmann, dieser spielte sehr ausgeglichen und kam in ein Doppelturmendspiel mit einem Mehrbauern. Diese Stellung ist wohl remis, aber es war klar das er diese Stellung gewinnen musste. Nach stundenlangen Mannoevern in nicht grossartig veraenderter Stellung, die die Zuschauer wie auch der Gegner nicht ganz verstanden, kam ein Bauerndurchbruch mit moeglichem Gewinnweg. Der Gegner patzte daraufhin und konnte danach aufgeben. Vielen Dank an den Ersatzmann Rossmann, eingesprungen und der Mannschaft mit seinem Sieg nach stundenlangem Kampf das Unentschieden gerettet! 4:4
Ich moechte mich bei allen fuer diese grossartige Leistung bedanken, da Bad Vilbel die nominell zweitstaerkste Mannschaft der Liga besitzt und alle Stammspieler von ihnen spielten! (Tratar)

Die III. Mannschaft spielte an diesem Spieltag nicht.

6.Spieltag

Bericht aus der Landesklasse Ost 6. Runde v. 11. 2. 01

SV Maintal     3   -   5      Schachfreunde Ffm I1.  Bünger        1/2         Behnick
2.  Haase          1          Kratzer
3.  Böhle         1/2         Dr. Herges
4.  Just           1          Kabir
5.  Jung           0          Thieme
6.  Winter         0          Mielke
7.  Hartmann       0          Engel
8.  Hartz          0          Policarpo, J.

Ein besonders wichtiger und deshalb umso erfreulicherer Auswärtssieg unseres Teams, das nach den klaren Niederlagen in den beiden vorherigen Runden in ganz bedrohliche Nähe der Abstiegszone geraten war, gegen einen noch stärker gefährdeten Konkurrenten, der in der Landesklasse Ost bereits ums Überleben kämpfte.

Doch der Reihe nach:
Ich hatte die Mannschaft zunächst nach Maintal-Bischofsheim begleitet und fuhr, als abzusehen war, daß der Wettkampf dort ordnungsgemäß beginnen würde, nach Oberursel, um unsere 3. Mannschaft unter Schachfreund Wilhelm Weiß, unserem ältesten noch aktiven Senior, der in wenigen Monaten seinen 75. Geburtstag feiern wird, zu unterstützen, denn ihm und seinen drei Mitkämpfern fehlten gegen Oberursel VI in der Kreisklasse an den Schlußbrettern gleich zwei Reservisten. Nach kurzem, erfolgreichen Gastspiel machte ich mich wieder auf den Weg nach Maintal, wo ein strahlender Engel bereits seine in glänzendem Stil gewonnene Kurzpartie (19 Züge) analysierte. Karstens aggressive Eröffnungsbehandlung zahlte sich sofort aus, als Altmeister Hartmann ihm die Möglichkeit zu einem taktischen Überfall einräumte. Nachdem ich dann allerdings meinen ersten Rundgang absolviert hatte, war die Freude über die rasche Führung schnell verflogen, denn an allen Brettern, an denen wir mit den schwarzen Steinen agierten, hatten wir – vorsichtig ausgedrückt – ernste Sorgen, während unsere drei noch laufenden Weißpartien keinerlei Anlaß zu besonderem Optimismus boten. Wo sollten bloß die wenigstens zum Mannschaftsremis noch fehlenden drei Punkte herkommen, zumal unser 2. Brett wenig später die weiße Fahne hißte. Gerhard hatte sich hoffnungslos veropfert und an Brett 4 befand sich Rezaul im gnadenlosen Würgegriff seines Gegners, den dieser auch bis zum Ende nicht mehr lockerte.

Doch ungefähr zu Beginn der vierten Spielstunde kam es nahezu gleichzeitig an fast allen übrigen, insbesondere den hinteren Kampfplätzen zu einer quasi wundersamen Wende. Unser Senior Hans Thieme überrumpelte wie in scheinbar längst vergangenen Zeiten seinen Kontrahenten taktisch, Moritz Mielke kam überraschend noch zu Gegenspiel und drang geschickt in die feindliche Stellung ein, und wie mit magischen Kräften, auch unter tatkräftiger Mithilfe seines Gegners, konterte Jose Policarpo aus fast aussichtsloser Position und erledigte den Mattangriff selbstbewußt. Als wir diese Punkte hatten, waren die Remisen (Brett 1 u. 3) von Eckhard, der in seiner Partie eigentlich nie Probleme hatte und Udo, der ein schwieriges Turmendspiel rettete, nur noch Formsache.

Resümee: Ein schwerer Kampftag, an dem uns diesmal auch ein wenig  Glück
des Tüchtigen zur Seite stand.(R. Theil)
Am 11. Februar spielte die II. Mannschaft  gegen Bornheim. Es war von
vorneherein klar, daß man versuchen muss zu punkten, auch wenn wir der
Underdog sind. Kommen wir also nun zum Spielverlauf:
Am 1. Brett spielte Ulrich gegen Thomas Renner, der sehr passiv spielte.
Ulrich hatte die ganze Partie einen kleinen Vorteil, der durch stille Zuege
des Gegners verstaerkt worden ist. Dazu kam beim Gegner noch die Zeitnot, so
daß Ulrich mit einer schoenen Kombination einen Sieg verbuchen konnte.
Am 3. Brett spielte Kasper. Es war ein sehr offensives Mittelspiel mit
passivem Part von Herrn Kaspar. Jedoch konnte sein Gegner den
Angriffsvorteil nicht nutzen und Kaspar kam wohl leicht in Vorteil, jedoch
mit knapper Bedenkzeit. Sie einigten sich auf Remis, was in Ordnung
geht.
Am 4. Brett spielte ich (Willi) in einer offensiven Partie gegen Freiheit.
Dabei uebersah ich in der Eroeffnung eine Kleinigkeit, die mir sobald auch
mit schwarz einen doppelten Isolani auf der F-Linie brachte. Dazu kam, dass
ich kurz rochieren musste, so dass meine Koenigsstellung nicht gerade sehr
stark aussah. Mein Gegner hingegen hatte noch alle Moeglichkeit kurz oder
lang zu rochieren (wobei ich ihm das 2. geraten haette). Jedoch spielte er
gleich auf kompletten Angriff, so daß mir meist nur 1 Zug blieb um nicht
noch mehr in Nachteil zu geraten. Durch seinen Offensivdrang musste er seine
Rochade aufgeben, jedoch entschied er sich mit seinem Koenigszug nach d1
fuer die wohl falsche Richtung. So kam ich ins Spiel gegen seinen Koenig,
welches mir Vorteil bescherte. Nach einem kleinen Patzer von ihm in meiner
Zeitnotphase gewann ich die Figur fuer 2 Bauern. Jedoch uebersah ich
daraufhin ein Matt in 10 (kann man mir wohl in Zeitnot nicht uebel nehmen),
so dass ich meinen Gegner in ein unterlegenes Endspiel entliess, indem ich
wohl nicht sehr genau spielte. Jedoch war es vorteilhaft fuer mich mit 2
Tuermen und Laeufer nur gegen seine 2 Tuerme. Als ich forciert einen Turm
tauschen konnte, dachte mein Gegner es ginge Matt und gab auf. Ansonsten
waere die Partie wohl in die 6. Stunde gegangen.
Am 5. Brett spielte ein ungluecklicher Jonathan Fisher, der bis dahin
einziger Schachfreund, der noch nicht verloren hatte. Wie schaffte sein
Gegner ein Figurengewinn in der Eroeffnungsphase? Jonathans Koenig stand auf
g1, sein Laeufer auf g2, sein Springer auf h3 und seine Dame auf d2. Des
Gegners Springer stand auf d4. Nun schlug der Gegner einfach Jonathans
Springer auf h3 raus und dieser durfte nicht zurueckschlagen, da ansonsten
seine Dame verlorengehen wuerde. Trotzdem startete er noch einen schoenen
Angriff und kaempfte bis zum Schluss, doch es reichte nicht. Schade.
Am 6. Brett spielte Guenter Euler. Er gewann im Mittelspiel einen Bauern,
jedoch musste er dafuer eine sehr gedrueckte Stellung hinnehmen. Diese
Stellung verliess er die ganze Partie nicht mehr. So ging seine Partie nach
und nach dem Abgrund entgegen und er verlor leider.
Am 7. Brett spielte unser Jungtalent Martin gegen Walter Sperk. Martin kam
sehr schoen aus der Eroeffnung und erspielte sich einen schoenen Raum- und
Zeitvorteil. Als seine Figuren dann perfekt standen und Walter Sperk noch
immer nicht rochiert hatte, machte Martin ein Scheinopfer mit seinem Figur,
jedoch bekam er sie zwingend wieder mit 2 Mehrbauern. Jedoch uebersah er,
dass er statt den 2 Plusbauern des Gegners Dame gewinnen haette koenne. Ein
sehr schoenes Opfer. Es hies bald 1:0 und ich kann nur sagen: "Martin,
weiter so!"
Am 8. Brett spielte Roßmann gegen Pucurull. Dabei besaß Rossmann die ganze
Partie ueber einen kleinen Vorteil, jedoch wurde dieser in Zeitnot
verspielt. So drehte die Bewertung von -0,5 (Fritz) zu +0,5. Es war ein sehr
packendes Spiel. Zu diesem Zeitpunkt stand es 3,5 zu 2,5 fuer die
Schachfreunde und es lief neben dieser Partie nur noch die Partie am 2.
Brett. Es sah so aus als koenne Rossmann gewinnen, denn beide hatten einen
Freibauern, Rossmann auf der 7. und Pucurull auf der 6. Reihe, daneben
Rossmann Laeufer und Turm, gegen Turm und Springer. Auch die Meinungen der
Zuschauer zu diesem Zeitpunkt war nicht ganz klar. Rossmann entschied sich
fuer den Remisweg, was die sicherste Methode war, jedoch gab es noch eine
leicht bessere Variante fuer ihn. Seine groesste Chance verpasste er jedoch
in hochgradiger Zeitnot als er seinen Laeufer haette opfern koennen und
damit seiner Bauernumwandlung nichts im Wege stuende. Schwer zu sehen in
Zeitnot.

