Saison 2016/17

Schachfreunde 1

Omri Schlesinger erreichte nach spannendem Partieverlauf ein Endspiel, indem er eine Qualität weniger, dafür aber zwei Bauern mehr hatte. Statt eine Festung zu bauen und ein Remis zu sichern, spielte er auf Gewinn und verlor. Ulrich von Auer hatte seinen Gegner fest im Griff und fuhr dann auch verdient den ganzen Punkt ein. Rezaul Kabir musste nach hartem Kampf die Waffen strecken. Stefan Calvi, Wolfgang Orlinski und Mario Rutsatz steuerten jeweils halbe Punkte bei. Jasmin Breitwieser erbeutete durch geschicktes Lavieren den ganzen Punkt. Helmut Biller remisierte sicher gegen Jörg Rutkowski.

Fazit: Mit einem 4:4 können wir leben, allerdings war abermals mehr drin.
Omri Schlesinger

Frankfurt-West 1SF Frankfurt 1921 14:4
Küch, HolgerSchlesinger, Omri1:0
Körnlein, DanielVon Auer, Ulrich0:1
Bonnaire, UlrichKabir, Rezaul1:0
Svitek, VolkerCalvi, Stefan½:½
Niebling, FerdinandOrlinski, Wolfgang½:½
Thomas, NorbertRutsatz, Mario½:½
Halbig, ChristopherBreitwieser, Jasmin0:1
Rutkowski, JörgBiller, Helmut½:½

Schachfreunde 2

Der zweiten Mannschaft gelingt ein souveräner 6:2 Erfolg im letzten Heimspiel der Saison gegen Bergen-Enkheim. Mit 7 Spielern angetreten gegen den zweiten der Tabelle ging es für die Schachfreunde in erster Linie darum, den noch möglichen Abstieg zu verhindern. Ersatzmann Jens gewann schnell die Figur und dann die Partie. Sven Schellen gelang ein  klarer Sieg am zweiten Brett nach angenommenem Damengambit. Andres drehte eine schon verloren geglaubte Partie. Roland etwas überrascht vom Sc3 und frühem Läufer Opfer auf  f7 behielt die Nerven und wegen ungenauem Spiel des Gegners mehr Material. Sieg für Stephan und Michael mit den weißen Steinen. Manfred gab sich beim Stand von 6:1 in einem verlorenen Turmendspiel geschlagen.
Fazit: Klassenerhalt souverän geschafft.
Michael Bergmann
SF Frankfurt 1921 2SC Bergen-Enkheim 1922 16:2
Fußnecker, ManfredZimmer, Gerald0:1
Schellen, SvenReitmeier, Markus1:0
Fernandez Egea, AndresSterzik, Peter1:0
Barten, StephanMersinger, Ralf1:0
Fay, RolandJordake, Michael1:0
Bergmann, MichaelLaufenburg, Frank1:0
Henrich, OliverMasoudi, Kian-:+
Urbach, JensWaschke, Thomas1:0

Schachfreunde 1

Omri Schlesinger gewann nach einem Springer-Scheinopfer einen Bauern und später die ganze Partie. Ulrich von Auer unterband die Gewinnbemühungen seines Gegners und erreichte ein Remis. Rezaul Kabir verlor frühzeitig Material und musste sich geschlagen geben. Topscorer Stefan Calvi versuchte lange Zeit den ganzen Punkt einzufahren, musste sich schlussendlich aber mit einem Remis zufrieden geben. Wolfgang Orlinski, dem das Angriffsspiel mittlerweile Spaß zu machen scheint, hat ein weiteres Opfer gefunden. Jasmin Breitwieser spielte abermals sehr gut und hätte gewinnen müssen. Mario Rutsatz setzte seinen Gegner bei reduziertem Material matt. Das war sein vierter Sieg in Folge. Helmut Biller übersah eine taktische Möglichkeit seines Gegners und musste aufgeben.

Fazit: Obwohl ein Unentschieden gegen Langen ein respektables Ergebnis ist, hätten wir mit etwas mehr Glück auch gewinnen können.