Pucurull – Roßmann
… Lb3! (oder Ld3) sichert den Sieg

37. … Rc5 38. Nb7 Rc8 39. d6 Bf5 40. Rd1 c2 41. Rc1 Rb8 42. g4 Rxb7 43. gxf5 Rd7 1/2-1/2

Es stand also 4:3 fuer uns jedoch stand Andres an Brett 2 mit
Minusbauer in einem Turmendspiel. Die Frage war, kann er es remis halten. Er
kaempfte und kaempfte, aber nach fast 6 Stunden musste er die Hand reichen.
Schade, 4:4. Im Vorhinein als ein durchaus zufriedenstellendes Ergebnis zu
werten, hat es uns am Spieltag leicht enttaeuscht, da wir auf einen Gewinn
gehofft haben. Ausserdem sieht man an den Ergebnissen der
Abstiegskonkurrenten, dass jeder Punkt sehr dringend ist, denn es trennt uns
mit dem Remis nur ein Punkt auf einen Nichtabstiegsrang, wenn man von 2
Absteigern ausgeht. Also muessen wir noch weiter auf die Punktejagd
gehen! (Tratar)
Bezirksoberliga: Tabelle
 1. SV 1926 Fechenheim 1      8 :  2    28
 2. Sfr.1891 Friedberg 1      8 :  2    26½
 3. SC Bad Nauheim 2          7 :  3    23
 4. SV Bornheim 1926          6 :  4    20½
 5. Bad Vilbeler Sfr. 1       5 :  5    22½
 6. Sfr.Frankfurt 1921 2      4 :  6    18
 7. SC Eschbach i.USI-Land 2  4 :  6    17½
 8. SV Oberursel 4            4 :  6    16
 9. SC Patzer 93 Ffm          3 :  7    15½
10. SV 1926 Fechenheim 2      1 :  9    12½
Spielbericht der Kreisklasse, Runde 6 am 11. Februar 2001
SV Oberursel VI - Sfr.Frankfurt III

Da die vorgesehenen Räume in der Oberurseler Stadthalle anderweitig belegt waren, fand das letzte Auswärtsspiel der laufenden Saison statt dessen im Klubhaus des Oberurseler Karnevalvereins statt. Auch diesmal traten wir mit Ersatz an. Es fehlten Dirk Fleischmann und Martin Luu (der in der zweiten Mannschaft mit Erfolg zum Einsatz kam). Die bisherigen Ersatzspieler hatten alle abgesagt, aber Reimer Theil sprang ein, unser letztes Brett blieb unbesetzt. Bei der gegnerischen Mannschaft fehlten allerdings auch mindestens 3 Stammspieler, so daß wir trotzdem optimistisch in den Wettkampf gingen.

Im Spiellokal fanden am gleichen Tag noch 2 weitere Mannschaftskämpfe statt: Oberursel II – Sfr. Neuberg und Oberursel IV – SV Fechenheim II. Dadurch waren die Räume nicht nur sehr voll, sondern vor allem recht unruhig. Die Organisation seitens der Gastgeber war nicht ganz optimal, so dass unser Mannschaftskampf mit einer Verspätung von mehr als einer halben Stunde anfing.

Zum Spielverlauf:

Diesmal wieder an Brett 1 machte O.Pusnjak mit seinem sehr jungen Gegner kurzen Prozess. Es waren kaum 20 Minuten vergangen, als er seinen Gegner mattsetzte. Diesen nahm das so mit, das kurzzeitig ein paar Tränen kullerten. Doch er erholte sich schnell wieder, indem er im Nebenraum mit einigen anderen Jungen Fußball spielte.

An Brett 2 spielte sein Vater gegen Rolf Kottenhahn die längste Partie des Wettkampfs. Es kam zu einer ziemlich geschlossenen Stellung. R.Kottenhahn hatte zwar einen Bauern mehr, aber ein Weiterkommen war sehr schwierig und so einigte man sich auf Remis.

Die Partie an Brett 3 verlief zunächst ähnlich wie die an Brett 1. Schon im 7.Zug stellte der Gegner von Wilhelm Weiss die Dame ein, von da an war eigentlich alles nur noch Abwicklung. Aber die erwartete Aufgabe kam nicht, es wurde bis zum bitteren Ende weitergespielt. Selbst als der König ganz alleine gegen die fast komplette Armee von W.Weiss auf dem Brett stand, wurde nicht aufgegeben, sondern bis zum Matt weitergespielt.

An Brett 4 bekam ich heute schon in der Eröffnung einigen Raumvorteil. Durch die ungünstige Bauernstruktur meines Gegners konnte ich zunächst einen, bald darauf schon den zweiten Bauern gewinnen. Sein Angriff auf dem Königsflügel war mittlerweile steckengeblieben, außerdem standen seine Figuren auf dem Damenflügel derart unbeweglich, daß er sich aus Ratlosigkeit zu einem Figurenopfer entschloß. Danach musste ich nur noch darauf achten, daß er sich nicht durch Dauerschach ins Remis rettete, was mir auch gelang.

Die kürzeste Partie des Tages spielte Reimer Theil an Brett 5. Während an meinem Brett 2 Züge gespielt wurden, wickelte R.Theil seine komplette Partie ab. Er brachte gleich in der Eröffnung ein Bauernopfer, mit dem sein Gegner offenbar gar nicht gut zurechtkam. Der Entwicklungsvorteil wurde dadurch so groß, daß ein kleiner Fehler schon ausreichte die Partie zugunsten von R.Theil zu entscheiden.

Endstand SV Oberursel VI – Sfr.Frankfurt III: 1 ½ : 4 ½ (H.P.Henn)

7.Spieltag

Landesklasse Ost 7. Runde v. 4. 3. 2001

Schachfreunde I    6 - 2    SG Dietzenbaach

1) IM Soos          1/2     Bendel
2) Behnick          1/2     Schaaf, R.
3) Dr. Herges        1      Schaaf, A.
4) Kratzer           1      Gerstmann, F.
5) Kabir             1      Gerstmann, H.
6) Thieme           1/2     Reuß
7) Dr. Biller       1/2     Hoffmann
8) Mielke            1      Koller

Mit diesem beachtlichen, auch der Höhe nach wohlverdienten Sieg gegen den bis dahin noch verlustpunktfreien Tabellenführer aus Dietzenbach meldeten sich die SCHACHFREUNDE – wenn auch etwas verspätet – wieder in der von der Konkurrenz von Beginn an erwarteten Stärke in der Landesklasse zurück.

Von unseren Gewinnern wackelte nur Kabir zeitweilig, Dr. Herges gelang ein glänzendes Mattfinale, Kratzers nicht nachlassender Aggressivität mußte der Gegner in hochgradiger Zeitnot Tribut zollen, während Mielke aus einer Position der Stärke Zug um Zug den Druck erhöhte, bis die gegnerische Stellung zusammenbrach. Alle unsere Remispartien waren ungefährdet. Eine ausgezeichnete Mannschaftsleistung. (Reimer Theil)

Tabelle
 1. SAbt SG 1945 Dietzenbach 1  12 :  2    33½
 2. SC Brett vor'm Kopp Ffm 1   10 :  4    37
 3. SK Bad Homburg 1            10 :  4    32
 4. SC 1934 Gelnhausen 1        10 :  4    32
 5. Sfr.Frankfurt 1921 1         7 :  7    28
 6. SC 1952 Obertshausen 1       6 :  8    26½
 7. SC Eschbach i.USI-Land 1     6 :  8    26
 8. SV Oberursel 3               4 : 10    26½
 9. SV Maintal 1                 4 : 10    24½
10. SV 1926 Neu-Isenburg 1       1 : 13    14
Bezirksoberliga
Schachfreunde Ffm II- Fechenheim I

Die siebte Runde gegen Fechenheim lief nicht so gut fuer uns. Obwohl unsere Spieler am ersten und zweiten Brett gute Stellungen erreichten, holte sie nicht mal einen halben Punkt. Ulrich verlor eine Stellung, die nach einem fragwuerdigem Opfer seines Gegners objektiv zu gewinnen war. Am zweiten Brett verlor Andres im unguenstigstem Augenblick die Nerven, da er ploetzlich die Stellung oeffnete, dabei aber einen Bauern einbuesste und in eine hoffnungslose Position kam. Kasper am dritten Brett kam gegen Deuker nie richtig ins Spiel und verlor ohne wirklich eine Chance gehabt zu haben. Am vierten Brett spielte Telat eine hervorragende Angriffspartie und hatte im 15. Zug schon beinahe eine Gewinnstellung erreicht. Euler hatte am fuenften Brett ueberhaupt keine Chance gegen Teschler und verlor eine strategisch angelegte Partie. Der newcoming Jose Policarpo sorgte am sechsten Brett fuer eine grosse Ueberraschung, da er das angriffslustige Opfer von Huberperfekt widerlegte. An den letzten beiden Brettern verlor Rossmann gegen Voelker und Jaeger gewann gegen Muthig. (Fernandez)

Tabelle
 1. SV 1926 Fechenheim 1      12 :  2    41
 2. SC Bad Nauheim 2          11 :  3    33
 3. Sfr.1891 Friedberg 1      10 :  4    34½
 4. SV Bornheim 1926           7 :  7    27½
 5. SV Oberursel 4             7 :  7    26
 6. Bad Vilbeler Sfr. 1        6 :  8    29½
 7. SC Patzer 93 Ffm           6 :  8    24
 8. Sfr.Frankfurt 1921 2       5 :  9    25
 9. SC Eschbach i.USI-Land 2   5 :  9    21½
10. SV 1926 Fechenheim 2       1 : 13    18
Spielbericht der Kreisklasse, Runde 7 am 4. März 2001
Sfr.Frankfurt III- Bad Vilbeler Sfr. III

In unserem letzen Saisonspiel empfingen wir heute die Bad Vilbeler Schachfreunde im Frankfurter Haus der Heimat. Unser eigentliches Spiellokal, das Haus Ronneburg, war für diesen Spieltag zu klein, da gleichzeitig auch unsere beiden anderen Mannschaften ein Heimspiel hatten. Da aber für jede der drei Mannschaften ein separater Raum zur Verfügung stand, kam keine Unruhe auf und es herrschte eine angenehme Spielatmosphäre. Für das heutige Spiel hatte nur W. Weiss abgesagt, für ihn trat erneut unser starker Ersatzmann M.Ganjian an, so dass wir optimistisch in den Wettkampf gehen konnten. Doch durch ein Missverständnis hatte D.Fleischmann nicht rechtzeitig zum Spiellokal finden können, so ging von vornherein ein Punkt kampflos verloren. Die Gastmannschaft stand vor dem Spiel mit 2 Punkten Vorsprung auf dem zweiten Platz in der Tabelle, wir auf dem dritten. Wir hätten also nur durch einen Sieg eine Verbesserung erreichen können.

Zum Spielverlauf:

An Brett 1 spielte M.Luu heute mit den schwarzen Steinen. Die Partie wurde von beiden Seiten offensiv begonnen und auch im Mittelspiel sehr scharf weitergeführt. Doch bald schaffte sich M.Luu durch den versuchten Raumgewinn einige Schwächen in seiner Stellung, die sein Gegner auszunutzen wusste. Den entstandenen Nachteil konnte M.Luu nicht mehr wettmachen und musste sich bald geschlagen geben.

An Brett 2 spielte O.Pusnjak die kürzeste Partie des Tages. In einer riskanten Angriffspartie opferte er einen Läufer für zwei Bauern und zusätzlich die Qualität, bekam dafür aber eine offene Linie unter Kontrolle und verhinderte die gegnerische Rochade. O.Pusnjak spielte weiter gezielt und kompromisslos auf Königsangriff. Zu spät wurde seinem Gegner die Lage klar und kurz, bevor er mattgesetzt wurde, gab er auf.

Die Partie an Brett 3 verlief etwas langsamer, es wurde auf beiden Seiten zäh um Initiative gekämpft. Im Spielverlauf konnte R.Kottenhahn nicht verhindern, daß sein Gegner die aktivere Stellung bekam. Ein versuchter Angriff von R.Kottenhahn schlug fehl, so dass sein Gegner in Vorteil kam und dadurch die Partie gewann.

An Brett 4 verloren wir kampflos.

Die längste Partie fand heute an Brett 5 statt. Die Partie verlief ausgeglichen, war aber durch viele Gefahrenmomente auf beiden Seiten sehr spannend. Kurzzeitig kam ich mit einem Bauern in Vorteil, den ich aber postwendend wieder einbüßte. Mein Gegner spielte ein Springeropfer, das ich wegen einer drohenden Gabel mit Angriff auf Dame und König nicht annahm (erst nach dem Match sah ich mit Hilfe einer Computeranalyse, dass es eine Möglichkeit gab, das Opfer anzunehmen und in entscheidenden Vorteil zu kommen). Aber auch mein Gegner hatte an 2 Stellen der Partie Chancen in Vorteil zu kommen, die er nicht nutzte. So blieb die Partie ausgeglichen und kurz nach der 1.Zeitkontrolle bot ich meinem Gegner Remis an, was dieser auch annahm.