Omri Schlesinger

SF Frankfurt 1921 1SK Langen 14:4
Schlesinger, OmriKeim, Frank1:0
Von Auer, UlrichNeumann, Norbert½:½
Kabir, RezaulBecker, Robert0:1
Calvi, StefanReisch, Stefan½:½
Orlinski, WolfgangÖzdemir, Ali Özden1:0
Breitwieser, JasminKoschinski, Willi0:1
Rutsatz, MarioOchmann, Reimund1:0
Biller, HelmutSachse, Günter0:1

 

Schachfreunde 2

Die zweite Mannschaft war am Sonntag zu Gast beim Frankfurter TV. Leider mussten wir die dritte Niederlage in Folge hinnehmen. Endstand 5:3

An Brett 1 hatte es Manfred  zeitweise schwer gegen einen starken Jugendspieler des TV. Jedoch gelang ihm mit der Öffnung der h-Linie ein erfolgreicher Angriff gegen den im Zentrum verweilten König.

An Brett 2 spielte Sven die Berliner Mauer. Kam mit Ausgleich aus der Eröffnung, leider entschied er sich in einer kritischen Stellung für einen schwachen Zug, der seinem Gegner einen vernichtenden Mattangriff erlaubte, den er pünktlich in der Zeit und im 40. Zug zu Ende brachte.

An Brett 3 kämpfte Andres gegen einen ebenfalls sehr starken Jugendspieler des TV, konnte nach zähem Kampf einen Bauern gewinnen, der aber leider nicht ausreichte  -Remis.

An Brett 4 kämpfte Roland mit Springerpaar und Bauer weniger lange ums Remis, tatsächlich glich sich die Stellung bis 19:50 Uhr aus, doch am Ende wurde die Zeit zu knapp. Großes Lob für den kämpferischen Einsatz.

An Brett 5 bekam es Michael mit dem Skandinavischen Gambit zu tun. Seinem Gegner passierten einige Ungenauigkeiten in der Zugreihenfolge, wodurch er keinen Druck aufbauen konnte. In der Folge kostete es ihm viel Zeit und er erreichte den 40. Zug nicht.

An Brett 6 hatte Tim eine sehr taktische und spannende Partie vor sich. Leider häuften sich mit zunehmender Zeit die Fehler, so dass am Ende die Aufgabe stand.

An Brett 7 holte unser starker Ersatzmann Jakob ein schnelles Remis

An Brett 8 wurde es wild. Jens erlangte nach wildem Angriffsspiel des Gegners klare Vorteile, konnte die Stellung aber leider nicht über die Zeitkontrolle bringen.

Alles in Allem hat sich die zweite Mannschaft trotz der dritten Niederlage in Folge, bisher sehr gut präsentiert in der Bezirksoberliga.

Michael Bergmann

Schachfreunde 1

Unsere erste Mannschaft gewann gegen das ersatzgeschwächte Team von BVK II hoch mit 5,5 zu 2,5. BVK II trat ohne seine ersten beiden Bretter (Bernd Röschlau und Cliff Walther) an.

 

1.Omri Schlesinger – Johannes Engel 1-0

2.Ulrich von Auer – Erhard Rüger 1/2-1/2

3.Rezaul Kabir – Tareq Syed 1/2-1/2

4.Stefan Calvi – Joachim Waffenschmidt 1/2-1/2

5.Wolfgang Orlinski – Helmut Nimsch 1/2-1/2

6.Mario Rutsatz – Martin Eiglsperger 1-0

7.Jasmin Breitwieser – Peter Neu 1/2-1/2

8.Helmut Biller – Thilo Knott 1-0

 