Die Partie an Brett 6 verlief ähnlich schnell wie an Brett 2. M.Ganjian bekam durch ein frühes Bauernopfer eine vielversprechende Angriffsstellung. In dieser kritischen Situation entgingen seinem Gegner zwei Drohungen. Zunächst gewann M.Ganjian durch einen Doppelangriff eine Figur, kurz danach startete er einen Mattangriff, den sein Gegner nicht mehr abwehren konnte.

Endstand Sfr.Frankfurt III - Bad Vilbeler Sfr. III:   2½ : 3½ (H.P.Henn)
Abschlusstabelle
 1. SV 1926 Fechenheim 3 12 : 0 30½
 2. Bad Vilbeler Sfr. 3 10 : 2 23½
 3. Sabt Frankfurter TV 1860   7 :  5    22½
 4. Sfr.Frankfurt 1921 3       6 :  6    20
 5. SAbt TuS Makkabi Ffm 2     3 :  9    13
 6. SC Bad Nauheim 5           3 :  9    11½
 7. SV Oberursel 6             1 : 11     4

Die 3. Mannschaft erreichte in ihrer ersten Saison ein super Ergebnis. Unter dem Gesichtspunkt, dass erstens einige Spieler ihre ersten Wettkampfpartien bestritten und zweitens die Mannschaft nicht immer vollzaehlig antrat, sind die Spielergebnisse noch positiver zu werten! Weiter so! (Tratar)

8.Spieltag

Landesklasse Ost 8. Runde v. 18.3.01

Eschbach/Usi.I   4  -  4   Schachfr. Ffm I
1. Dunsbach        1/2     IM Bela Soos
2. Heil            1-0     Eckhard Behnick
3. Striebig        1-0     Gerhard Kratzer
4. Rispler         0-1     Dr. Udo Herges
5. Knopp           0-1 k.  Rezaul Kabir
6. Kirchner        1/2     Hans Thieme
7. Diehm           1-0     Moritz Peter Mielke
8. Schiffmann      0-1     Karsten Engel

Das Mannschafts-Remis nützte zwar beiden Teams, um sich endgültig aus der erweiterten Abstiegszone zu verabschieden, aber dieser Gedanke spielte wohl an keinem Brett eine Rolle, denn an allen, bis auf Brett 5, welches die Heimmannschaft kampflos abgab, wurde erbittert gefochten.

Bela fand in Dunsbach den erwartet starken Gegner und konnte den Anzugsvorteil nie vergrößern. Daran änderte sich auch nichts mehr, nachdem er – kämpferisch wie immer – ein Remisangebot Dunsbachs abgelehnt hatte. Einige weitere Züge später wurde dann doch der Friedensschluß vereinbart.

Eckhards intuitive Eröffnungsbehandlung hatte nicht den gewünschten Erfolg, Im Gegenteil, seine passive Stellung ließ schon bald, nachdem er eine sehr gute Ausgleichsmöglichkeit, im Endspiel sogar eine überraschend auftauchende forcierte Gewinnchance versäumte, das Schlimmste befürchten, was dann auch bald eintrat.

Gerhard ging mit den weißen Steinen viel zu optimistisch zu Werke, und als sich nach einem taktischen Schlagabtausch der Pulverdampf lichtete, hatte er zunächst einen Minusbauern und was schwerer wog, einige mehr als unbequeme positionelle Schwächen zu beklagen, welche weitere Bauernverluste zur Folge hatten. Sein Gegner ließ ihm im Endspiel keine Chance.

Udo hatte sich mit großem Ideenreichtum ein deutlich vorteilhaftes Läufer-gegen-Springer-Endspiel mit Mehrbauern erarbeitet, welches er präzise zum Sieg steuerte und so den Wettkampf zum Zwischenstand von 2,5-2,5 ausglich.

Die drei letzten Bretter standen schon eine Weile klar auf Gewinn, doch dann kam die Zeitnotphase.

Hans Thieme übersah einen taktischen Trick und büßte gegen einen gegnerischen Freibauern, den er für einen Springer hätte haben können, ganz unnötig einen Turm ein. Ob das danach entstehende Endspiel für Thieme doch noch zu gewinnen war, blieb letztlich ungeklärt, denn nach vielen Schachgeboten schloß man beiderseits erschöpft Frieden.

Moritz hatte seinen Gegner glatt überspielt. Als er den nahen Gewinn etwas übereilt realisieren wollte, wartete sein Kontrahent mit einer tückischen Riposte auf, die diesem einen halben Punkt einbringen sollte. Moritz glaubte sich allerdings weiter auf der Siegesstraße und fiel bei der Umwandlung seines vermeintlichen Gewinnbauern einer optischen Täuschung zum Opfer. Das Endspiel war dann hoffnungslos.

So rettete uns Karsten in der letzten Partie mit einem ungefährdeten und überzeugenden Endspielsieg gerade noch das Mannschafts-Remis. Alles in allem ein versöhnlicher Ausklang eines spannenden Schach-Kampftages. (Reimer Theil)

Bezirksoberliga
Eschbach/Usi.II - Schachfreunde Ffm II

Dieser Wettkampf zwischen 2 Abstiegskandidaten sollte die Vorentscheidung um den Abstieg bringen. Da diese Saison wohl leider 2 Mannschaften absteigen werden, war es fuer uns umso wichtiger zu gewinnen. Bei einem hohen Sieg waeren wir sogar alle theoretischen Abstiegssorgen los, bei einer Niederlage jedoch, wuerde es am letzten Wettkampf noch einmal ganz schoen knapp werden. Schauen wir uns die Bretter in der Reihenfolge an, in der sie beendet wurden.

Am 5. Brett spielte Telat mit Weiss. Auf der Hinfahrt ueberlegten wir uns noch, ob ich (Willi) nicht das Brett mit ihm tauschen sollte, damit ich fairerweise auch mal mit weiss spiele, aber wir blieben bei der gemeldeten Rangfolge, was sich als richtig herausstellte. Telat spielte eine Schnellpartie, denn bei meinem ersten Blick sah ich nur das Mittelspiel (Eroeffnung war da schon lange kein Thema mehr) und als ich beim 2. mal vorbeiging reichte ihm sein Gegner die Hand. Beide hatten 15(!) Minuten verbraucht. UNGLAUBLICH !!! Telat sah eine schoene taktische Kombination, die zum Sieg fuehrte. 1:0, mehr kann ich dazu leider nicht sagen. Absolut klasse fuer die Moral bei einem so wichtigem Spiel.

Nun verging ersteinmal eine Weile, bevor die naechste Partie endete. Ich glaube es war die von Jonathan an Brett 6. Er opferte in der Eroeffnung einen Bauern, stand danach aber nicht unbedingt sehr aktiv, sondern hatte eher keine Kompensation. Ich betrachtete die Stellung also als leicht nachteilhaft. Doch Jonathan kaempfte und kaempfte, sah einen taktischen Trick mit Matt oder Figurenverlust, auf den der Gegner keine Antwort wusste. 2:0 !

Ungefaehr zu diesem Zeitpunkt fiel auch bei Andres am 2. Brett die Entscheidung, er stand die ganze Partie leicht vorteilhaft, denn er konnte auf der einzig freien Linie seine Tuerme verdoppeln, was ihm einen Bauern brachte. Jedoch sollte das noch ein laengerer Kampf werden, dann aber patzte sein Gegner, woraufhin Andres mit einem taktischem Trick noch mehr Material gewan. Aufgabereif. 3:0 !

Am 3. Brett spielte Herr Kasper gegen Tierling eine sehr, sehr offene Partie. Tierling bot mehrere Figurenopfer an, die Kasper ablehnte, um mit seinem Koenig nicht kritisch zu stehen. Jedoch kostete Kasper das sehr viel Zeit, die aber gut angelegt war, denn der Angriff auf seinen Koenig war nun abgefangen. Da er aber in Zeitnot war, bot er remis an. Tierling lehnte jedoch ab, was ihn teuer zu stehen kam, denn nun spielte Kasper sehr sicher weiter und gewann die Partie!!! 4:0 !!! Wer haette das gedacht?

Am 8. Brett quaelte sich Rossmann in einer sehr gedrueckten Stellung gegen Schiffer. Sein von Bauern eingesperrter Laeufer war deutlich schwaecher als der vom Gegner, doch Rossmann verschaffte sich am anderen Fluegel Gegenspiel, so dass dadurch einiges an Material abgetauscht werden konnte und sein Laeufer Luft bekam. Man einigte sich auf Remis. 4,5:0,5, damit war der so wichtige Sieg sichergestellt. Die Frage war nun, wie hoch sollten wir gewinnen.

Am 1. Brett spielte Ulrich sehr offensiv mit zentralem Koenig, was ihm eine schoene Angriffsstellung einbrachte. Der Gegner konnte den Angriff nur mit Damentausch abwenden, was Ulrich in ein klar gewonnenes Endspiel brachte. Natuerlich lehnte er das Remisangebot seines Gegners ab und fuhr den vollen Punkt ein. Ein nie gefaehrdeter Sieg, weiter so Ulrich! 5,5:0,5

Tja, am 7. Brett kam Euler leicht schlechter aus der Eroeffnung und verlor einen Bauern, fuer den er meines Erachtens keine Kompensation hatte. Bei meinem naechsten Blick aufs Brett hatte er jedoch im Endspiel eine Figur mehr, was wohl leicht zu gewinnen war. Aber Euler als alt-Usinger wollte wohl zu schoen spielen und warf seine Gewinnstellung weg. Er musste sogar noch ums remis kaempfen, da er aber die Regel der Opposition beherrschte, war auch dies kein Problem. 6:1

Zu diesem Zeitpunkt waren wohl an die 4,5h gespielt. Voellig unverstaendlich ist nun einem Fahrer der Mannschaft eingefallen er muesse nun weg, womit leider 5 Leute der Mannschaft abtransportiert waren. Dabei spielte ich doch noch! 🙂 Ja, ich stand die ganze Partie sehr schlecht und konnte mich im Mittelspiel kaum bewegen. Wollte meinen Gegner im Endspiel noch ueber die Zeit heben, was beinahe gelang, da dieser beim 40. Zug nur 3-6 Sekunden auf der Uhr hatte, jedoch kostete mich diese Aktion einen zusaetzlichen Bauern – einen hatte ich schon im Mittelspiel verloren – so dass ich nun mit 2 Minusbauern im Turmendspiel war. Nur leider stand mein Turm auch noch sehr schlecht und der Koenig konnte nichts machen. Doch mein Gegner hatte an meinem Geburtstag Erbarmen mit mir und verschlechterte mit einigen ungenauen Zuegen sein sehr gutes Turmendspiel, was mir einen sehr aktiven Turm einbrachte. Wollte er diesen aktiven Turm, der auch noch unangenehm Schachs gab, vertreiben, so musste mein Gegner mehrere Bauern opfern und versuchen einen Bauern zur Damenumwandlung durchzudruecken. Dies gelang zwar, jedoch konnte ich meine Dame im selbem Zug aufs Brett bekommen, nur kam meine mit Schach aufs Brett. Nun hatte ich noch 20 Minuten und mein Gegner 3 Minuten auf der Uhr, ich mit Dame und 2 Bauern gegen seine Dame und seinen Bauern. Da meine Gewinnversuche durch ein Dauerschach endeten, wurde die Partie remis nach fast 6 stuendigem Kampf. So haben wir an keinem Brett verloren. 6,5 : 1,5 ein klasse Ergebnis, wobei natuerlich einige Punkte gluecklich zustande kamen. Damit spielen wir definitiv naechstes Jahr wieder in der Bezirksoberliga!

9.Spieltag

Die erste Mannschaft gewann gegen Oberursel III 4,5:3,5 und sicherte sich einen Platz im
Mittelfeld. Nach dem letztjaehrigem Abstieg und der moeglichen Spielstaerke hoffen sollte eine
Leistungssteigerung naechstes Jahr im Bereich des Moeglichen liegen.
Abschlusstabelle
 1. SC Brett vor'm Kopp Ffm 1 14 : 4 46½
 2. SK Bad Homburg 1            13 :  5    41½
 3. SAbt SG 1945 Dietzenbach 1  13 :  5    39½
 4. SC 1934 Gelnhausen 1        12 :  6    40½
 5. Sfr.Frankfurt 1921 1        10 :  8    36½
 6. SC Eschbach i.USI-Land 1     9 :  9    34½
 7. SC 1952 Obertshausen 1       8 : 10    36
 8. SV Maintal 1                 6 : 12    32
 9. SV Oberursel 3 4 : 14 33½
10. SV 1926 Neu-Isenburg 1       1 : 17    19½
Bezirksoberliga
Schachfreunde Ffm II - SV Oberursel IV

Am 01. April fand der letzte Wettkampf der Bezirksoberliga zwischen
Oberursel und uns statt. Es war ein sommerlicher Tag und wir fuehlten und
spielten nicht wie an einem Mannschaftswettkampf, denn es fehlte der
Kampfgeist, die Einstellung zu kaempfen bis zum umfallen. Lag wohl auch ein
bisschen daran, dass uns der Nichtabstiegsplatz sicher war.

Am 1. Brett spielte Marc Nichols gegen Ulrich eine unregelmaessige
Eroeffnung, die Ulrich in tiefes Nachdenken fallen liess. Marc erreichte
grossen Raumvorteil, so dass Ulrich sehr, sehr passiv stand.
Gluecklicherweise nahm Marc in deutlich besserer Stellung das Remis an.
0,5:0,5

Am 2. Brett gewann Andres kampflos.1,5:0,5

Am 3. Brett spielte unser Herr Kasper gegen Hans-Dieter Post. Es kam eine
sehr offene Stellung auf das Brett, in der Hans-Dieter mit seinem Angriff
viel weiter war. Als er remis anbot, nahm Kasper dankend an. 2:1

Am 4. Brett spielte ich (Willi) gegen Kolompar. In einer offenen Stellung,
wollte ich die guten Zuege erst vorbereiten, statt sie gleich zu vollenden.
Als das Spiel ausgeglichen war, setzte ich zu optimistisch fort, was
bestraft wurde. 2:2

Am 5. Brett spielte Telat. Er erwischte an diesem Tag keinen guten Tag.
Stand er doch das ganze Spiel mit dem Ruecken zu Wand. Auch wenn er  im
Endspiel wohl remis haette halten koennen, so war die Niederlage
verdient.2:3

Am 6. Brett spielte Jonathan mal wieder eine Glanzpartie. Da der Gegner in
falscher Einschaetzung lang rochierte, war Jonathans Sieg nie gefaehrdet. Am
Schluss durfte der Koenig des Gegners sogar quer ueber das Feld laufen,
bevor er mattgesetzt wurde. Super, Jonathan! 3:3

Am 7. und 8. Brett erspielten Euler und Rossmann jeweils ein Remis. Einigte
man sich bei Rossmann recht schnell auf eines, so wurde es bei Euler
ausgekaempft bis fast nur noch die Koenige auf dem Brett waren. 4:4

Wie letztes Jahr auch, trennten wir uns 4:4, welches leider auch noch
schmeichelhaft fuer uns war, denn wir stand bei so manchem Remis schlechter.
Darueber hinaus gewannen wir auch noch kampflos. Hoffen wir, dass es uns
gelingt, naechste Saison Oberursel zu schlagen. Das erste Jahr in der
Bezirksoberliga haben wir auf jeden Fall ueberstanden. Ich moechte
mich bei allen fuer ihre Leistung bedanken!
Abschlusstabelle
 1. SV 1926 Fechenheim 1 16 : 2 52½
 2. SC Bad Nauheim 2           13 :  5    41
 3. SV Bornheim 1926           11 :  7    36½
 4. Sfr.1891 Friedberg 1       10 :  8    40
 5. SC Patzer 93 Ffm           10 :  8    34½
 6. Bad Vilbeler Sfr. 1         8 : 10    38
 7. Sfr.Frankfurt 1921 2        8 : 10    35½
 8. SV Oberursel 4 8 : 10 32 
 9. SC Eschbach i.USI-Land 2    5 : 13    25½
10. SV 1926 Fechenheim 2        1 : 17    24½

Die I. Mannschaft stieg aus der Verbandsliga Sued in die Landesklasse Ost ab und die II. Mannschaft wurde Meister in der Bezirksliga Frankfurt und stieg in die Bezirksoberliga auf. Nun trennen die I. und die II. Mannschaft nur noch eine Liga.