Omri Schlesinger opferte einen Läufer auf h7 und setzte kurz darauf matt. Ulrich von Auer erspielte sich eine solide Stellung, übersah dann aber einen taktischen Einschlag. Das Endspiel war vermutlich verloren. Aber Erhard Rüger fraß übereilt einen herrenlosen Bauern, statt einen Sicherungszug zu machen. So war er kurz darauf gezwungen ins Remis einzuwilligen. Rezaul Kabir spielte ein gute Partie die nach langem Kampf mit einem Unentschieden endete. Auch Stefan Calvi lieferte sich mit seinem Gegner ,Joachim Waffenschmidt, einen heißen Kampf, den letzendlich keiner gewinnen konnte. Wolfgang Orlinski baute sich ordentlich auf und manövrierte dann seine Partie sicher in den Remishafen. Mario Rutsatz hat seinen Gegner entweder überspielt oder er hat von einem Fehler profitiert. Das lässt sich jetzt nicht restlos kären. Auf jeden Fall holte er damit seinen dritten Punkt in Folge. Jasmin Breitwieser kam gut aus der Eröffnung heraus, nahm dann ein Bauernopfer an und musste sich verteidigen. Im späten Mittelspiel opferte sie einen Bauern zurück und stand danach sehr gut. Die Stellung war aber scharf und bei der knapper Zeit schwer zu spielen. So endete die Partie nach einem Damentausch remis. Helmut Biller gewann am achten Brett ohne große Probleme gegen seinen Gegner Thilo Knott.

Omri Schlesinger

 

Schachfreunde 3

Die dritte Mannschaft kann  doch noch siegen. Na einer frustrierenden 3,5 zu 4,5-Serie hat die Dritte am Sonntag in einer  überzeugenden Mannschaftsleistung die zweite Mannschaft aus Bad Vilbel besiegt. Den besten Start legte Schnellspieler Arthur hin, der nach einer guten Stunde Vollzug meldete. In einem Winawer-Franzosen setzte Arthur seinen Gegner kontinuierlich unter Druck bis dieser nach und nach erst die Koordination und dann seine Figuren verlor. Leider auch recht früh musste Spitzenmann Tim die Segel streichen, der in einem Doppelangriff die Wahl hatte, Matt gesetzt zu werden oder eine Figur zu verlieren und dann lieber die Hand zur Gratulation ausstreckte. Oliver setzte in einem Holländer gekonnt seine Königsbauern in Marsch, schlug zur rechten Zeit ein Remisangebot aus und dann wenig später am Damenflügel zu. Ein Mehrbauer und die Qualität langten zu einem sicheren Sieg. Michael hatte dagegen die Quali eingebüßt, aber einen starken Freibauern erkämpft. Das reichte , um ein Remis zu erzwingen. Lutz hatte bei  einem frühen taktischen Geplänkel im Skandinavier einen Bauern erobert, den er erfolgreich behaupten und nach vorne  treiben konnte. Die Umwandlung wollte sich der Gegner nicht mehr zeigen lassen. Mit sicher erspielten  Remisen gegen starke Gegner verhalfen Dietmar, Gerit und Dirk zum  klaren 5:3-Sieg. Zwei wichtige Punkte gegen den Abstieg.

Lutz Fischer

 

Staeger, TimHitzer, Dieter0:1
Fischer, LutzStoll, Ulrich1:0
Lehmann, GeritBesirevic, Adem½:½
Niedermowe, DirkWillenbring, Jens-Dirk½:½
Scheerer, MichaelHanka, Katrin½:½
Stulken, DietmarBergmann, Bernd½:½
Henrich, OliverManasek, Martin1:0
Fischer, ArthurKogel, Bernhard1:0

Schachfreunde Frankfurt 1

Schachfreunde Frankfurt 1 verlieren gegen Schachfreunde Neuberg 2 2,5: 5,5

Omri Schlesinger – Dennis Hankel 0-1
Ulrich von Auer – Christian Lehnert 0-1
Rezaul Kabir – Aaron Knickel 0-1
Stefan Calvi – Frank Drill 1-0
Wolfgang Orlinski – Dennis Hummel 0-1
Mario Rutsatz – Niklas Iwanziw 1-0
Jasmin Breitwieser – Karl Scherf 0-1
Helmit Biller – Gottfried Draxler 0,5-0,5

Gestern verlor die erste Mannschaft überraschend hoch gegen Neuberg 2.

Besonders schlecht lief es an den ersten drei Brettern, die allesamt verloren gingen.