1.Spieltag
Die 1. Mannschaft der Schachfreunde FFM hat ueberraschend klar 5:3 gegen Springer Bad Koenig verloren. Selbst Bela Soos unterlag seinem deutlich DWZ schwacherem Gegner.
Die 2. Mannschaft gewann erfreulich gegen SC Niedereschbach mit 5:3, wobei aber die eine oder andere brenzlige Stellung gemeistert werden musste, damit dieser Sieg sicher nach Hause gefahren wurde.

2.Spieltag
Die 1. Mannschaft war leider schon wieder unterlegen. Es macht sich bemerkbar, daß das 1. Brett nicht mit Herrn Soos besetzt ist, der letztes Jahr ein Punktegarant war. Hoffen wir auf ein paar Erfolge.
Die 2. Mannschaft trat sehr ersatzgeschwächt an, doch trotzdem bot sie eine überzeugende Leistung. Alle spielenden Stammkräfte (Bretter 1-4) gewannen, sowie Franz Feldmann.

3.Spieltag
Aufgrund 2maliger Raumverlegung der Saalbau AG spielten wir im Haus Gallus. Was für die 2. Mannschaft zum freudigen Ereignis wurde, war für die 1. wieder nichts. Die 2. Mannschaft trat mit nur 7 Spielern an, doch sie siegten 5,5 zu 2,5. Das verdankten sie 4 Siegen von den Herrn Kasper, Policarpo.P, Fisher und mir (Tratar), sowie 3 Remisen durch Fernandez-Egea, Policarpo.J und Herrn Kottenhahn. Mit 3 Siegen aus 3 Spielen sind wir gut gestartet. Mal sehen wie es in Usingen laufen wird.
Kurz noch ein paar Worte zur 1. Mannschaft. Nur Behnick hat eine super Billanz, 3 Spiele ergaben 3 Siege. Der einzige der heute gewann. Hoffen wir auf Besserung, denn mit 3 Niederlagen sind die Sfr. FFM I sehr schlecht gestartet.

4.Spieltag
Die 1. Mannschaft unterlag Oberursel mit 2,5:5,5. Die 4. Niederlage in Folge. Die Herren Behnick, Biller und Theil holten ein Remis. Thieme gewann!
Bedeutend besser geht die 2. Mannschaft in die Winterpause. Sie gewann mit 7:1. In der Hoehe leicht gluecklich, da an 2 Brettern jeweils eine Figur weniger auf dem Brett war, doch daraus schlug Usingen kein Kapital, denn wir holten aus diesen Partien 1,5 Punkte. Die Herren Auer, Baerthel, Cengiz, Fernandez, Policarpo.Ph und Tratar gewannen. Kasper und Policarpo,J. holten ein Remis. Da wahrscheinlich 2 Mannschaften aus der Liga aufsteigen und es 4 Punkte Vorsprung auf den 3. Platz sind, kann man sehr zufrieden sein.

5.Spieltag
Die 1. Mannschaft unterlag diesmal sehr knapp FFM-West mit 3,5:4,5. Es ist nun leider die 5. Niederlage in Folge. Leider hat nun auch noch Niederbrechen gepunktet, die nun den Abstand zum rettenden Ufer auf 2 Punkte erhoeht haben. Ausserdem haben die Schachfreunde noch ein Spiel mehr. Aus den verbleibenden 3 Spielen muss gut gepunktet werden, um nicht abzusteigen und am letzten Spieltag wartet das Duell gegen Niederbrechen. Heute holten jeweils einen ganzen Punkt Soos und Behnick, sowie Kabir, Biller und Kratzer jeweils einen halben.
Die 2. Mannschaft ist weiterhin auf Aufstiegskurs. 5 Spiele, 5 Siege sprechen fuer sich. Das Kunststueck gelang aber auch Oberursel, die am letzten Spieltag als Gegner warten. Es steigen gluecklicherweise 2 Mannschaften auf, so dass der Abstand von 4 Punkten auf den 3. Platz entscheidend ist. Den vollen Punkt heute holten Auer, Fernandez, PolicarpoPh, Tratar und Cengiz, sowie Fisher einen halben.

6.Spieltag
Trotz schlechter Vorzeichen kam die I. Mannschaft der Schachfreunde Frankfurt zu ihrem ersten Erfolgserlebnis. Der Tabellenführer wurde mit 4,5 zu 3,5 geschlagen und das mit 7 Mannen, da einer kurzfristig abgesagt hatte. Einen vollen Mannschaftspunkt steuerten Biller, Kratzer und Cohn bei, sowie Behnick, Kabir und Theil jeweils einen halben. Leider verlor Thieme. Die Klasse zu halten duerfte trotzdem sehr schwer werden.
Die II. Mannschaft hatte Glueck im Unglueck. Denn man spielte gegen Bad Nauheim III die bis jetzt erst einmal gewannen, also erwartete man ein ordentliches Ergebnis. Pustekuchen, am Ende waren wir froh, ueberhaupt gewonnen zu haben. Dabei bewies sich Baerthel wieder einmal als hervorragender Blitzer. Neben ihm steuerten Auer, Fernandez und Fisher einen vollen Punkt zum Erfolg bei.
Dabei stand Auer von Anfang an besser und gewann eine Figur. Fernandez gewann am schnellsten, wob der Gegner beim Figurenverlust gleich aufgab. Bei Fisher konnte man nicht ganz vom Figurengewinn reden, denn er steckte vier Bauern ins Geschäft, doch gluecklicherweise gewann auch er. Ich (Tratar) steuerte ein Remis bei, wobei ich die ganze Zeit leichten Vorteil hatte. Es verloren Kasper, Cengiz und Kottenhahn.
Oberursel IV die bis dato 5 Siege aus 5 Spielen hatten haben gluecklicherweise leicht gepatzt mit einem Unentschieden gegen SC Eschbach Usingen, so dass wir nun mit 12 Punkten alleiniger Tabellenfuehrer sind. Das Duell gegen Oberursel am letzten Spieltag wird bestimmt sehr spannend.

7.Spieltag
Die I. Mannschaft hatte heute spielfrei, so dass die II. Mannschaft den grossen Clubraum 1 im Buergerhaus Ronneburg fuer sich vereinnahmen konnte. Eines vorneweg, der AUFSTIEG ist besiegelt!!!! Betrachten wir die Einzelergebnisse:
An Brett 1 kam Jan leicht verspaetet zu seiner Partie. Er spielte sehr solide und der Gegner opferte ohne Kompensation einen Bauern. Ich glaube er haette diese Partie nach laengem Spiel gewonnen. Aber sein Gegner musste ploetzlich weg und gab uns den vollen Punkt. So stand es schnell 1:0.
An Brett 5 spielte Jose mit schwarz sehr gut, woraufhin er im Mittelspiel einen Bauern gewann. Diesen drueckte er in ein gewonnenes Endspiel. 2:0
Als naechstes endete meine (Willis) Partie, ich spielte eine sehr scharfe Variante mit d4, e4, f4 und g4, nebst spaeterer kurzer Rochade. So ueberrumpelte ich meinen Gegner im Mittelspiel und so lagen wir 3:0 vorne. Dies wirkte auf die anderen sehr beruhigend, da wir doch gegen den Tabellendritten spielten.
An Brett 8 spielte unser Jungtalent Martin seine erste Turnierpartie. Er stand voellig ueberlegen im Mittel- und Endspiel, so dass sein Gegner bewegungsunfaehig war. Leider nutzte er diesen Vorteil nicht und der Gegner bekam Ausgleich. Die Partie endete remis und auf dieser Leistung kann Martin aufbauen. 3,5:0,5
Die naechste Partie sollte den Sieg bringen. Fisher hatte ein sehr aussichtsreiches Mittelspiel. Obwohl er zig Gewinnversuche diskret missachtete und der Gegner remis ablehnte und auch auf Dauerschach verzichtete, setzte er seinen Gegner Matt. SIEG!
Fast gleichzeitig gewann Telat sein Spiel. Er stand auch das ganze Mittelspiel besser. Versuchte seinen Gegner ueber die Zeit zu hebeln, was nicht gelang. Trotzdem gewann er ein paar Zuege spaeter sehr sicher. 5,5:0,5
Kaspers Partie verflachte sehr schnell. Und es gab schnell ein Endspiel mit 2 Tuermen und Laeufer fuer ihn bzw. einem Springer fuer seinen Gegner. Doch sie kaempften es am Ende aus und als beide Koenige nicht in die gegnerische Stellungen eindringen konnten, war das remis sichergestellt. 6:2
An Brett 3 war noch Andres Partie. Wie immer ein packendes Mittelspiel mit beiderseitigen Chancen. Andres blieb cool, gewann eine Figur fuer 2 Bauern, bei einer Dame und 2 Tuermen auf dem Brett. Danach gewann er sehr sicher. 7:1 !!!
EIN TRAUMERGEBNIS !!! ALLEN GLUECKWUNSCH ZU DER LEISTUNG !!! DAS WAR DER AUFSTIEG !!!

8.Spieltag
Die I. Mannschaft ist mit ihrer 3,5:4,5 Niederlage gegen SF Darmstadt endgueltig abgestiegen. Diese verkorkste Saison fand mit dieser ungluecklichen Niederlage ihren Hoehepunkt.

An Brett 1 gewann Soos souveraen, am 2. Brett holte Kabir ein remis, am 3. Brett verlor Steudel, am 4. Brett remisierte Benick, am 5. Brett remisierte Kratzer, am 6. Brett gewann Thieme in einer Zeitnotschlacht, am 7. Brett opferte von Auer aus der II. Mannschaft fuer eine aussichtsreiche Stellung, verlor diese dann aber und am 8. Brett verlor Cohn.

Die II. Mannschaft haelt mit ihrem Sieg mit 5,5:2,5 gegen GW Frankfurt II ihren 1 Punkt Abstand zu Oberursel IV, so dass am 2. April das Spitzenspiel um die Meisterschaft der Bezirksliga stattfindet. Auf jeden Fall sind beide Mannschaften schon aufgestiegen.
Da wir leider nur 7 Mannen waren liessen wir das erste Brett frei, was dem Gegner den ersten Punkt brachte. Doch die Gruen-weissen waren nur 6 Mannen, so dass sie die Bretter 2 und 8 freiliessen. Am 3. Brett kaempfe Fernandez-Egea bis zum Schluss in einer verlorenen Stellung, schaffte jedoch das Remis. Am 4. Brett verlor Fisher. Am 5. Brett gewann Cengiz durch einen Figureneinsteller seines Gegners. Am 6. Brett spielte ich (Tratar) in einer vorteilhaften Stellung, gewann im Mittelspiel einen Bauern und gewann schliesslich. Am 7. Brett ueberraschte Kottenhahn mit einem Damenabzug den Gegner, womit er die Partie gewann.

9.Spieltag
Die I. Mannschaft beendete die Saison zwar mit ihrem 2. Saisonsieg, doch war das nur ein Spiel fuer die Statistik, denn der Klassenerhalt konnte nicht mehr geschafft werden. Wenigstens ist man dank des 5:3 Erfolges gegen Niederbrechen nicht Tabellenletzter.

Der Erfolg kam durch Siege von Soos, Kratzer, Theil, Herges und den Remisen von Thieme und Cohn zustande. An diesem Tage verloren Kabir und Behnick an den Brettern 2 und 3, wobei es Behnicks erste Saisonniederlage war und man ihm deshalb zu einer guten Saisonleistung gratulieren kann.

Die II. Mannschaft war zum Spitzenspiel der Bezirksliga in Oberursel eingeladen, wo man zum ersten Mal in der Saison auf Holzbrettern spielte. Es war also fuer das noetige Ambiente gesorgt. Wir erspielten uns zwar ein 4:4 und sicherten uns damit die Bezirksligameisterschaft incl. einer neuen Schachuhr, denoch war das Unentschieden sehr hart erkaempft gewesen. Zu den Einzelergebnissen:

Am 6. Brett ging meine (Tratar) Partie zuerst zuende. Mein Gegner eroeffnete die Partie mit f4, so dass ich schon dachte, das wird heute aber sehr spannend, da Du Dich in solchen Stellungen nicht so gut auskennst, aber ich bekam schnell eine scharfe Stellung aufs Brett, Weiss griff lieber an, statt zu rochieren und verlor den Königsbauern. Danach war er k.o.

Wir fuehrten zu diesem Zeitpunkt zwar 1:0, doch hatte ich schon ein schlechtes Gefuehl im Bauch, denn an den hinteren Brettern standen wir schnell sehr schlecht. So dauerte es nicht mehr lang, bis die Partie an Brett 7 zuende ging, Telat Cengiz sah eine Kombination seines Gegners nicht, verlor Material und danach die Partie. 1:1

Ich kann mich nicht mehr genau erinnern, welche Partie zuerst zuende ging, kommen wir deshalb zuerst zum 5. Brett, wo Jonathan Fisher mit Springer gegen Turm und einen Bauern mehr auf Verlust stand. Er kaempfte zwar noch, es war dann aber nichts mehr zu holen. 2:1

Am 8. Brett spielte unser Jungtalent Martin Luu eine sehr schoene Partie. Sein Gegner begann mit einer Mattopferkombination, die er einfach ablehnte und danach bald besser stand. Doch diese Partie war so scharf, dass Martin fuer gutes Spiel selbst eine Figur opferte und danach bald verlor. In diesem Spiel hatte er noch ganz andere Chancen, die er bestimmt in Zukunft nutzen wird. Leider stand es so 3:1 gegen uns und auf gar keinen Fall toll an den anderen Brettern aus.

Am 4. Brett hatte Kasper mit schwarz einen offenen Sizilianer auf dem Brett, wobei der schwarze Angriff nicht so recht ins Rollen kam, sondern er sich mehr aauf das Verteidigen konzentriert hatte, so dass es eine Frage der Zeit war, als der Widerstand gebrochen war. 4:1

Man musste an diesem Tag noch sehr optimistisch sein um an ein 4:4 zu glauben, denn dazu mussten alle 3 anderen gewinnen. An Brett 2 sah es bei Ulrich Auer noch am besten aus. Er lehnte ein Eroeffnungsgambit seines Gegners ab und wich in seine bekannte Franzoesisch Variante ein. Das kostete seinenn Gegner sehr viel Zeit. Mit einem schoenen Opfer beendete er seine Glanzsaison mit 5/5. So stand es nur noch 4:2

Am ersten Brett kam Jan wie immer in Zeitnot. Doch sein Gegner auch. Jan Baerthel opferte einen Bauern fuer aktives Spiel und behielt in der Zeitnotphase die viel besseren Nerven, denn sein Gegner griff so daneben, dass er nach dem Fehlgriff gleich aufgeben konnte. 4:3

Bis dahin hoerte sich die Aufholjagd ja nicht schlecht an. Bis zu diesem Zeitpunkt waren knapp 4 Stunden Wettkampfzeit vergangen und es lief nur noch eine Partie von der alles fuer uns abhing. Nur hatte am 3. Brett Andres Fernandez-Egea einen Turm fuer einen Bauern auf der gegnerischen 7. Reihe geopfert. Tja, bei korrektem Spiel muss das sein Gegner gewinnen. Aber wie ist das schoen im Schach. Andres kaempfte und kaempfte, so dass er mit der Zeit 4 Bauern als Kompensation auf dem Brett hatte. Zum Schluss uebersah er noch ein Damenopfer mit 2zuegigem Matt, aber durch solides Spiel gab sein Gegner auch so bald danach auf.
4:4 ! Wer haette das gedacht! Das war die Meisterschaft in der Bezirksliga!