Omri Schlesinger,Ulrich von Auer und Rezaul Kabir verloren gegen die oberligaerfahrenen Neuberger Dennis Hankel,Christian Lehnert und Aaron Knickel. Stefan Calvi besiegte an Brett vier Frank Drill, den Gewinner des Goldenen Springers 1994 und des Eschborn Opens 2004. Starke Leistung. An Brett fünf verlor Wolfgang Orlinski nach zähem Ringen gegen Dennis Hummel. Da war auf jeden Fall mehr drin. Vorallem vor dem Damentausch. An Brett sechs setzte der frisch gebackene Vereinsmeister Mario Rutsatz  seine Siegesserie fort. Sein Gegner Niklas Iwanziw stellte im Mittelspiel eine Leichtfigur ein. Jasmin Breitwieser verlor nach hartnäckigem Kampf gegen Karl Heinrich Scherf und Dr.Biller remisierte an Brett 8 gegen Gottfried Draxler.

Die Schachfreunde erwiesen sich in dieser Begegnung trotz hoher Niederlage als gleichwertig. Mit etwas mehr Glück bzw.etwas besserer Technik, hätten wir auch gewinnen können. Gelegenheiten dazu gab es viele. Positiv hervorzuheben ist noch der Umstand, dass an allen acht Brettern hochmotiviert ausgekämpft wurde.

Omri Schlesinger

 

Schachfreunde Frankfurt 3

Fortuna meint es wirklich nicht gut mit der dritten Mannschaft der Schachfreunde. In der fünften Runde gab es jetzt schon die dritte Niederlage mit 3,5 zu 4,5 Punkten. Und auch diesmal waren wir gegen den Tabellenführer Oberursel 4 ganz nah dran, wenigstens ein Pünktchen aus dem Auswärtsspiel mitzunehmen. Bereits nach kurzer Zeit hatte Tim gegen dem nach DWZ-Zahl klar favorisierten Helmut Escher ein Remis abgetrotzt. Und auch Michael schaffte es, eine nach Material leicht unterlegene Stellung Remis zu halten. Ersatzmann Waldemar zeigte, dass auch längere Schachabstinenz seinen Angriffsgeist nicht geschwächt hatten. Gegen Thomas Winter holte er einen klaren Sieg raus. Aber nach dem guten Start geriet die Mannschaft leider ein wenig ins Stolpern. Arthur musste nach lange ausgeglichener Stellung die Segel streichen und dem Gegner zum Sieg gratulieren. Peter hatte  eine Mehrfigur erobert, aber die Bauernketten standen derzeit fest und verrammelt, dass es auch mit zwei Läufern gegen einen kein Durchkommen mehr gab. Also Remis! Zu diesem Zeitpunkt stand es also 2,5 zu 2,5. Drei Bretter noch am Spielen. Dabei zeigte Gerit, welche Angriffsdynamik der isolierte Damenbauer entwickeln kann. Gut beschützt von Dame und Turm rückte er langsam nach vorne. Und obwohl der Gegner einen Bauern mehr hatte, verlor er offensichtlich die Nerven oder die Übersicht und stellte einen Turm ein. Der nächste Punkt für die Schachfreunde. Dabei blieb es allerdings. Lutz hatte über einen Angriff am Damenflügel die Sicherheit des Königs vernachlässigt und stand plötzlich unter heftigem Beschuss von Springer, Dame und Turm, was letztlich zur Niederlage führte. Frank spielte als letzter der Schachfreunde  und musste versuchen nach Qualiverlust die Partie mit T+L gegen zwei T zu halten. Aber als sich dann die Stellung öffnete und die gegnerischen Türme freie Bahn hatten, war das Ende leider nicht mehr aufzuhalten.

Insgesamt ein spannender Spieltag. Angesichts der knappen Ergebnisse gegen die Spitzenreiter der Tabelle bleibt die Hoffnung, dass irgendwann auch das nötige Quäntchen Glück  dazu kommt und wir noch die dringend benötigten Punkte für den Klassenerhalt einfahren.

Lutz Fischer

Escher, HelmutStaeger, Tim½:½
Kolompar, JosefFischer, Lutz1:0
Papadopoulos, IoannisLehmann, Gerit0:1
Krause, Hans-JoachimScheerer, Michael½:½
Gerlach, ManuelFischer, Arthur1:0
Ghaznavi, MassoudPuzzo, Peter½:½
Winter, ThomasGrötzinger, Waldemar0:1
Krychevskiy, DmytroWiese, Frank1:0