Verbandsliga Süd 1999/2000

Tabelle
 1. SVG Eppstein 1932 12 : 4 39½
 2. VSG 1880 Offenbach 2    12 :  4    36½
 3. SC Springer Bad König   10 :  6    33
 4. Sfr.Schöneck 2           9 :  7    34½
 5. SC Frankfurt-West        8 :  8    33
 6. SV Oberursel 2           8 :  8    31   1 HP
 7. SV Schafo Darmstadt 94 7 : 9 28½
 8. Sfr.Frankfurt 1921       4 : 12    27½
 9. SK Niederbrechen 1948    2 : 14    22½  1 HP

Bezirksliga 1999/2000

Tabelle
 1. Sfr.Frankfurt 1921 2      17 :  1    49½
 2. SV Oberursel 4 16 : 2 42 
 3. FTG 1847 Ffm 2            12 :  6    41½
 4. SC Bergen-Enkheim 1       10 :  8    34
 5. SV GW Frankfurt 2          8 : 10    35½
 6. SC Niedereschbach          7 : 11    34
 7. SC Eschbach i.USI-Land 3   7 : 11    30
 8. 1.SV Niederrad 1988 1 6 : 12 33½
 9. Bad Vilbeler Sfr.1985 2    5 : 13    31
10. SC Bad Nauheim 3           2 : 16    29

6. Spieltag

Die 1. Mannschaft hat leider gegen Brett vor´m Kopp verloren und so warscheinlich die Tabellenführung aus der Hand gegeben. Besser abgeschnitten hat die 2. Mannschaft am heutigen Sonntag, denn durch einen Sieg gegen Niedereschbach mit 6:2 können sich die Hoffnungen auf einen Aufstieg wieder vermehren. Denn durch die neu eingeschobene Verbandsliga (zwischen Hessen- und Landesliga) steigt aus der Bezirksliga nicht nur der Erste, sondern wahrscheinlich auch der Zweite und Dritte auf. Da die Ersten noch teilweise untereinander spielen, nehmen sie sich gegenseitig die Punkte weg. Also träumen wir vom Aufstieg beider Mannschaften!

7. Spieltag

Die 1. Mannschaft überzeugte dieses Wochenende klar gegen Neuberg und gewann 6:2. Doch leider gewann die 1. Mannschaft von Grün-Weiß FFM auch, so daß sie gelassen mit einem 2 Punkte Vorsprung im Rücken den nächsten beiden Spielen entgegensehen können. Sie werden wohl in die Hessenliga aufsteigen. Doch wir haben auch ein sicherer Polster von 2 Punkten auf den 5. Platz, denn die Plätze 2-4 sichern ja einen Aufstieg in die neu gegründete Verbandsliga.

Für die 2. Mannschaft lief dieses Wochende gut. Zwar war der erwartete Sieg gegen SV Fechenheim 2 eher knapp, doch letztendlich zählen die 2 Punkte, die beim 4,5 zu 3,5 geholt wurden. Kurz zum Spielverlauf ein paar Worte, Peter Puzzo gewann recht rasch am 8. Brett und holte so den ersten Punkt an diesem Sonntag nachmittag. Georg Rossmann remisierte am 3. Brett. Werner Kasper gewann am 6. Brett die Qualität und gewann danach klar. Es stand also schon zufriedenstellend 2,5:0,5. Doch dann verlor Jonathan Fisher am 4. Brett leicht überraschend, genau wie Andres Fernandez-Egea am 2. Brett. Plötzlich stand es 2,5:2,5. Ich (Willi Tratar) übersah eine klare Gewinnfortsetzung meiner Partie und mußte mich mit einem Remis zufrieden geben. 2 Partien liefen noch. Die Stellung am 7. Brett bei Reimer Theil sah sehr gut aus, so daß er schon bald einen Sieg verbuchen konnte. 4:3. Am 1. Brett mußte Jan Bärthel nun mindestens ein Remis holen um den Mannschaftssieg sicherzustellen, was sich glücklicherweise nicht als schwer erwies, so daß wir mit einem Sieg nach Hause fahren konnten.

8. Spieltag

Die 1. Mannschaft erspielte sich gegen Schöneck leider nur ein 4 zu 4, so daß sie am letzten Spieltag noch ein Unentschieden halten muß,

um ganz sicher aufzusteigen. Die Plätze 2-4 der Landesliga steigen ja bekanntlich in die sich neu gründende Verbandsliga auf. Dem Aufstieg steht also nichts mehr im Wege.
Die 2. Mannschaft verlor überraschenderweise gegen die 2. Mannschaft der FTG, so daß nun ihr geglaubter Aufstieg stark gefährdet ist. Es gibt leider nur theoretische Chancen, aufgrund der schlechten Brettdifferenz. Aber man soll ja nie die Hoffnung aufgeben…

9. Spieltag

Dank einer ueberzeugenden Saison schaffte die 1.Mannschaft mit ihrem knappen Sieg von 4,5:3,5 ueber Fechenheim I den Aufstieg in die neu gegruendete Verbandsliga. Weiter so!
Die 2.Mannschaft konnte trotz des ueberzeugenden Auftritts bei Saisonabschluß bei Klein Karben sich nicht auf einen Aufstiegsplatz bringen, denn Neu Isenburg gewann auch, so daß wir aufgrund der schlechteren Brettpunkte auf dem 4.Platz gelandet sind. Mit 7 Mannen starteten wir diesen Kampf und bis auf einen gewann jeder seine Partie. Gibt es einen schöneren Saisonausklang?

Abschlußtabelle der Landesliga Ost

 1. SAbt SV GW Frankfurt 14 : 4 43½

 2. Sfr.1921 Frankfurt       13 :  5    43½
 3. SF Schöneck II           12 :  6    41 
 4. VSG 1880 Offenbach II    12 :  6    40 

 5. SC Bad Nauheim           12 :  6    39 
 6. SV 1926 Fechenheim        8 : 10    37 
 7. SC Brett vor'm Kopp Ffm   7 : 11    35½
 8. SF Neuberg                6 : 12    34 
 9. SC 1934 Gelnhausen        5 : 13    28½
10. SK Bad Homburg            1 : 17    18

GW Frankfurt steigt in die Hessenliga auf. Die Plaetze 2-4 ist die Verbandsliga.

Abschlußtabelle der Bezirksliga

 1. SC Patzer 93 Ffm 15 : 3 46 

 2. SV 1926 Fechenheim 3                     14 :  4    39½
 3. SV Neu-Isenburg 2                        10 :  8    40½

 4. Sfr.1921 Frankfurt 2                     10 :  8    39½
 5. FTG 1847 Frankfurt 2                     10 :  8    38 
 6. SC Niedereschbach                         9 :  9    35 
 7. SAbt KSV Klein Karben 1                   8 : 10    35½
 8. SAbt SV GW Frankfurt 2                    8 : 10    33 
 9. SV 1926 Fechenheim 2                      3 : 15    27 

10. SC Ro.Sachsenhausen 1                     3 : 15    26

Die ersten 3 Plaetze steigen in die Bezirksoberliga auf. Rochade Sachsenhausen steigt in die Kreisliga ab.

zp8497586rq